Die spirituelle Reise zu Joao de Deus  und der CASA de DOM INACIO DE LOYOLA
nach Abadiania in Brasilien mit André Restau Begleitete Reisen zu John of God mit persönlichem Reisebegleiter und / oder einer Reisegruppe Erfahrungen & Informationen zu Reisen zu Joao de Deus
Mit Reisebegleiter zu Joao de Deus
CORSICAREIKI André Restau Guide de La Casa de Dom Inacio / Accompagnateur touristique Allée des Magnolias F-20213 Folelli Corse / France Europe Phone: 0033 638 791 143 E-Mail : andre . restau (at) corsicareiki . com Web Site : http:// www.corsicareiki.com/casa/ Numero Siret 529 174 963 00023 Copyright (C) 2009 - 2016 by André Restau Impressum   Datenschutz    AGB
Der nächste Termin November 2017
Reisebegleitung / accompagnateur touristique
Die Arbeit in den current rooms der Casa Für   ein   besseres   Verständnis   der   Vorgänge   in   den   Meditations- oder Strömungsräumen ( 1 ) von André Restau Was    den    Aufenthalt    in    diesen    Räumen    betrifft,    so    halten    sich hartnäckig   zahlreiche   Mißverständnisse.   Vielen   Besuchern   erscheint die   hier   verbrachte   Zeit   (nach   dem   ersten   Besuch,   bei   dem   noch   alles neu   ist   und   man   gespannt   (er-)wartet   was   hier   passiert...)   mehr   oder weniger   nutzlos   und   überflüssig,   als   Wartezeit   vor   der   eigentlichen Behandlung     oder     Operation.     Regelmäßig     sind     Äußerungen     der Enttäuschung   oder   gar   Entrüstung   in   der   Casa   zu   vernehmen,   dass man   nach   weiter,   beschwerlicher   Reise   und   so   und   so   vielen   Tagen Aufenthalt   immer   noch   hier   herumsitzt   und   nicht   operiert   worden   ist, sondern    immer    bei    jeder    neuen    -    ungeduldigen...?    -    Konsultation Joãos    nur    die    wenig    befriedigende   Antwort    bekommt,    sich    wieder stundenlang hierher zu setzen. Die   hieraus   resultierende   Annahme,   dies   sei   vergeudete   Zeit,   ist   völlig falsch   und   ein   großer   Irrtum:   ein   Großteil   der   in   der   Casa   geleisteten Arbeit spielt sich in den Strömungsräumen ab! Der   Ansatz   wird   bereits   klarer,   wenn   man   zum   besseren   Verständnis dessen,   was   dort   eigentlich   geschieht,   auf   den   englischen   Ausdruck zurückverweist,   der   einen   anderen   Aspekt   als   den   der   dort   natürlich auch   stattfindenden   Meditation   hervorhebt:   In   diesem   Sinne   ist   die englische   Bezeichnung   umfassender   als   die   deutsche,   und   wird   daher oft   beibehalten.   Current-room;   dies   beinhaltet:   Strom,   Strömung,   Fluß, im    Fluß    sein,    Fließendes,    Lebendigkeit,    Bewegung,    Veränderung, fließende   Energien...   auch   der   Vorgang   des   Austausches   kommt   hier wesentlich klarer zum Ausdruck. Bevor   ich   näher   darauf   eingehe,   zunächst   ein   paar Anmerkungen   zum Organisatorischen   und   zu   den   Rahmenbedingungen   vor   Ort,   damit diejenigen,   die   die   Casa   noch   nicht   kennen,   eine   bessere   Vorstellung haben. Die   Meditations-Sitzungen   beginnen   jeweils   mittwochs,   donnerstags und   freitags   um   8.00   Uhr   morgens   und   um   14.00.   Zu   diesen   Zeiten werden    die    Türen    verschlossen,    um    Störungen    durch    zu    spät Kommende     auszuschließen.     Sie     sollten     also     mindestens     eine Viertelstunde    vorher    anwesend    sein;    wenn    Sie    sicher    einen    Platz haben    möchten    und    großer    Andrang    vorauszusehen    ist,    natürlich entsprechend   früher.   Es   dauert   nämlich   eine   Weile,   ein   spirituelles Kraftfeld   aufzubauen,   und   daher   wird   die   Tür   eine   halbe   bis   ganze Stunde   bevor   João   seinen   Körper   als   Medium   zur   Verfügung   stellt geschlossen.     Die     Strömungen     der     Meditierenden     bereiten     das Energiefeld vor. Insgesamt   gibt   es   drei   Strömungsräume:   Der   erste   von   ihnen,   auch König   Salomons   Raum   genannt,   ist   der   spirituelle   Reinigungsraum. Eine   wichtige   Aufgabe   der   in   diesem   ersten   großen   Saal   Anwesenden ist    die    energetische    Reinigung    der    in    der    Schlange    Passierenden. Versuchen   Sie   nur   mal   einen   Augenblick   sich   vorzustellen   woher   all diese      Menschen      kommen,      aus      welchen      Verhältnissen      und Lebensbedingungen,   und   was   sie   alles   -   freiwillig   oder   unfreiwillig,   bewußt   oder   unbewußt   -   für   Energien   mit hierher   bringen,   in   die   Casa,   in   diesen   Raum.   Es   ist   daher   immens   wichtig,   dass   all   diese   Menschen   den kraftvollen    positiven    Energiestrom    passieren,    der    hier    kontinuierlich    gemeinsam    von    Menschen    und Wesenheiten   erzeugt   wird,   und   von   diesem   so   weit   wie   möglich   gereinigt   werden,   bevor   sie   vor   João   treten. Dieser erste Raum dient also als Filter. Der   zweite   Raum,   an   dessen   Vorderfront   João   sitzt,   ist   der   Entitäten-Raum.   Wenn   Sie   eine   Einladung   für diesen   Raum   haben,   so   gilt   diese   für   die   jeweilige   und   die   darauffolgende   Sitzung,   nicht   aber   für   die gesamte Dauer Ihres Aufenthaltes. Viele   von   Ihnen   kommen   von   weit   her   und   möchten   gerne   im   Entitäten-Raum   sitzen.   Dies   ist   verständlich, aber   nicht   unbedingt   der   optimale   Platz   für   jeden.   Es   gibt   weder   in   der   Casa,   noch   in   der   spirituellen   Welt eine   derartige   Sitzordnung   nach   Wertigkeiten.   Es   ist   nicht   wie   in   der   Schule:   je   dichter   beim   Lehrer   Sie sitzen,   desto   beliebter   sind   Sie   bei   ihm   und   desto   mehr   Gelehrsamkeit   fällt   auf   Sie   ab.   Es   gibt   auch   keine Einteilung   nach   erster   und   zweiter   Klasse   wie   bei   der   Bundesbahn.   Es   kommt   nicht   darauf   an,   wo   wir   sitzen, sondern darauf, dass wir die Augen schließen und an unserem Platz unser Bestes tun. Sie   werden   eingeladen   in   dem   entsprechenden   Raum   zu   sitzen,   weil   dort   gezielt   an   Ihnen   gearbeitet   wird. Das   entscheidet   nicht   der   Patient.   Wenn   man   sich   eigenmächtig   den   Raum   aussucht,   kann   das   eher kontraproduktiv   sein.   Statt   im   ersten   Raum   zum   Energiestrom   beizutragen,   nimmt   man   jemand   anderem   den Platz   weg,   der   in   dieser   Session   dort   hingehört   hätte,   vielleicht   sogar   einem   der   so   wichtigen   offiziellen Medien.   Man   riskiert   somit,   völlig   vergeblich   dort   zu   sitzen,   denn   die   Entitäten   arbeiten   aufgrund   dieser Eigenmächtigkeit möglicherweise gar nicht an der entsprechenden Person. Halten Sie sich also bitte an die Regeln und beachten Sie die Anweisungen. Im   dritten   Raum,   von   dem   aus   Sie   dann   ins   Freie   gehen,   finden   die   unsichtbaren   Operationen   statt   und   Sie sitzen dort zur Reinigung, nachdem Sie João de Deus passiert haben. Die Energie ist in allen drei Räumen verschieden. Es    kann    sehr    unbequem    sein    stundenlang    zu    sitzen.    Denken    sie    daran,    bequeme    weiße    Kleidung anzuziehen   und   sitzen   Sie   unverkrampft   und   bequem,   wobei   Sie   sich   bemühen   ruhig   und   gleichmäßig   zu atmen.   Die   Füße   sollten   leicht   auf   dem   Boden   aufgestellt   sein,   Arme   und   Beine   dürfen   nicht   gekreuzt werden. Die Augen müssen geschlossen sein. Im   Gegensatz   dazu   haben   die   in   der   Schlange   passierenden   Menschen   stets   ihre Augen   geöffnet   zu   halten, damit deren schwere, dichte, negative Energien herauskönnen. Manchmal   sieht   man   Menschen,   die   zur   Meditation   sitzen,   trotz   mehrfacher   gegenteiliger   Aufforderung ständig   mit   offenen   Augen   neugierig   in   der   Gegend   herumblicken   und   die   anderen   beobachten.   Nun   gut, auch   das   kann   zugegebenermaßen   interessant   sein,   ist   aber   nicht   der   Sinn   der   Sache.   Die   Menschen   mit offenen   Augen   unterbrechen   den   Energiestrom,   sie   schwächen   das   Energiefeld   und   behindern   damit   nicht nur   sich   selbst,   sondern   auch   die   anderen.   Sie   können   sich   selbst   schaden,   indem   sie   sich   aus   den zirkulierenden   Energieströmen   ausschließen   und   dadurch   anfällig   werden   für   dichte,   niedere,   schwere,   zu Boden ziehende Energien. Die   Strömungsräume   sind   aufgrund   der   Anwesenheit   hoher   Geistwesen   sicher,   wenn   die   Anweisungen befolgt   werden.   Hält   man   dies   jedoch   für   unnötig   oder   überflüssig,   kann   man   sich   leicht   schlechte   Energien zuziehen, die woanders aufgelöst oder fortgenommen wurden. Bringen    sie    sich    eventuell    ein    Sitzkissen    mit,    falls    Ihnen    die    Stühle    zu    hart    sind.   Atmen    Sie    tief    und gleichmäßig,   ein   wesentlicher   Punkt,   um   sich   mit   allem   um   Sie   herum   und   mit   allem   was   ist   zu   verbinden und Ihrem Körper möglichst viel Energie zur Verfügung zu stellen. Zur   Mitnahme   von   Wasser   gibt   es   aus   naheliegenden   Gründen   kontroverse Ansichten.   Es   kann   sehr   penibel sein,   mehrere   Stunden   lang   hauptsächlich   auf   seine   Blase   konzentriert   zu   sein.   Wenn   Sie   wirklich   meinen vor Durst umzukommen, reicht es aus die Hand zu heben und Ihnen wird ein wenig Wasser gebracht. Wem   dies   alles   gar   zu   unbequem   scheint,   dem   könnte   es   hilfreich   sein   darüber   nachzudenken,   dass   wir Menschen    geistige    Wesen    sind    -    in    einem    mehr    oder    weniger    festen    Körper    -    und    kurzfristige Unbequemlichkeit nicht überbewerten sollten. Wen   ein   bißchen   schwitzen   oder   ein   steifer   Rücken,   der   sich   beim   nächsten   Spaziergang   bereits   wieder lockert,   davon   abhält   hier   zu   sitzen,   der   sollte   sich   ernsthaft   fragen,   warum   er   eigentlich   hierher   gekommen ist und was er wirklich bereit ist für seine eigene und die Heilung anderer zu tun. Identifizieren   Sie   sich   also   nicht   mit   eventuell   auftretendem   Schmerz,   Druck   oder   sonstigem   Unwohlsein,   das oft mit negativen Gedanken einhergeht, die sich Ihnen aufdrängen wollen. Es   wird   Ihnen   leichter   fallen,   wenn   Sie   sich   über   Folgendes   im   Klaren   sind:   Je   wichtiger   es   für   Sie   ist,   hier anwesend   zu   sein,   umso   unangenehmer   kann   Ihr   Ego   sich   aufführen.   Das   Ego   will   hier   so   schnell   wie möglich   raus,   es   fühlt   sich   äußerst   unwohl   in   einer   derartig   positiven   Schwingung:   »Das   ist   alles   Mumpitz hier   und   das   bringt   überhaupt   nichts,   außer   dass   man   hinterher   zu   all   seinen   Gebrechen   noch   Schmerzen dazu hat, die man vorher nicht hatte«. Es erzeugt also Schmerz und die unmöglichsten Unlustgefühle. Es wittert Heilung... Je größer sein Widerstand, desto intensiver geht es ihm wahrscheinlich an den Kragen. Halten   Sie   also   durch,   es   lohnt   sich!   Dies   gilt   besonders,   wenn   Sie   in   der   Meditation   ungeübt   und   daher   mit derartigen Mechanismen noch nicht vertraut sind. Eventuell   auftretende   Beschwerden   können   auch   andere   Ursachen   haben:   Neben   mir   saß   einmal   ein   Mann, der   zunehmende   Schmerzen   im   rechten   Knöchel   und   in   der   Wade,   begleitet   von   einem   unerklärlichen, langsam   aufsteigenden   Kältegefühl   verspürte.   Die   unangenehmen   Empfindungen   steigerten   sich   immer mehr,   bis   sie   sich   urplötzlich   wieder   auflösten.   Gleichzeitig   hatte   er   eine   Vision   aus   einem   früheren   Leben, welches er - angekettet am rechten Knöchel - in einem feuchten Kerker verhungernd beendet hatte. Die   Sitzungen   können   sehr   unterschiedlich   verlaufen.   Manchmal   haben   wir   wunderbare   Erlebnisse   und fühlen   uns   hinterher   frisch   und   ausgeruht,   wie   aufgeladen,   manchmal   fühlen   wir   uns   aber   auch   wie   nach einer geschlagenen Schlacht, was der Sache ja auch ziemlich nahe kommt... Alles   hängt   von   der   Energieverschiebung   im   Raum   ab,   also   davon   wie   die   Geistwesen   unsere   Energie   an diesem Tag benutzen und welche Themen bei welchen Personen gerade bearbeitet werden. Je mehr es Ihnen gelingt, vertrauensvoll und in Liebe zu bleiben, desto schneller wird die Auflösung derartiger Traumata in der Meditation vorbeiziehen. Im    Übrigen    sind    schöne    Erlebnisse,    verbunden    mit    dem    tiefen    Empfinden    von    Freude,    Harmonie    und Frieden   sehr   viel   häufiger,   und   es   ist   immer   wieder   erstaunlich   und   beeindruckend   wie   lange   man   hier meditieren kann und wie stark man von der Energie getragen wird, ja wie man geradezu auf ihr schwebt. Falls   Sie   es   wirklich   nicht   durchhalten   können   so   lange   still   zu   sitzen   und   sich   zu   konzentrieren,   so   bleiben Sie   lieber   ruhig   im   Garten   der   Casa   sitzen   und   senden   Sie   gute   Energien   und   liebevolle   Gedanken   zu   den Meditierenden.   Dies   ist   besser   und   dadurch   tragen   Sie   mehr   zu   einem   hohen   Energieniveau   bei,   als   wenn Sie   eine   Stunde   im   Meditationsraum   sitzen,   dann   aufstehen   und   gehen   und   dadurch   den   Energiefluß unterbrechen. Wichtig   ist   es   auch,   den   angebotenen   Schluck   Wasser   beim   Verlassen   des   Raumes   anzunehmen,   da   dieses Wasser   starke   Schwingungen   hat   und   speziell   für   jede   einzelne   Strömung   energetisiert   ist.   Es   rundet   die Arbeit der jeweiligen Sitzung ab und schützt diejenigen, die an ihr teilgehabt haben. Eine Anmerkung   noch   zum Aufenthalt   von   Kindern   im   Strömungsraum.   Sie   sind   willkommen,   doch   sollte   die Entität   vorher   um   Erlaubnis   gefragt   werden.   Die   Energie   von   Kindern   ist   sehr   rein,   so   dass   sie   geschützt   sind und   die   Augen   nicht   geschlossen   halten   brauchen.   Sie   können   leise   etwas   spielen   oder   malen.   Manchmal schlafen sie ein, was auch gut ist. Es   geht   also   in   den   Strömungsräumen   einerseits   natürlich   darum   zu   meditieren,   also   der   Stille   in   sich nachzuspüren,   zur   Ruhe   zu   kommen,   den   ständig   im   Kopf   kreisenden   sinnvollen   und   weniger   sinnvollen Gedanken   Einhalt   zu   gebieten,   sowie   dem   Denken   des   ausschließlich   rational-materialistisch   geprägten Verstandes oder Egos eine Auszeit zu gönnen. Falls   einem   dies   schwerfällt   (und   es   fällt   uns   fast   allen   schwer...   ),   oder   am   Anfang   ganz   unmöglich   sein sollte,   so   konzentriert   man   sich   auf   positive,   liebevolle   Gedanken   des   Vergebens,   des   Loslassens,   der   guten Wünsche   für   andere   Personen,   und   zwar   besonders   für   solche,   die   einem   „übel   mitgespielt"   haben,   denn   für seine Lieben um Gutes zu bitten, das ist ja kein großes Kunststück... Das   mit   dem   Vergeben   ist   leichter   gesagt   als   getan,   aber   überaus   wichtig,   daher   gehe   ich   etwas   näher darauf ein. Ein   großer   Anteil   unserer   körperlichen   und   mentalen   Störungen   und   Krankheiten   entsteht   aus   dem   Nicht- Verzeihen   und   Nicht-Loslassen   können,   wobei   dies   beides   sehr   eng   miteinander   zusammenhängt.   Sicher kennen   Sie   Leute,   die   jeglichen   alten   Groll   geradezu   leidenschaftlich   konservieren   und   pflegen,   bei   jeder passenden   und   unpassenden   Gelegenheit   wieder   hervorholen   und   neu   beleben,   indem   sie   immer   wieder von   diesen   Ereignissen   und   Erlebnissen   berichten.   Dies   ist   ausgesprochen   schädlich   für   die   so   handelnde Person.    Ein    Großteil    diagnostizierter    Geschwüre    und    Tumore    zum    Beispiel    ist    nichts    anderes    als materialisierter   Hader   und   Groll.   Da   frisst   etwas   an   einem,   zumeist   über   lange   Zeit,   bis   der   Körper   sich schließlich darauf einstellt und das Gewünschte produziert. Fassen    Sie    dies    bitte    nicht    als    zynisch    auf;    ich    gehe    davon    aus,    dass    Sie    diese    Seiten    lesen    um Zusammenhänge   zu   durchschauen   und   Leid   aufzulösen   oder   am   besten   gleich   zu   vermeiden,   und   nicht   weil Sie Pflaster aufgeklebt haben möchten, unter denen es dann weiter eitert. Es   kann   sein,   dass   es   bei   so   vielen   Menschen   mit   dem   Vergeben   hapert,   weil   sie   fürchten   sich   damit   selbst etwas   „zu   vergeben",   sich   also   laut   dem   Doppelsinn   dieses   Wortes   klein   zu   machen,   sich   zu   erniedrigen, sich   der   Lächerlichkeit   preiszugeben,   sich   als   zu   weich   und   nachgiebig   zu   zeigen   oder   als   Person,   mit   der man   alles   machen   kann   und   die   das   dann   auch   noch   vergibt.   Dies   könnte   gar   andere   ermuntern,   so   fürchten sie,   ihnen   ebenfalls   Übles   anzutun,   während   sie   Parolen   wie   »Das   werde   ich   der   nie   verzeihen,   so   lange   ich lebe    nicht!«,    irrtümlicherweise    für    Charakterstärke    sowie    für    abschreckend    und    somit    für    geeigneten Selbstschutz halten. Das   alles   ist   altes,   überfälliges   Denken,   unserer   sich   spirituell   rasant   entwickelnden   Zeit   nicht   mehr   gemäß. Ein   wichtiger   Meilenstein   zu   körperlicher   und   seelischer   Gesundheit   ist   das   Auflösen   alter   Schmerzen   und Verletzungen,   nicht   deren   Pflege   und   ständige   Wiederbelebung.   Das   schadet   nur   der   nachtragenden   Person selbst, während der „Schuldige" ganz gesund und vergnügt weiterlebt. Sie   merken   übrigens   ganz   klar   an   Stimme,   Gesichtsausdruck   und   Blutdruck   der   erzählenden   Person,   ob diese   einen   Sachverhalt   aus   der   Vergangenheit   einfach   nur   neutral,   mehr   oder   weniger   objektiv   und   mit gebührendem   Abstand   berichtet,   um   eine   Information   oder   eine   gelebte   Erfahrung   weiterzugeben,   oder   ob sie   sich   ungut   in   eine   Sache   hineinsteigert,   die   weit   davon   entfernt   ist   verarbeitet   und   abgeschlossen   zu sein. Es   ist   nicht   leicht   einer   Person,   die   einem   wirklich   sehr   wehgetan   hat   zu   vergeben.   Man   kann   sich   nicht   dazu zwingen,   aber   man   kann   sich   darum   bemühen.   Sollte   es   in   einem   konkreten   Fall   wirklich   noch   zu   früh   sein, so versuchen Sie es später wieder, versuchen Sie es in regelmäßigen Abständen, bis Sie soweit sind. Das hört sich ja fast so an, als sei das ganze richtig Arbeit… ?! Ist   es   auch.   Es   ist   nämlich   nicht   damit   getan   zu   sagen,   »Hopplahopp,   ich   vergebe   jetzt   mal   dem   oder   dem«, denn   dies   sind   oft   nur   Lippenbekenntnisse,   hinter   denen   der   alte   Groll   weiterwuchert.   Sie   können   hier   in   der Meditation   sehr   gut   überprüfen,   wie   weit   Sie   diesbezüglich   wirklich   sind.   Wenn   Sie   einem   Menschen   wirklich verziehen   haben,   ehrlich   und   aus   ganzem   Herzen,   so   werden   Sie   keinerlei   Probleme   haben,   sondern   es wird   Ihnen   im   Gegenteil   Freude   bereiten,   ihm   lauter   gute   Wünsche   in   Form   von   Liebe,   Freude,   Glück, Zufriedenheit und Gesundheit zu senden. Das   können   Sie   natürlich   auch,   falls   dieser   Mensch   nicht   mehr   leben   sollte.   Es   ist   also   glücklicherweise entgegen    landläufiger    Meinung    nie    zu    spät    dazu!!    Seien    Sie    sicher,    dass    alles    gut    beim   Adressaten ankommt; und wer weiß, vielleicht erhalten Sie sogar eine Antwort, direkt oder über einen Boten… Als   Hilfe   sei   Ihnen   noch   ein   Bild   gegeben,   das   Sie   absonderlich   finden   mögen,   falls   Sie   sich   noch   nicht   mit spirituellen   Zusammenhängen   beschäftigt   haben,   das   Sie   aber   dennoch   im   Hinterkopf   behalten   können   und dessen   Richtigkeit   sich   Ihnen   vielleicht   eines   Tages   enthüllen   wird:   Es   kann   sein,   dass   eine   Person,   die Ihnen   sehr   schmerzliche   Erfahrungen   bereitet   hat,   Sie   ganz   besonders   liebt.   Das   hört   sich   widersinnig   an und   hängt   folgendermaßen   zusammen:   Dieser   Mensch   gehört   vielleicht   Ihrer   Seelenfamilie   an   und   hat   sich, als    der    Plan    für    dieses    Leben    -    also    die    jetzige    Verkörperung    -    entworfen    wurde,    freundlicherweise bereiterklärt   einen   undankbaren   Part   zu   übernehmen,   aufgrund   dessen   Sie   ihn   vielleicht   sogar   (zeitweise) hassen   werden,   um   Ihnen   bestimmte   Erfahrungen   zu   ermöglichen,   die   Sie   langfristig   reifen   und   wachsen lassen und zur Weiterentwicklung Ihrer Seele beitragen. ...Fortsetzung Für ein besseres Verständnis der Vorgänge in den Meditations- oder Strömungsräumen ( 2 )                                                                                                        
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"Wunder geschehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu dem, was wir von der Natur wissen."
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