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Das 12 Schritte-Programm
zur Erlangung von Idealgewicht, Harmonie & Gesundheit

Schritt 3
Hallo,
schön, auch Sie sind noch dabei, dabei bei unserem 12 Schritte-Programm, und haben auch nach der zweiten Woche nicht aufgegeben. (Oder nach der dritten Woche, falls Sie nach eigenem Ermessen eine Verlängerung benötigt und sich zugestanden haben, um die bisherigen Schritte sicher in Ihren Alltag zu integrieren.)
Bitte denken Sie daran, die ersten beiden Schritte („Wasser" und „Obsttag"!) beizubehalten.


Was zu befürchten war: Bewegung

Die besten Mittel um zuzunehmen sind: Fernsehen, möglichst stundenlang und ohne Unterbrechung, am Computer sitzen und das allseits beliebte - Auto fahren! Alle drei - am besten in Kombination - verhindern zuverlässig, daß Sie sich bewegen. Und ohne Bewegung können Sie nicht abnehmen.
Schade.
Warum?
Unser Nervensystem und das Gehirn brauchen Kohlenhydrate zum arbeiten. Menschen, die überwiegend am Schreibtisch arbeiten, merken das daran, daß auch das lange Sitzen hungrig macht und uns irgendwann der Magen knurrt, ohne daß wir mehr als die Finger krumm gemacht haben.
Fett verbrennen hingegen können nur unsere Muskeln. Wer also Fett abbauen will, muß wohl oder übel seine Muskeln und den Kreislauf (Herz!) aktivieren.

Das haben Sie schon versucht und trotzdem weiter zugenommen?
Vielleicht haben Sie sich falsch bewegt. Bewegung funktioniert leider nicht nach dem Motto "viel hilft viel", jedenfalls dann nicht, wenn Sie unter "viel" eine hohe Intensität verstehen.
Ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie setzen sich auf Ihr Fahrrad und radeln begeistert los, was das Zeug hält. Der Effekt wird sein, daß Sie nach kurzer Zeit, also so nach 2 Minuten bis 65 Minuten (hoppla, dann wären Sie aber schon ein Spitzenfahrer à la „Tour de France") völlig erledigt und kaputt sind und sich statt fit und munter wie gerädert und zerschlagen fühlen: Die Muskeln tun weh und belohnen Sie wenig später mit einem „Kater", das Herz schlägt bis zum Hals, als wolle es zum Dank für Ihre Anstrengung hinausspringen, und Sie sind schweißgebadet und - Sie haben Hunger. Nicht einfach nur Appetit, sondern wirklich und ehrlich Hunger!
Das ist ganz natürlich, denn bei der Anstrengung, die Sie hinter sich haben, hat der Körper seine wertvollen Vorräte an Kohlenhydraten in Leber und Muskulatur plündern müssen. Diese möchte er nun möglichst schnell wieder auffüllen, und das geht leider nicht über die Fettdepots (die wird er nach der Quälerei erst recht weiter hüten), sondern nur über Nahrung. Und nach dem Prinzip "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste", werden Sie sogar etwas mehr Hunger haben als nötig, denn der Grundsatz der Vorratshaltung ist seit vielen Jahrtausenden in unseren Genen verankert und wird dies wohl auch noch eine Weile bleiben - zum Leidwesen vieler Menschen in den Überflußgesellschaften.
Diesen Überschuß wird Ihr Körper also speichern, bevorzugt in Hüfte und Bauch.
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Mit Ihrer hochintensiven Bewegung haben Sie also genau das Gegenteil erreicht von dem, was Sie erreichen wollten. Sie haben ein ganz klein wenig zugenommen. Wenn Sie das öfter machen, nehmen Sie dabei mehr als nur ein ganz klein wenig zu...

Gehen Sie die Sache anders an: Bewegen Sie sich langsam, locker und leicht, dafür aber möglichst lange, gleichmäßig und ausdauernd. Gehen, tanzen, laufen, schwimmen, spazieren, reiten, walken, radfahren Sie in einem Tempo, in dem Sie sich noch gut unterhalten können - falls Sie es möchten. Ihre Muskeln lernen dabei Fett zu verbrennen (vermutlich haben sie es mit den Jahren verlernt) und die Kohlenhydratspeicher so weit wie möglich intakt zu lassen.
So funktioniert das Abnehmen, probieren Sie es aus!
Bewegen Sie sich relativ lange (mindestens 40 - 45 Minuten), auf jeden Fall ohne Pause, dafür aber mit geringer Intensität. Ihr Puls sollte dabei auf keinen Fall über 125 steigen.
Um dies zu überprüfen, braucht man keinerlei aufwendige, teure technische Geräte. Statt dessen legen Sie einfach zwei Finger auf den Puls am Handgelenk und zählen die Schläge 15 Sekunden lang. Diese Zahl multiplizieren Sie mit vier, so kommen Sie auf eine Minute.

Statt sich zum Plaudern beim Kaffeekränzchen zu treffen, bietet es sich an einen Spaziergang durch den Park zu machen und sich dabei zu unterhalten. Ohnehin geht das beim Spaziergang oft viel einfacher und effektiver, da Streßhormone durch die Bewegung abgebaut werden können. Es ist übrigens kein Zufall und auch keine Einbildung, daß oftmals beim Gehen gute Einfälle oder neue Idee „angeflogen" kommen. Gerade Männer scheinen das instinktiv zu wissen und gehen zur Freude ihrer Gesprächspartnerin gerne bei schwierigen Gesprächen im Wohnzimmer auf und ab oder „rennen" um den Tisch, wenn die Räumlichkeiten es zulassen: Die gleichmäßige, harmonisch schwingende Überkreuzbewegung von Armen und Beinen aktiviert die kreative und die rationale Gehirnhälfte und deren wechselseitigen Austausch. Des weiteren benötigt Ihr Körper bei der Dauerbewegung viel Sauerstoff (den Sie bei mäßiger Bewegung an frischer Luft ja reichlich haben) und viel Wasser (aber Sie trinken ja jetzt immer genügend), und greift dafür gern auf die Fettdepots zu.
Lassen Sie das Auto wo immer möglich stehen. Wenn irgend möglich, fahren Sie mit Bus oder Straßenbahn zur Arbeit oder gehen Sie zu Fuß zur Arbeit. Sie „verlieren" dadurch vielleicht einiges an Zeit, gewinnen diese aber auf der anderen Seite wieder doppelt und dreifach.
Wie das?
Während Sie zur Bushaltestelle laufen, profitiert Ihr Körper von den Effekten mäßiger, extensiver Bewegung. Das Gehirn wird besser durchblutet, Sie bewältigen ganz nebenbei die Probleme des Tages, Streß wird abgebaut (und vermieden, was im Auto schlecht geht).


Sie können Arbeit und Beruf durchdenken, betreiben aktive Erholung und sind dann, morgens am Arbeitsplatz oder abends zu Hause, entspannt und erholt. Vor allem aber - und das ist der Belohnungsbonbon! - steigern Sie durch die mäßige Bewegung Ihren Grundumsatz, und zwar auch dann, wenn Sie inaktiv sind, sogar wenn Sie schlafen.
Das gleiche gilt für das Fernsehen. Nahezu jede andere Freizeitaktivität erfordert mehr Muskeltätigkeit als das Sitzen vor der Flimmerkiste. Nebenbei erzeugt Fernsehen Streß, sogar dann, wenn Sie glauben, sich zu amüsieren. Viele Zeitgenossen bauen diesen Streß durch Essen ab - und bekanntlich nur selten durch Knabbern von Rohkost und Trinken von Wasser.

Die effizienteste und auch für die Wirbelsäule angenehmste Art der Bewegung ist Gehen, Walken, Joggen, Laufen. Als Steppenbewohner ist der Homo Sapiens darauf eingerichtet, jeden Tag einen Marathonlauf zu absolvieren - nein, nicht in Weltklassezeit und auch nicht am Stück, sondern langsam, locker und leicht und über den Tag verteilt.
Kinder wissen das noch, bis man sie in der Schule zum Stillsitzen zwingt. Leider birgt das Joggen für bewegungsarme Menschen jenseits des 35. oder 40. Lebensjahres viele Gefahren, ganz besonders für Übergewichtige.
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Die Alternative zum Joggen ist Gehen. Das belastet den Gelenk- und Sehnenapparat nicht so stark, ist aber auch weniger wirkungsvoll. Doch auch durch zügiges Gehen können Sie Ihren Fettstoffwechsel anwerfen.
Radfahren und Schwimmen sind für Übergewichtige am sinnvollsten und angenehmsten, da das Körpergewicht nicht selbst getragen werden muß und Gelenke und Bewegungsapparat entlastet werden. Außerdem übt das Wasser eine anregende und zugleich entspannende Wirkung auf das Nervensystem aus. Aber Vorsicht beim Radfahren: Dort kann man sich schnell in ein Tempo begeben, wo zu viele Kohlenhydrate verbrannt werden - mit anschließendem Heißhunger und Ping-Pong-Effekt fürs Gewicht. Also langsam und ausdauernd (lange) radeln.

Also ab heute jeden Tag mindestens 40-45 Minuten GEHEN, gleichmäßiges flottes Tempo und ganz wichtig ohne Pausen und so, daß Sie bequem dabei atmen können.
Suchen Sie sich Wege mit Treppen oder bergab und bergauf im Wechsel, in der Stadt oder im Grünen. Wobei grün natürlich zu bevorzugen wäre wegen der besseren Luft. Stören Sie die Umgebungsgeräusche, nehmen Sie doch Ihre Lieblings CD mit (bitte kein Techno!) die zum Gehen paßt.
Diese 40 Minuten sind ein tägliches Geschenk an Sie selbst und keine Belastung, sie können Zeit des Gespräches oder Zeit der Meditation und Selbstbesinnung sein.
Genießen Sie sich selbst.
Und los geht's 40 - 45 Minuten täglich!
Hals- und Beinbruch!


Und wenn das Wetter Ihnen mal ganz übel mitspielen will, wie wäre es mit 40 Minuten dauertanzen in den eigenen vier Wänden, dabei kann jede Menge Energie freigesetzt werden. Wichtig ist dabei nicht die Lautstärke, sondern die Bewegungsvielfalt.

So, und jetzt sind Sie an der Reihe.

Integrieren Sie diesen 3. Schritt in Ihren Alltag, in Ihr Leben, in Ihre Gewohnheiten.
Nach 7 Tagen - in denen Sie die Bewegung fest integriert haben gehen Sie dann über zum 4. Schritt.
Das dafür unerläßliche Paßwort finden Sie am Ende der Seite.
Alles Gute und viel Erfolg wünscht Ihnen
André Restau
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Wie immer folgt hier noch ein Bericht über Ernährung, als Hilfe für Sie um selbst aktiv zu überlegen, was gut und weniger gut für deine Gesundheit, deine Vitalität und deinen Körper ist.

VOLLKORN UND BALLASTSTOFFE
Eine ballaststoffreiche Ernährung schützt vor Darmkrebs und Gefäßerkrankungen, wie eine Studie der Kansas State University in Manhattan herausgefunden hat.

Ursache sind die in Vollkornprodukten enthaltenen Antioxidantien, wie beispielsweise den Orthophenolen. Sie gelten als Radikalfänger und schützen den Körper vor Alterung und der Entstehung diverser Krebsarten. Bei ihren Untersuchungen an Mäusen stellten die Wissenschaftler fest, dass die antioxidative Wirkung sowohl vom Orthophenolgehalt der verfütterten Weizensorte, als auch vom jeweiligen Anbaugebiet abhängig war. Bei einigen Tieren reduzierte sich sogar die Tumorgröße.

Auch Menschen können von den gesundheitsfördernden Wirkungen von Vollkornprodukten profitieren.
Dabei müsse aber tatsächlich das volle Korn verwendet werden. So könnte man viele Vitaminpillen durch eine ausreichende Zufuhr von Vollkornprodukten ersetzen. Die Forscher planen nun gentechnisch veränderten Weizen herzustellen, dessen Orthophenolgehalt höher als bei den bisher angebauten Weizensorten liegt.


Eine Studie der Cardiff University berichtet von den positiven Eigenschaften von Müsli-Essern. Wer viel Müsli oder andere ballaststoffreiche Nahrung frühstücke, sei geistig leistungsfähiger und glücklicher. Die Probanden aßen täglich 40 g Müsli und fühlten sich bereits nach einer Woche deutlich fitter als die Vergleichsgruppe.

Tip: Achten Sie bei Fertigmüsli unbedingt darauf, daß es nicht mit Zucker gesüßt ist. Sie können Müsli auch selbst herstellen, indem Sie Getreidekörner über Nacht in reichlich Wasser einweichen und am nächsten Tag mit Joghurt und etwas Obst verfeinern.

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KRÄUTER UND GEWÜRZE ALS MEDIZIN


Rosmarin und Knoblauch können einer französischen Studie zufolge möglicherweise Krebs verhindern. Wissenschaftler des Institut national de la recherche agronomique (INRA) führten Untersuchungen an Ratten durch, die an einem Frühstadium von Leberkrebs erkrankt waren. Die Ratten erhielten einen Rosmarin-Extrakt, der die Ausbildung der bösartigen Erkrankung behinderte.

Diese sogenannte antikanzerogene (vor Krebs schützende) Wirkung wird den im Rosmarin enthaltenen Polyphenolen zugeschrieben, die auch in vielen anderen Pflanzen zu finden sind. Allerdings ist die Dosis bei Rosmarin entscheidend: er wirkt in größeren Mengen giftig. Auch Knoblauch wird eine antikanzerogene Wirkung zugeschrieben. Verantwortlich sind die im Knoblauch enthaltenen Schwefelverbindungen, wie z.B. Diallyldisulfid.

Ob die beiden Pflanzen auch beim Menschen und möglicherweise gegen andere Krebsarten schützen, soll nun weiter erforscht werden. Aber auch Kräuter können wegen ihres hohen Gehalten an antioxidativen Stoffen wesentlich zur Gesundheit beitragen. Wissenschaftler des U.S. Departments of Agriculture in Beltsville haben 39 verschiedene Kräuter untersucht. Dabei stach Oregano besonders hervor.

Dieser hat den Untersuchungen zufolge eine 42 mal höhere antioxidative Aktivität als Äpfel, eine 30 mal höhere als Kartoffeln und eine 4 mal höhere als Blaubeeren. Ein Eßlöffel Oregano wirke genauso antioxidativ wie ein mittelgroßer Apfel. Auch Dill, Pfefferminze oder Basilikum enthalten große Menge an Antioxidantien.

Probieren Sie es einmal mit der ‚Corsicareiki Teemischung':
Eisenkraut, Pfefferminze, Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut, Basilikum, Fenchel, Majoran
Kräuter frisch pflücken, nach Bedarf kleinschneiden, mit gekochtem Wasser im Teesäckchen aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen.

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DIE RICHTIGE ERNÄHRUNG SCHÜTZT VOR FALTEN

Die richtige Ernährung scheint das Geheimnis einer glatten, zarten Haut zu sein. Australische, griechische und schwedische Forscher haben herausgefunden, daß Menschen, die häufig Fisch, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und fettarme Milchprodukte essen, weniger Falten haben.

453 Menschen über 70 Jahre wurden für die Studie, die in der Fachzeitschrift "New Scientist" veröffentlicht wurde, nach ihren Eßgewohnheiten befragt. Zusätzlich wurde die Menge und Tiefe der Falten im Gesicht und an den Händen - an Körperarealen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind - mittels Mikrofotografie bestimmt.

Wirksam gegen Falten schienen demnach die Nahrungsinhaltsstoffe Kalzium, Zink, Vitamin C, Magnesium, Phosphor und Eisen zu sein. Die Studienteilnehmer, die häufig Süßes, Fleisch und Butter verzehrten, hatten die meisten Falten. Ebenso die Menschen, die sich oft der Sonne aussetzten und rauchten.

Pflegen Sie Ihre Haut von Innen


Und noch einmal zurück zum Thema des 3. Schritt:

DER ORANGENHAUT DAVONGEHEN ODER -LAUFEN

Muskeln aufbauen:
Muskeln bringen zwei entscheidende Vorteile im Kampf gegen die Cellulitis: Muskeln verdrängen das Fettgewebe und führen zu einer straffen Silhouette. Außerdem erhöht jedes Gramm Muskulatur den Grundumsatz, den täglichen Kalorienverbrauch. Auch ohne Sport verbrennt die Muskulatur nämlich deutlich mehr Kalorien als die gleiche Menge Fettgewebe. Zudem läßt sich durch gezieltes Krafttraining die Muskulatur besonders an den sogenannten „Problemzonen" aufbauen. Bei alleiniger Diät bleiben die Fettpölsterchen trotz Gewichtsverlust oft an Bauch, Po und Oberschenkeln hängen.

Der Cellulitis davongehen oder -laufen
Ausdauertraining ist eine ideale Ergänzung zum Krafttraining, denn dadurch werden die Fettreserven angegriffen und verbrannt. Um eine möglichst gute Fettverbrennung durch Sport zu erreichen, sollte das Tempo langsam gewählt, dafür aber mindestens 40 Minuten durchgehalten werden. Wer das Training zu schnell angeht, verbraucht vor allem die Kohlenhydratspeicher des Körpers, die Fettreserven hingegen bleiben unberührt. Der ideale Trainingspuls zum Fettabbau liegt bei 120 bis 130 Schlägen pro Minute. Wenn eine kurze Unterhaltung auch während des Trainings möglich ist, ohne ganz außer Atem zu kommen, dann ist das Tempo richtig gewählt.
Machen Sie bitte erst nach den dritten 7 Tagen weiter mit dem 4.Schritt!

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