Die spirituelle Reise zu Joao de Deus
und der CASA de DOM INACIO DE LOYOLA

nach Abadiania in Brasilien mit André Restau

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28. Februar - 14. März 2010
30. Oktober - 14. November 2010
Die Arbeit in den current rooms der Casa
Für ein besseres Verständnis der Vorgänge in den Meditations- oder Strömungsräumen ( 2 )
von André Restau

...
Stellen Sie sich das vor wie in einem Theaterstück, wo sich beim Kulissenwechsel für die neue Spielzeit alle Schauspieler die Hand schütteln und einer dem anderen bestätigt:
»Du warst so überzeugend in Deiner Rolle als Schurke, dass ich Dir alles geglaubt und dementsprechend reagiert habe!«
Und dann plant man das nächste Stück, also das nächste Leben, bei dem die Karten anders gemischt und neu verteilt werden. Und wer weiß, vielleicht sind Sie dann selbst der Schuft, damit Sie erfahren wie das sich anfühlt oder weil es da irgendwo eine offene Rechnung gegenüber jemandem gibt…?!
Konzentrieren Sie sich also „einfach" auf die Ausrichtung zum Guten!

(So einfach ist das natürlich gar nicht, und vor allem ist es ungewohnt, doch ist es jedem möglich, vorausgesetzt er möchte es.)

Dieses Richten der Aufmerksamkeit auf unbedingte Liebe und Vergebung ist der unerläßliche Schlüssel für jegliche Heilung.

Manchmal werden Visualisierungen angeboten, doch meist gibt es keine geführte Meditation, sondern Gebete in portugiesischer und englischer Sprache und entsprechende Musik, die hilft sich auf die vorhandenen positiven Schwingungen einzustellen.
Des Weiteren kann es hilfreich sein, sich göttliches Licht vorzustellen, das in uns hinein und um uns herum fließt. Goldenes Licht vom Kronenchakra strömt durch all unsere Chakren oder Energiepunkte, besonders zum Herzen.
Sich vorzustellen, dass das Herz sich öffnet wie eine wundervolle Blume kann ebenfalls hilfreich sein, doch klammern Sie sich nicht an derartige Vorgaben und Empfehlungen, sondern finden Sie Ihren eigenen Weg, die Ihnen persönlich angemessene Art hier zu sein und in sich hineinzuspüren.
Es gibt kein allgemeingültiges Rezept für ein möglichst „gutes Gelingen"!

Der zweite wichtige Aspekt ist folgender: Es geht darum, den enormen positiven Energien hier im Raum, den sehr hohen, reinen Schwingungen nachzuspüren und sich von ihnen durchdringen zu lassen. Dabei ist das Sitzen in den Strömungsräumen keine energetische Einbahnstraße; es geht nicht darum, so viel Energie wie möglich herauszuziehen, „abzuspeichern" und mit nach Hause zu nehmen, sondern auch und vor allem daran zu denken, was man selbst geben kann. Es findet hier ein Austausch statt, und Sie tragen somit durch Ihr Sitzen nicht nur zu Ihrer eigenen Heilung, sondern auch zur Heilung der anderen bei. Im gleichen Maße wie wir geben, kann auch uns selbst gegeben werden. Je mehr wir geben, ohne nach Gegenleistung zu fragen, desto mehr werden wir zurückerhalten.
Dies ist keineswegs naive Hoffnung oder bloße Vermutung, sondern eines der universellen Gesetze, welches nicht nur hier in der Casa Gültigkeit hat.

Durch das positive Visualisieren wird in jedem Körper ein Energiestrom erzeugt, der von Mensch zu Mensch fließt, durch jeden hindurch und um jeden herum. Dieser Energiestrom erleichtert die Heilarbeit; er ermöglicht die Verkörperung für Gott wirkender geistiger Wesen im Medium João de Deus. Die Entitäten nutzen die Energie jedes Anwesenden zur Unterstützung der Heilarbeit. Je stärker die in den Strömungsräumen erzeugten Energien, desto machtvoller kann die Heilenergie wirken.
Manchmal werden die Anwesenden mitten in einer Sitzung aufgefordert mehr Energie zu erzeugen. Ist nämlich nicht genug Energie da, kann João seine Verkörperung nicht aufrechterhalten. Es ist sogar schon vorgekommen, dass Sitzungen und somit die Heilarbeit deswegen abgebrochen werden mußten.

Viele Menschen wissen nicht - oder vergessen... - dass eine solche Verkörperung gerade für ein Volltrance-Medium körperlich belastend und extrem anstrengend ist. Ein derartiges Medium kann sogar körperlichen Schaden erleiden, wenn nicht genug positive Energie vorhanden ist und dann notgedrungen seine eigene „angezapft" wird.
Sie sehen also wie extrem wichtig es ist, dass die Meditierenden sich bemühen einen starken positiven Energiestrom zu erzeugen!

Was haben all diese Energieströme und der ganze Energieaustausch nun aber mit Ihrem Gesundheitszustand und mit Ihrer Heilung zu tun?
Psychische und physische Krankheit bedeutet immer, dass der ganze Organismus ins Ungleichgewicht geraten, dass die Harmonie gestört ist, und zwar je nach Schwere der Krankheit leicht bis empfindlich. Dies ist ein Naturgesetz, nur gibt es im Gegensatz zu denen der Physik hierbei keinerlei Ausnahme von der Regel.
Auch Ausreden nach der Art „das kann schon alles sein, bloß bei mir ist das erblich, meine Oma hatte das auch" machen wenig Sinn, denn wenn sowieso alles erblich und folglich nicht zu ändern ist, was wollen Sie dann eigentlich hier... ?

Wenn Sie also krank (im weitesten Sinne) sind oder sich schlecht fühlen, so liegt in leichten Fällen zumindest eine Energieblockade im Körper vor, ein Ungleichgewicht, eine Disharmonie, wobei die Abstufungen von leichtem Unwohlsein über Kopfschmerzen bis zu einem Gehirntumor gehen können, um Ihnen ein Bild zu geben.
(Das soll natürlich nicht heißen, dass jeder Kopfschmerz in einem Tumor endet!!)
Indem Sie sich nun hier in diesen Räumen den reinen, hohen Schwingungen aussetzen, den Schwingungen der Liebe, werden Ihr materieller und Ihr energetischer Körper wieder eingestimmt auf diesen Zustand.
Wenn hier von Liebe die Rede ist, so ist damit übrigens nicht das gemeint, was wir im Alltag und im allgemeinen Sprachgebrauch oftmals darunter verstehen, also mehr oder weniger gut getarnter Egoismus, Besitzdenken, Kontrollmechanismen, Machtansprüche, eine bedingte „Liebe" also, die an zahlreiche Bedingungen und Gegenleistungen geknüpft ist, oder auch ein geheucheltes sich Aufopfern für andere, das nur dazu dient von dem abzulenken, was man eigentlich bei seiner eigenen Person ansehen müßte.
Die hier vorhandene Schwingung ist die der reinen, wahren, selbstlosen Liebe, die aus höchster Quelle stammt. Sich von dieser Energie tragen und durchdringen zu lassen, sich an diese Liebesenergie anbinden zu können, sich neu auszubalancieren und in Kontakt mit dem Göttlichen zu kommen - wesentlich leichter als anderswo, denn natürlich kann man dies überall auf der Welt! - darin liegt die große Chance der Strömungsräume.

Versuchen Sie also selbst „in Liebe zu sein", wie die englische Sprache es so treffend ausdrückt mit ihrem to be in love und nicht nur sogenannte, an bestimmte Voraussetzungen gekoppelte „Liebe" für bestimmte Personen zu empfinden.
Dafür sind Sie hier, dies ist die eigentliche Herausforderung und Aufgabe.
Sie haben hier die vielleicht einmalige Gelegenheit, sowohl dem materiellen wie auch dem energetischen Körper zu ermöglichen, sich auf diese Schwingungen einzustellen, sich neu auszurichten, damit die Zellen sich erinnern können, worin der ursprüngliche Normalzustand von Gesundheit und Harmonie besteht und wie er sich anfühlt.
Heilung bedeutet unter anderem, Körper und Geist zu erlauben, sich erneut auf diesen Zustand hin auszurichten, denn fast alle Störungen betreffen ja zunächst das Aurafeld, also das menschliche Energiefeld, bevor sie sich schließlich im festen Körper manifestieren.

Stellen Sie sich ein verstimmtes Musikinstrument vor (und in der einen oder anderen Hinsicht sind wir alle mehr oder weniger verstimmt), das beim Geigenbauer oder vom Klavierstimmer neu gestimmt wird, so dass die Saiten wieder so gespannt sind wie es sich gehört und die Töne wieder rein und klar erklingen und eine harmonische Melodie ergeben können.
Daraus besteht, grob gesagt, die Arbeit in den verschiedenen Meditationsräumen.
Wieweit sich ein jeder darauf einläßt und dies für sinnvoll hält, liegt an dem Menschen selbst, dafür wurde uns der freie Wille gegeben.

Die Anbindung an eine harmonische, zur Liebe zurückführende Energie stößt natürlich auf Widerstände von seiten des Egos, das in dem Maße schwindet, wie die Liebesfähigkeit des jeweiligen Menschen sich entwickelt. Damit weiß man dann auch gleich, woher diese Stimmen kommen, die nicht müde werden anzumerken, das ganze Herumsitzen hier sei doch eigentlich lästig und überflüssig und zudem reine Zeitverschwendung.

Darüber hinaus wird natürlich auch mit dem Ego gespielt und dem jeweiligen Menschen so ganz nebenbei vorgeführt, wo er diesbezüglich steht: Eine mir gut bekannte Person war zunächst sehr stolz, gleich beim ersten Besuch und am ersten Tag in der vordersten Reihe des Entitäten-Raumes sitzen zu dürfen, direkt bei João. Erstaunten Nachfragen Neugieriger anschließend an die Sitzung, ob sie denn sehr geübt sei im Meditieren und sehr medial begabt, gab sie bereitwillig Auskunft, dass dies keineswegs der Fall sei.
Ihre Begeisterung (also die ihres Egos, denn das stellt sich ja gern über andere), erfuhr einen Dämpfer, als sie schließlich erfuhr, dass dort oftmals gerade die Menschen sitzen, die energetisch besonders „verschmutzt„ sind...
Sollten Sie zu denjenigen gehören, denen keine Operation, kein Kristallbett, kein Wasserfall und vielleicht noch nicht einmal Passiflora-Pillen verschrieben werden, so seinen Sie nicht entmutigt, denn dadurch bietet sich Ihnen eine exzellente Möglichkeit festzustellen, wie es um Ihr Vertrauen und Ihre Geduld bestellt ist.
Sind Sie wirklich so vertrauensvoll und überzeugt, dass die höheren Mächte genau wissen, was im jeweiligen Augenblick für Sie gut ist?
Offene
Augen an diesem Ort sind beispielsweise ein Zeichen dafür, dass man die Kontrolle nicht verlieren, nicht abgeben will. Es geht hier aber darum, die inneren Augen zu öffnen.
Glauben Sie wirklich so fest an eine höhere Macht wie Sie es vorgeben? Können Sie sich wirklich einlassen auf das, was hier passiert, sich fallenlassen, hingeben und haben Sie absolutes Vertrauen darauf, dass alles so geschieht wie es richtig und am besten ist?
Oder ist es eher eine Erwartungshaltung, ein Anspruchsdenken, mit dem Sie hierher gekommen sind? Sind Sie voller Forderungen, haben Sie Vorgaben, wann was wie abzulaufen hat? Wie mächtig ist der Teil in Ihnen, der alles selbst bestimmen, kontrollieren, anordnen möchte und besser weiß als die geistigen Wesen, wie vorzugehen ist und was wie, wann, wo und in welchem Tempo aufgelöst werden muß?
Inwieweit sind Sie tatsächlich bereit und fähig, die Entscheidung darüber in andere Hände zu legen? Wieweit können und wollen Sie geschehen lassen, auch wenn Sie nicht verstehen was geschieht? Vielleicht muß gar nicht so dringlich Ihre Sehstörung, sondern zunächst Ihr Hochmut beseitigt werden? Vielleicht ist es nicht direkt und nicht im von Ihnen gewünschten Tempo der verschobene Wirbel, sondern zunächst die damit verbundene Sturheit und Hart-Näckigkeit, ja Hals-Starrigkeit, die angegangen werden muß?
Wie sieht es mit Ihrer Hingabe, wie mit Ihrer Demut aus?
Mögen Sie das Gefühl, dass Sie hier in diesem Raum niemandem mehr etwas vormachen können? Oder mögen Sie es eher nicht?
All dies sind Themen, an denen hier hervorragend gearbeitet werden kann, von Ihnen und anderen.
Verstehen Sie also die hier verbrachte Zeit als das, was sie ist: Keine lästige Pflicht, sondern ein Vorrecht und eine Ehre. Natürlich auch eine Herausforderung, denn wofür wären Sie sonst hier? Brauchen Sie Hilfe? Bitten Sie darum...

Für die wirklich „Untröstlichen", die meinen ihnen geschähe hier nicht genug, sei noch gesagt, dass viele Operationen „so ganz nebenbei" in den Meditationsräumen stattfinden. Diese sind nämlich keineswegs auf bestimmte Räumlichkeiten beschränkt. Auch die Unterscheidung zwischen sichtbaren und unsichtbaren Eingriffen ist nur für unser beschränktes menschliches Bewußtsein so immens wichtig. Die geistigen Wesen der anderen Dimension benötigen für ihre Heilarbeit keine sichtbaren Operationen, bei denen also wirklich geschnitten wird, und zwar ohne Narkose und Desinfektion. Diese dienen letztendlich nur dazu, den Menschen die Augen zu öffnen und ihnen vor Augen zu führen, dass die spirituelle Welt wirklich existiert.
Auch für Menschen, die dies im Prinzip glauben, kann es (muß aber nicht) beeindruckend sein, eine sichtbare Operation anzuschauen und somit das, was man „eigentlich ja sowieso glaubt", einmal mit eigenen Augen und somit bewiesen zu sehen.
Daran ist nichts Böses. Es ist eben typisch menschlich, dass auch die, die glauben oder gar wissen, dass Wind und Elektrizität existieren, gern einmal einen Beweis dafür hätten, natürlich nur um anschließend noch fester zu glauben...

In dieser Hinsicht tragen die so spektakulären sichtbaren Operationen dazu bei, das Ego zurückzudrängen, welches durch derartige Begebenheiten an die Grenzen seiner Macht stößt und daher zumindest für begrenzte Zeit der Stimme des Herzens einen größeren Platz einräumen muß.

Es kann geradezu rührend sein zu beobachten, wenn z.B. durchaus wohlmeinende Ärzte oder Reporter, fest davon überzeugt, dass Joao ein Scharlatan sei, der mit dem Leid anderer sein Geschäft macht, zum ersten Mal eine solche Operation miterleben. Sie kommen sozusagen in bester Absicht nach Abadiânia, um die hiesigen Machenschaften aufzudecken, und erleben dann, dass es gar nichts aufzudecken gibt, jedenfalls nichts Negatives.
Der Anblick einer sichtbaren Operation übersteigt ihr Begriffsvermögen.
Das Ego sagt: Das kann nicht sein, das gibt es nicht! Das Auge sagt: Ich seh' es aber, und wir sind zu zweit!
Eine Täuschung ist unmöglich, aber sie können keinen logischen Zusammenhang herstellen zwischen ihrem Wissen und dem, was sie dort erfahren. Für derartige ausschließlich materialistisch orientierte Menschen bricht ihr Weltbild zusammen. Alles, was sie bisher für klar und eindeutig und für die einzig mögliche Sichtweise der Realität hielten, gilt von einer Sekunde zur anderen nicht mehr und jede Gewißheit ist aufgelöst Sie befinden sich in einem tiefen Zwiespalt, aus dem sie erst nach und nach wieder herausfinden.
Ähnlich geht es allen Menschen, die nichts von der Existenz der geistigen Welt wissen oder wissen wollen, und aus diesem Grunde ist die spirituelle Chirurgie von großer Bedeutung, auch für den Heilungsprozeß der betreffenden Person. Sie ist sozusagen praktisch geleistete Überzeugungsarbeit. Für die Entitäten dagegen ist sie völlig nebensächlich. Oftmals findet sogar der eigentlich wichtige Eingriff im gleichen Moment unsichtbar an einer ganz anderen Körperstelle statt!

Aus all dem ergibt sich auch, warum zumeist diejenigen Menschen, welche die Zusammenhänge im Grunde gar nicht verstanden haben, so fasziniert von diesen Eingriffen sind, und weshalb sie für andere wiederum allenfalls einen Unterhaltungswert haben oder von gar keinem Interesse sind. Was soll an ihnen noch spektakulär sein, wenn man wirklich verstanden hat wie die energetische Welt funktioniert und ihre Wesen agieren?
Was? Dass man auf dieser Ebene ohne Chloroform und Mercurochrom auskommt... ?

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen die nicht immer ganz einfachen Zusammenhänge verständlicher machen können.

Helfen wir den Wesen der geistigen Welt uns zu helfen!

Sollten Sie weitergehende Fragen haben oder Unklarheiten bestehen, wenden Sie sich gern per e-mail an mich.

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