Die spirituelle Reise zu Joao de Deus  und der CASA de DOM INACIO DE LOYOLA
nach Abadiania in Brasilien Begleitete Reisen zu John of God mit persönlichem Reisebegleiter und / oder einer Reisegruppe Erfahrungen & Informationen zu Reisen zu Joao de Deus
Mit Reisebegleiter zu Joao de Deus
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Biografie von Joao de Deus João    Teixeira    da    Faria     wurde    am    24.Juni    1942    in    der    Kleinstadt Cachoeria   da   Fuaca   in   der   Provinz   Goiás   als   Sohn   eines   Schneiders in   eine   mittellose   Familie   hineingeboren.   Oftmals   reichte   das   magere Einkommen    des    Vaters    nicht    aus,    die    Familie    vor    Hunger    zu bewahren. Es   waren   schwierige   Zeiten,   nicht   nur   in   Brasilien,   aber   auch   dort.   Man schätzt,    dass    João    insgesamt    kaum    mehr    als    zwei    Jahre    auf    der Schulbank   verbracht   haben   dürfte.   Der   Schulbesuch   war   ein   Luxus, den   man   sich   in   seiner   Familie   nicht   leisten   konnte.   Schon   in   seiner Kindheit   sagte   João   Ereignisse   voraus,   stieß   damit   jedoch   auf   wenig Gegenliebe    in    seiner    näheren    Umgebung.    Er    erlernte    von    seinem Vater das Schneiderhandwerk. Gerade    sechzehn    Jahre    alt,    arbeitet    João    in    Campo    Grande    als Schneider,    als    er    an    einem    heißen   Tag    in    einem    Fluß    badete.    Er glaubte   seinen   Ohren   nicht   zu   trauen,   als   er   plötzlich   eine   Stimme seinen   Namen   sagen   hörte   und   schließlich   eine   Frauengestalt   in   den Bäumen über ihm entdeckte. Den   ersten   Unglauben   überwunden,   sprach   er   mehrere   Stunden   mit ihr.   Erst   in   der   folgenden   Nacht   wurde   ihm   klar,   dass   Santa   Rita   de Cassia,   die   Schutzpatronin   Brasiliens,   zu   ihm   gesprochen   hatte.   Den Kopf   voller   Fragen,   eilte   er   zu   der   Stelle   am   Flußlauf   zurück,   wo   er gebadet   und   die   Begegnung   stattgefunden   hatte.   Von   der   Erscheinung war   nichts   mehr   zu   erkennen   außer   einem   hellen   Lichtstreif   an   der Stelle, wo er sie wahrgenommen hatte. Eine   Stimme   teilte   ihm   mit,   er   solle   sich   zum   spirituellen   »Zentrum   des Erlösers«   in   Campo   Grande   begeben,   man   erwarte   ihn   dort.   Dann verschwand   der   Lichtstreif   mit   der   Stimme.   Mehr   war   nicht   zu   erfahren. Zögernd machte João sich auf den langen Fußmarsch. Am   Ziel   angekommen,   stellte   er   zu   seiner   großen   Überraschung   fest, dass   die   Stimme   recht   gehabt   hatte:   Ein   Mann   stand   am   Eingang, bestätigte   den   fremden   Wanderer   erwartet   zu   haben,   und   nahm   ihn freudig   in   Empfang.   An   die   folgenden   drei   Stunden   hat   João   bis   heute keinerlei   Erinnerung.   Er   erinnert   sich   nur,   dass   er   beim Aufwachen   von lächelnden     Menschen     umringt     war,     die     ihm     freudig     die     Hand schüttelten.   Kopfschüttelnd   vernahm   er,   er   sei   vom   Geist   des   Königs Salomon     inkorporiert     gewesen     und     habe     die     erstaunlichsten Operationen ausgeführt… Der   erste   Kontakt   zu   einer   der   Hauptwesenheiten,   die   João   de   Deus später   noch   so   oft   während   seiner   Heilsitzungen   verkörpern   sollte,   war somit   hergestellt.   João   hatte   das   erste   Mal   in   Volltrance   gearbeitet, ohne   auch   nur   im   Geringsten   zu   wissen,   was   dies   eigentlich   bedeutete und was es damit auf sich hatte. Nach    einigem    Zögern    blieb    ihm    nichts    anderes    übrig,    als    sich    mit seinen        offensichtlich        ungewöhnlichen        Begabungen        näher auseinanderzusetzen   und   sie   etwas   ernster   zu   nehmen.   Er   blieb   drei Monate   im   spirituellen   Zentrum   von   Campo   Grande,   machte   seine ersten    wertvollen    Erfahrungen    mit    spiritueller    Heilarbeit    und    erhielt dafür   Nahrung,   Kleidung   und   Unterkunft.   In   dieser   Zeit   wuchs   der   Wunsch   ihn   ihm   seiner   Bestimmung   zu folgen, ohne dass er sich indessen über die Folgen einer derartigen Entscheidung im Klaren gewesen wäre. Nachdem   João   das   Zentrum   verlassen   hatte,   wandte   er   sich   verschiedenen   Handwerken   zu,   um   seinen Lebensunterhalt   zu   verdienen   und   führte   nebenbei   spirituelle   Heilungen   nur   auf   Verlangen   aus.   Durch   die Mißbilligung   seiner   Familie   wurde   ihm   allmählich   klar,   welche   Opfer   er   zu   bringen   haben   würde,   wollte   er wirklich   seiner   Berufung   folgen,   das   Leid   anderer   zu   lindern   und   ihnen   Heilung   zu   bringen.   Verfolgungen   und Verhaftungen   wegen   unerlaubter   Heiltätigkeit   waren   in   den   nächsten   Jahren   an   der   Tagesordnung.   Ein Großteil   der   Nachstellungen   und   Anklagen   gingen   von   Ärzten   und   Pastoren   aus,   die   sich   durch   sein   Wirken in ihrem Machtmonopol beeinträchtigt sahen. Nach   acht   Jahren   des   Umherziehens   auf   der   Flucht   vor   Nachstellungen   und   auf   der   Suche   nach   dem nächsten    Broterwerb,    verbrachte    er    schließlich    weitere    neun    Jahre    in    einer    Kaserne    in    Brasilia    als Militärschneider,   wobei   er   das   Personal   und   ihre   Familien   zu   deren   großer   Zufriedenheit   ebenfalls   heilend betreute.    Diese    verhältnismäßig    konfliktfreie    Zeit    seines    Lebens    nahm    ein    Ende,    als    die    sich    in    ihm verkörpernden   Entitäten   ihm   klarmachten,   dass   er   seine   Fähigkeiten   nicht   länger   nur   in   den   Dienst   einiger weniger Privilegierter stellen dürfe. Mit   den   Ersparnissen   seiner   »Militärzeit«   erwarb   João   also   eine   kleine   Farm,   deren   Boden   zwar   nicht   sehr fruchtbar, dafür aber smaragdhaltig war, wie sich später herausstellte. Dieser   Umstand   erlaubte   João,   den   Grundstein   zu   legen   für   ein   erstes   kleines   Heilungszentrum   neben   der Autostraße   in   Abadiânia,   an   dem   Ort   also,   den   er   mit   Hilfe   seines   hellsichtigen   Freundes,   des   berühmten Heilers   Chico   Xavier,   ausfindig   gemacht   hatte   und   an   dem,   wenn   auch   an   anderer   Stelle,   später   die   Casa   de Dom   Inacio   entstehen   sollte.   Die   Casa   wurde   benannt   nach   Don   Ignatio   de   Loyola,   der,   aus   spanischem Hochadel   stammend,   den   Jesuitenorden   gründete   und   eine   der   Wesenheiten   ist,   die   durch   João   de   Deus operiert. Fast    zehn    Jahre    arbeitete    João    bereits    in    seinem    spirituellen    Zentrum,    als    im    Jahr    1987    dramatische Ereignisse   für   Wirbel   in   Presse   und   Medien   sorgten   und   den   internationalen   Bekanntheitsgrad   der   Casa drastisch   erhöhten.   Mit   nur   fünfundvierzig   Jahren   erlitt   der   Heiler,   der   so   vielen   Menschen   geholfen   hatte, einen   heftigen   Schlaganfall.   Er   wurde   umgehend   ins   Krankenhaus   nach   Bela   Horizonte   transportiert,   wo merkwürdigerweise    just    in    dem    Augenblick    als    die    Untersuchungen    beginnen    sollten,    ein    kompletter Stromausfall,   ausgelöst   durch   einen   mysteriösen   Kurzschluß,   das   gesamte   Hospital   stillegte.   Während   die Ärzte   schon   seine   Operation   vorbereiteten,   nutzte   João   die   Gelegenheit,   um   aus   dem   Krankenhaus   zu verschwinden und in die Casa zurückzukehren. Sein   Zustand   war   wenig   erfreulich:   Eine   Körperhälfte   hing   schief,   sein   Körper   war   halbseitig   gelähmt,   die Hände   waren   steif   und   ein   Auge   war   schwer   in   Mitleidenschaft   gezogen.   Dennoch   versuchte   er   seine Heilarbeit   fortzusetzen,   in   der   Hoffnung   durch   seinen   behinderten   Körper   zumindest   einige   eingeschränkte Operationen   durchführen   zu   können.   Zur   allgemeinen   Verblüffung   seiner   Assistenten   und   Patienten   wirkte sein   Körper   kerngesund   sobald   er   von   einer   Entität   bewohnt   war   und   zeigte   keinerlei Anzeichen   auch   nur   der geringsten   Behinderung.   Leider   verschwand   dieser   beeindruckende   Effekt,   sobald   die   verkörperte   Wesenheit sich zurückzog, und sein Körper war ebenso beeinträchtigt wie zuvor. Dieser   Zustand   dauerte   einige   Monate   an,   bis   ihm   schließlich   von   den   Entitäten   nahegelegt   wurde…   -   sich selbst zu operieren! Ein   Datum   wurde   festgelegt:   Unter   großer   Anteilnahme   der   Medien   und   vor   laufenden   Kameras   führte   João in   Trance   einen   drei   Zentimeter   großen   Schnitt   direkt   unter   seinem   Herzen   durch.   Er   fuhr   mit   den   Fingern   in die   Öffnung   und   holte   Gewebe   heraus,   bevor   er   die   Wunde   vernähte.   Nach   wenigen   Minuten   war   alles vorbei. Nachdem   die   Wesenheit   anschließend   Joãos   Körper   verlassen   hatte,   war   jegliche   Lähmung   verschwunden und   ihm   nicht   mehr   die   geringste   Beeinträchtigung   anzumerken,   ein   Zustand   bei   dem   es   glücklicherweise auch   blieb.   Die   Heilarbeit   in   der   Casa   de   Dom   Inacio   konnte   fortgesetzt   werden,   beeinträchtigt   nur   hier   und da   durch   Gerichtsprozesse.   Letztendlich   ging   João   aus   allen   Attacken   -   stets   angeführt   von   Mitgliedern   des Klerus   und   der   Ärzteschaft,   die   um   ihre   Pfründe   fürchteten   -   unbehelligt   hervor:   Die   Unterstützung   aus   der Bevölkerung   war   enorm   und   die   Anzahl   derer,   die   er   geheilt   hatte,   erstreckte   sich   inzwischen   bis   in   die höchsten Kreise. In   den   folgenden   Jahren   wurde   seine Arbeit   zunehmend   ergänzt   durch Auslandsaufenthalte.   Nicht   immer   war die   dortige   Heiltätigkeit   geplant.   So   fühlte   João   sich   beispielsweise   während   eines   kurzen   Urlaubs   in   Portugal verpflichtet   -   nachdem   sein   Aufenthaltsort   bekannt   geworden   war   und   Tausende   von   Menschen   ihn   um   Hilfe ersuchten   -   Heilsitzungen   im   Blindenzentrum   von   Lissabon   abzuhalten,   was   fast   zu   seiner   Verhaftung   aus den üblichen Gründen bzw. Vorwänden geführt hätte. Die   Organisation   von   Heilungsreisen   in   andere   Länder   war   und   bleibt   ein   schwieriges   Unterfangen,   wobei   die Organisation   der   eigentlichen   Reise   für   João   und   seine   Equipe   noch   am   einfachsten   ist.   Darüber   hinaus müssen   zahllose   Genehmigungen   eingeholt   werden,   eine   Erlaubnis   der   jeweiligen   Regierung   ist   unerläßlich und   Widerstand   aus   den   Reihen   von   Kirche   und   Medizin   zu   überwinden.   Die   persönliche   Sicherheit   des Heilers    muß    garantiert    werden,    nicht    etwa    wegen    zu    befürchtender    Attentate,    sondern    wegen    des unabsehbaren Ansturms Hilfesuchender. Ungeachtet   all   dieser   Hindernisse   wurden   ab   Mitte   der   80er   Jahre   zunehmend   Aufenthalte   in   anderen Ländern organisiert, zunächst in Bolivien, Paraguay, Argentinien und Peru. Der   erste   Aufenthalt   in   Peru   im   Jahre   1991   sorgte   für   Aufsehen   und   machte   den   brasilianischen   Heiler   weit über   die   Grenzen   Südamerikas   bekannt. Auf   Betreiben   der   peruanischen   Ärztevereinigung   wurde   er   verhaftet und    eingesperrt.    Nicht    nur    die    Unterstützung    der    Bevölkerung    und    die    Fürsprache    von    vierzehn renommierten   peruanischen   Medizinern,   die   von   ihm   behandelt   worden   waren,   sondern   vor   allem   die   nähere Untersuchung    seiner   Arbeitsweise    sorgten    dafür,    dass    er    freigelassen    und    darüber    hinaus    offiziell    als authentisches Heilmedium anerkannt wurde. Zu   diesem   Zeitpunkt   wütete   gerade   eine   verheerende   Cholera-Epidemie   in   weiten   Teilen   Perus.   Laut   France Presse   behandelte   João   de   Deus   in   14   Tagen   ca.   20   000   Patienten,   größtenteils   in   Sportstadien,   von   denen mindestens die Hälfte mit Cholera infiziert war. Unter   den   Patienten   befand   sich   auch   der   peruanische   Präsident   Fujimori,   von   einem   Muskelschwund   an beiden   Händen   befallen,   mit   seinem   Sohn,   welcher   an   einem   schwerwiegenden   mentalen   Problem   litt.   Als Dank für ihre Heilung verlieh der Präsident João die Ehrenmedaille. Wenige   Wochen   später   ersuchten   drei   an   Cholera   erkrankte   Peruaner   in   der   Casa   de   Dom   Inacio   um   Hilfe. Sie   hatten   zwei   Wochen   für   die   Reise   gebraucht   und   berichteten,   dass   noch   Dutzende   weitere   Kranker unterwegs    seien.    Der    brasilianische    Gesundheitsminister    erschien    vor    Ort    und    ließ    sich    von    João überzeugen,    dass    er    diese    Kranken    heilen    könne    und    dass    keinerlei    Risiko    einer    Anstreckung    oder Ausbreitung der Seuche bestünde, womit er völlig recht behalten sollte. Weitere Reisen nach Peru, aber auch in die USA , nach Europa  und Neuseeland  folgten. João   Teixeira   da   Faria   wohnt   heute   mit   seiner   Familie   auf   seiner   Farm   bei   Anapolis   und   lebt   von   den Einkünften der Farm und seines Speditionsunternehmens. Die Arbeit   in   der   Casa   de   Dom   Inacio   nimmt   ihn   drei   Tage   der   Woche   voll   in Anspruch.   Den   Rest   seiner   Zeit verbringt   er   teilweise   mit   Aufenthalten   in   anderen   Gegenden   Brasiliens,   um   Menschen   zu   behandeln,   die nicht   zu   ihm   kommen   können,   da   sie   nicht   über   die   nötigen   Mittel   für   eine   so   weite   Reise   verfügen.   Es werden   immer   mehr   Zentren   in   ganz   Brasilien   gegründet,   in   denen   er   regelmäßig   mitarbeitet,   da   durch   die enorme   Geldentwertung   in   Brasilien   die   weite   Reise   nach   Abadiânia   gerade   für   die   Armen   des   Landes zunehmend   unerschwinglich   wird   und   die   Entitäten   stets   betonen,   dass   ihre   Arbeit   auch   und   gerade   den Ärmsten zugute kommen soll    
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"Wunder geschehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu dem, was wir von der Natur wissen."
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Biografie von Joao de Deus João    Teixeira    da    Faria     wurde    am    24.Juni    1942    in    der    Kleinstadt Cachoeria   da   Fuaca   in   der   Provinz   Goiás   als   Sohn   eines   Schneiders   in eine    mittellose    Familie    hineingeboren.    Oftmals    reichte    das    magere Einkommen des Vaters nicht aus, die Familie vor Hunger zu bewahren. Es   waren   schwierige   Zeiten,   nicht   nur   in   Brasilien,   aber   auch   dort.   Man schätzt,    dass    João    insgesamt    kaum    mehr    als    zwei    Jahre    auf    der Schulbank   verbracht   haben   dürfte.   Der   Schulbesuch   war   ein   Luxus,   den man   sich   in   seiner   Familie   nicht   leisten   konnte.   Schon   in   seiner   Kindheit sagte   João   Ereignisse   voraus,   stieß   damit   jedoch   auf   wenig   Gegenliebe   in seiner     näheren     Umgebung.     Er     erlernte     von     seinem     Vater     das Schneiderhandwerk. Gerade   sechzehn   Jahre   alt,   arbeitet   João   in   Campo   Grande   als   Schneider, als   er   an   einem   heißen Tag   in   einem   Fluß   badete.   Er   glaubte   seinen   Ohren nicht   zu   trauen,   als   er   plötzlich   eine   Stimme   seinen   Namen   sagen   hörte und schließlich eine Frauengestalt in den Bäumen über ihm entdeckte. Den   ersten   Unglauben   überwunden,   sprach   er   mehrere   Stunden   mit   ihr. Erst   in   der   folgenden   Nacht   wurde   ihm   klar,   dass   Santa   Rita   de   Cassia,   die Schutzpatronin    Brasiliens,    zu    ihm    gesprochen    hatte.    Den    Kopf    voller Fragen,   eilte   er   zu   der   Stelle   am   Flußlauf   zurück,   wo   er   gebadet   und   die Begegnung   stattgefunden   hatte.   Von   der   Erscheinung   war   nichts   mehr   zu erkennen    außer    einem    hellen    Lichtstreif    an    der    Stelle,    wo    er    sie wahrgenommen hatte. Eine   Stimme   teilte   ihm   mit,   er   solle   sich   zum   spirituellen   »Zentrum   des Erlösers«    in    Campo    Grande    begeben,    man    erwarte    ihn    dort.    Dann verschwand   der   Lichtstreif   mit   der   Stimme.   Mehr   war   nicht   zu   erfahren. Zögernd machte João sich auf den langen Fußmarsch. Am   Ziel   angekommen,   stellte   er   zu   seiner   großen   Überraschung   fest,   dass die   Stimme   recht   gehabt   hatte:   Ein   Mann   stand   am   Eingang,   bestätigte den    fremden    Wanderer    erwartet    zu    haben,    und    nahm    ihn    freudig    in Empfang.   An    die    folgenden    drei    Stunden    hat    João    bis    heute    keinerlei Erinnerung.   Er   erinnert   sich   nur,   dass   er   beim   Aufwachen   von   lächelnden Menschen     umringt     war,     die     ihm     freudig     die     Hand     schüttelten. Kopfschüttelnd    vernahm    er,    er    sei    vom    Geist    des    Königs    Salomon inkorporiert      gewesen      und      habe      die      erstaunlichsten      Operationen ausgeführt… Der    erste    Kontakt    zu    einer    der    Hauptwesenheiten,    die    João    de    Deus später   noch   so   oft   während   seiner   Heilsitzungen   verkörpern   sollte,   war somit   hergestellt.   João   hatte   das   erste   Mal   in   Volltrance   gearbeitet,   ohne auch   nur   im   Geringsten   zu   wissen,   was   dies   eigentlich   bedeutete   und   was es damit auf sich hatte. Nach   einigem   Zögern   blieb   ihm   nichts   anderes   übrig,   als   sich   mit   seinen offensichtlich    ungewöhnlichen    Begabungen    näher    auseinanderzusetzen und   sie   etwas   ernster   zu   nehmen.   Er   blieb   drei   Monate   im   spirituellen Zentrum   von   Campo   Grande,   machte   seine   ersten   wertvollen   Erfahrungen mit     spiritueller     Heilarbeit     und     erhielt     dafür     Nahrung,     Kleidung     und Unterkunft.   In   dieser   Zeit   wuchs   der   Wunsch   ihn   ihm   seiner   Bestimmung zu   folgen,   ohne   dass   er   sich   indessen   über   die   Folgen   einer   derartigen Entscheidung im Klaren gewesen wäre. Nachdem     João     das     Zentrum     verlassen     hatte,     wandte     er     sich verschiedenen   Handwerken   zu,   um   seinen   Lebensunterhalt   zu   verdienen und   führte   nebenbei   spirituelle   Heilungen   nur   auf   Verlangen   aus.   Durch   die Mißbilligung   seiner   Familie   wurde   ihm   allmählich   klar,   welche   Opfer   er   zu bringen   haben   würde,   wollte   er   wirklich   seiner   Berufung   folgen,   das   Leid anderer    zu    lindern    und    ihnen    Heilung    zu    bringen.    Verfolgungen    und Verhaftungen    wegen    unerlaubter    Heiltätigkeit    waren    in    den    nächsten Jahren    an    der    Tagesordnung.    Ein    Großteil    der    Nachstellungen    und Anklagen   gingen   von   Ärzten   und   Pastoren   aus,   die   sich   durch   sein   Wirken in ihrem Machtmonopol beeinträchtigt sahen. Nach   acht   Jahren   des   Umherziehens   auf   der   Flucht   vor   Nachstellungen und    auf    der    Suche    nach    dem    nächsten    Broterwerb,    verbrachte    er schließlich     weitere     neun     Jahre     in     einer     Kaserne     in     Brasilia     als Militärschneider,   wobei   er   das   Personal   und   ihre   Familien   zu   deren   großer Zufriedenheit      ebenfalls      heilend      betreute.      Diese      verhältnismäßig konfliktfreie    Zeit    seines    Lebens    nahm    ein    Ende,    als    die    sich    in    ihm verkörpernden   Entitäten   ihm   klarmachten,   dass   er   seine   Fähigkeiten   nicht länger nur in den Dienst einiger weniger Privilegierter stellen dürfe. Mit   den   Ersparnissen   seiner   »Militärzeit«   erwarb   João   also   eine   kleine Farm,   deren   Boden   zwar   nicht   sehr   fruchtbar,   dafür   aber   smaragdhaltig war, wie sich später herausstellte. Dieser   Umstand   erlaubte   João,   den   Grundstein   zu   legen   für   ein   erstes kleines   Heilungszentrum   neben   der   Autostraße   in   Abadiânia,   an   dem   Ort also,   den   er   mit   Hilfe   seines   hellsichtigen   Freundes,   des   berühmten   Heilers Chico   Xavier,   ausfindig   gemacht   hatte   und   an   dem,   wenn   auch   an   anderer Stelle,   später   die   Casa   de   Dom   Inacio   entstehen   sollte.   Die   Casa   wurde benannt    nach    Don    Ignatio    de    Loyola,    der,    aus    spanischem    Hochadel stammend,   den   Jesuitenorden   gründete   und   eine   der   Wesenheiten   ist,   die durch João de Deus operiert. Fast   zehn   Jahre   arbeitete   João   bereits   in   seinem   spirituellen   Zentrum,   als im   Jahr   1987   dramatische   Ereignisse   für   Wirbel   in   Presse   und   Medien sorgten    und    den    internationalen    Bekanntheitsgrad    der    Casa    drastisch erhöhten.    Mit    nur    fünfundvierzig    Jahren    erlitt    der    Heiler,    der    so    vielen Menschen     geholfen     hatte,     einen     heftigen     Schlaganfall.     Er     wurde umgehend     ins     Krankenhaus     nach     Bela     Horizonte     transportiert,     wo merkwürdigerweise    just    in    dem    Augenblick    als    die    Untersuchungen beginnen    sollten,    ein    kompletter    Stromausfall,    ausgelöst    durch    einen mysteriösen    Kurzschluß,    das    gesamte    Hospital    stillegte.    Während    die Ärzte   schon   seine   Operation   vorbereiteten,   nutzte   João   die   Gelegenheit, um     aus     dem     Krankenhaus     zu     verschwinden     und     in     die     Casa zurückzukehren. Sein   Zustand   war   wenig   erfreulich:   Eine   Körperhälfte   hing   schief,   sein Körper   war   halbseitig   gelähmt,   die   Hände   waren   steif   und   ein   Auge   war schwer   in   Mitleidenschaft   gezogen.   Dennoch   versuchte   er   seine   Heilarbeit fortzusetzen,   in   der   Hoffnung   durch   seinen   behinderten   Körper   zumindest einige      eingeschränkte      Operationen      durchführen      zu      können.      Zur allgemeinen    Verblüffung    seiner    Assistenten    und    Patienten    wirkte    sein Körper   kerngesund   sobald   er   von   einer   Entität   bewohnt   war   und   zeigte keinerlei     Anzeichen     auch     nur     der     geringsten     Behinderung.     Leider verschwand     dieser     beeindruckende     Effekt,     sobald     die     verkörperte Wesenheit   sich   zurückzog,   und   sein   Körper   war   ebenso   beeinträchtigt   wie zuvor. Dieser   Zustand   dauerte   einige   Monate   an,   bis   ihm   schließlich   von   den Entitäten nahegelegt wurde… - sich selbst zu operieren! Ein   Datum   wurde   festgelegt:   Unter   großer Anteilnahme   der   Medien   und   vor laufenden   Kameras   führte   João   in   Trance   einen   drei   Zentimeter   großen Schnitt   direkt   unter   seinem   Herzen   durch.   Er   fuhr   mit   den   Fingern   in   die Öffnung   und   holte   Gewebe   heraus,   bevor   er   die   Wunde   vernähte.   Nach wenigen Minuten war alles vorbei. Nachdem   die   Wesenheit   anschließend   Joãos   Körper   verlassen   hatte,   war jegliche    Lähmung    verschwunden    und    ihm    nicht    mehr    die    geringste Beeinträchtigung   anzumerken,   ein   Zustand   bei   dem   es   glücklicherweise auch   blieb.   Die   Heilarbeit   in   der   Casa   de   Dom   Inacio   konnte   fortgesetzt werden,     beeinträchtigt     nur     hier     und     da     durch     Gerichtsprozesse. Letztendlich   ging   João   aus   allen Attacken   -   stets   angeführt   von   Mitgliedern des    Klerus    und    der    Ärzteschaft,    die    um    ihre    Pfründe    fürchteten    - unbehelligt   hervor:   Die   Unterstützung   aus   der   Bevölkerung   war   enorm   und die   Anzahl   derer,   die   er   geheilt   hatte,   erstreckte   sich   inzwischen   bis   in   die höchsten Kreise. In   den   folgenden   Jahren   wurde   seine   Arbeit   zunehmend   ergänzt   durch Auslandsaufenthalte.   Nicht   immer   war   die   dortige   Heiltätigkeit   geplant.   So fühlte   João   sich   beispielsweise   während   eines   kurzen   Urlaubs   in   Portugal verpflichtet    -    nachdem    sein   Aufenthaltsort    bekannt    geworden    war    und Tausende    von    Menschen    ihn    um    Hilfe    ersuchten    -    Heilsitzungen    im Blindenzentrum   von   Lissabon   abzuhalten,   was   fast   zu   seiner   Verhaftung aus den üblichen Gründen bzw. Vorwänden geführt hätte. Die   Organisation   von   Heilungsreisen   in   andere   Länder   war   und   bleibt   ein schwieriges   Unterfangen,   wobei   die   Organisation   der   eigentlichen   Reise für    João    und    seine    Equipe    noch    am    einfachsten    ist.    Darüber    hinaus müssen   zahllose   Genehmigungen   eingeholt   werden,   eine   Erlaubnis   der jeweiligen   Regierung   ist   unerläßlich   und   Widerstand   aus   den   Reihen   von Kirche   und   Medizin   zu   überwinden.   Die   persönliche   Sicherheit   des   Heilers muß    garantiert    werden,    nicht    etwa    wegen    zu    befürchtender   Attentate, sondern wegen des unabsehbaren Ansturms Hilfesuchender. Ungeachtet    all    dieser    Hindernisse    wurden    ab    Mitte    der    80er    Jahre zunehmend    Aufenthalte    in    anderen    Ländern    organisiert,    zunächst    in Bolivien, Paraguay, Argentinien und Peru. Der    erste   Aufenthalt    in    Peru    im    Jahre    1991    sorgte    für   Aufsehen    und machte   den   brasilianischen   Heiler   weit   über   die   Grenzen   Südamerikas bekannt.    Auf    Betreiben    der    peruanischen    Ärztevereinigung    wurde    er verhaftet   und   eingesperrt.   Nicht   nur   die   Unterstützung   der   Bevölkerung und   die   Fürsprache   von   vierzehn   renommierten   peruanischen   Medizinern, die    von    ihm    behandelt    worden    waren,    sondern    vor    allem    die    nähere Untersuchung   seiner   Arbeitsweise   sorgten   dafür,   dass   er   freigelassen   und darüber hinaus offiziell als authentisches Heilmedium anerkannt wurde. Zu   diesem   Zeitpunkt   wütete   gerade   eine   verheerende   Cholera-Epidemie   in weiten   Teilen   Perus.   Laut   France   Presse   behandelte   João   de   Deus   in   14 Tagen    ca.    20    000    Patienten,    größtenteils    in    Sportstadien,    von    denen mindestens die Hälfte mit Cholera infiziert war. Unter   den   Patienten   befand   sich   auch   der   peruanische   Präsident   Fujimori, von   einem   Muskelschwund   an   beiden   Händen   befallen,   mit   seinem   Sohn, welcher   an   einem   schwerwiegenden   mentalen   Problem   litt.   Als   Dank   für ihre Heilung verlieh der Präsident João die Ehrenmedaille. Wenige   Wochen   später   ersuchten   drei   an   Cholera   erkrankte   Peruaner   in der   Casa   de   Dom   Inacio   um   Hilfe.   Sie   hatten   zwei   Wochen   für   die   Reise gebraucht     und     berichteten,     dass     noch     Dutzende     weitere     Kranker unterwegs   seien.   Der   brasilianische   Gesundheitsminister   erschien   vor   Ort und   ließ   sich   von   João   überzeugen,   dass   er   diese   Kranken   heilen   könne und   dass   keinerlei   Risiko   einer   Anstreckung   oder   Ausbreitung   der   Seuche bestünde, womit er völlig recht behalten sollte. Weitere    Reisen    nach    Peru,    aber    auch    in    die    USA ,    nach    Europa     und Neuseeland  folgten. João   Teixeira   da   Faria   wohnt   heute   mit   seiner   Familie   auf   seiner   Farm   bei Anapolis     und     lebt     von     den     Einkünften     der     Farm     und     seines Speditionsunternehmens. Die   Arbeit   in   der   Casa   de   Dom   Inacio   nimmt   ihn   drei   Tage   der   Woche   voll in Anspruch.   Den   Rest   seiner   Zeit   verbringt   er   teilweise   mit Aufenthalten   in anderen   Gegenden   Brasiliens,   um   Menschen   zu   behandeln,   die   nicht   zu ihm   kommen   können,   da   sie   nicht   über   die   nötigen   Mittel   für   eine   so   weite Reise    verfügen.    Es    werden    immer    mehr    Zentren    in    ganz    Brasilien gegründet,    in    denen    er    regelmäßig    mitarbeitet,    da    durch    die    enorme Geldentwertung   in   Brasilien   die   weite   Reise   nach Abadiânia   gerade   für   die Armen   des   Landes   zunehmend   unerschwinglich   wird   und   die   Entitäten stets   betonen,   dass   ihre   Arbeit   auch   und   gerade   den   Ärmsten   zugute kommen soll    
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"Wunder geschehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu dem, was wir von der Natur wissen."
 Informationen zu Joao de Deus
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Fastenwandern zum Entschleunigen - die Gesundheitsvorsorge für Körper, Geist und Seele
Die spirituelle Reise zu Joao de Deus  und der CASA de DOM INACIO DE LOYOLA
nach Abadiania in Brasilien Eine begleitete Reise zu Joao de Deus mit persönlichem Reisebegleiter und / oder einer Reisegruppe
Mit Reisebegleiter zu Joao de Deus
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Biografie von Joao de Deus João   Teixeira   da   Faria    wurde   am   24.Juni   1942 in    der    Kleinstadt    Cachoeria    da    Fuaca    in    der Provinz   Goiás   als   Sohn   eines   Schneiders   in   eine mittellose   Familie   hineingeboren.   Oftmals   reichte das   magere   Einkommen   des   Vaters   nicht   aus, die Familie vor Hunger zu bewahren. Es     waren     schwierige     Zeiten,     nicht     nur     in Brasilien,    aber    auch    dort.    Man    schätzt,    dass João   insgesamt   kaum   mehr   als   zwei   Jahre   auf der     Schulbank     verbracht     haben     dürfte.     Der Schulbesuch    war    ein    Luxus,    den    man    sich    in seiner    Familie    nicht    leisten    konnte.    Schon    in seiner    Kindheit    sagte    João    Ereignisse    voraus, stieß    damit    jedoch    auf    wenig    Gegenliebe    in seiner     näheren     Umgebung.     Er     erlernte     von seinem Vater das Schneiderhandwerk. Gerade    sechzehn    Jahre    alt,    arbeitet    João    in Campo   Grande   als   Schneider,   als   er   an   einem heißen   Tag    in    einem    Fluß    badete.    Er    glaubte seinen    Ohren    nicht    zu    trauen,    als    er    plötzlich eine    Stimme    seinen    Namen    sagen    hörte    und schließlich    eine    Frauengestalt    in    den    Bäumen über ihm entdeckte. Den   ersten   Unglauben   überwunden,   sprach   er mehrere   Stunden   mit   ihr.   Erst   in   der   folgenden Nacht    wurde    ihm    klar,    dass    Santa    Rita    de Cassia,    die    Schutzpatronin    Brasiliens,    zu    ihm gesprochen   hatte.   Den   Kopf   voller   Fragen,   eilte er    zu    der    Stelle    am    Flußlauf    zurück,    wo    er gebadet   und   die   Begegnung   stattgefunden   hatte. Von     der     Erscheinung     war     nichts     mehr     zu erkennen   außer   einem   hellen   Lichtstreif   an   der Stelle, wo er sie wahrgenommen hatte. Eine   Stimme   teilte   ihm   mit,   er   solle   sich   zum spirituellen    »Zentrum    des    Erlösers«    in    Campo Grande   begeben,   man   erwarte   ihn   dort.   Dann verschwand   der   Lichtstreif   mit   der   Stimme.   Mehr war   nicht   zu   erfahren.   Zögernd   machte   João   sich auf den langen Fußmarsch. Am     Ziel     angekommen,     stellte     er     zu     seiner großen    Überraschung    fest,    dass    die    Stimme recht   gehabt   hatte:   Ein   Mann   stand   am   Eingang, bestätigte    den    fremden    Wanderer    erwartet    zu haben,   und   nahm   ihn   freudig   in   Empfang. An   die folgenden    drei    Stunden    hat    João    bis    heute keinerlei   Erinnerung.   Er   erinnert   sich   nur,   dass   er beim     Aufwachen     von     lächelnden     Menschen umringt      war,      die      ihm      freudig      die      Hand schüttelten.    Kopfschüttelnd    vernahm    er,    er    sei vom    Geist    des    Königs    Salomon    inkorporiert gewesen       und       habe       die       erstaunlichsten Operationen ausgeführt… Der         erste         Kontakt         zu         einer         der Hauptwesenheiten,    die    João    de    Deus    später noch     so     oft     während     seiner     Heilsitzungen verkörpern    sollte,    war    somit    hergestellt.    João hatte   das   erste   Mal   in   Volltrance   gearbeitet,   ohne auch    nur    im    Geringsten    zu    wissen,    was    dies eigentlich   bedeutete   und   was   es   damit   auf   sich hatte. Nach   einigem   Zögern   blieb   ihm   nichts   anderes übrig,      als      sich      mit      seinen      offensichtlich ungewöhnlichen             Begabungen             näher auseinanderzusetzen   und   sie   etwas   ernster   zu nehmen.    Er    blieb    drei    Monate    im    spirituellen Zentrum    von    Campo    Grande,    machte    seine ersten    wertvollen    Erfahrungen    mit    spiritueller Heilarbeit    und    erhielt    dafür    Nahrung,    Kleidung und   Unterkunft.   In   dieser   Zeit   wuchs   der   Wunsch ihn   ihm   seiner   Bestimmung   zu   folgen,   ohne   dass er   sich   indessen   über   die   Folgen   einer   derartigen Entscheidung im Klaren gewesen wäre. Nachdem    João    das    Zentrum    verlassen    hatte, wandte   er   sich   verschiedenen   Handwerken   zu, um    seinen    Lebensunterhalt    zu    verdienen    und führte    nebenbei    spirituelle    Heilungen    nur    auf Verlangen    aus.    Durch    die    Mißbilligung    seiner Familie   wurde   ihm   allmählich   klar,   welche   Opfer er    zu    bringen    haben    würde,    wollte    er    wirklich seiner    Berufung    folgen,    das    Leid    anderer    zu lindern      und      ihnen      Heilung      zu      bringen. Verfolgungen        und        Verhaftungen        wegen unerlaubter   Heiltätigkeit   waren   in   den   nächsten Jahren   an   der   Tagesordnung.   Ein   Großteil   der Nachstellungen   und Anklagen   gingen   von   Ärzten und   Pastoren   aus,   die   sich   durch   sein   Wirken   in ihrem Machtmonopol beeinträchtigt sahen. Nach    acht    Jahren    des    Umherziehens    auf    der Flucht    vor    Nachstellungen    und    auf    der    Suche nach    dem    nächsten    Broterwerb,    verbrachte    er schließlich   weitere   neun   Jahre   in   einer   Kaserne in    Brasilia    als    Militärschneider,    wobei    er    das Personal    und    ihre    Familien    zu    deren    großer Zufriedenheit   ebenfalls   heilend   betreute.   Diese verhältnismäßig   konfliktfreie   Zeit   seines   Lebens nahm      ein      Ende,      als      die      sich      in      ihm verkörpernden   Entitäten   ihm   klarmachten,   dass er    seine    Fähigkeiten    nicht    länger    nur    in    den Dienst einiger weniger Privilegierter stellen dürfe. Mit   den   Ersparnissen   seiner   »Militärzeit«   erwarb João   also   eine   kleine   Farm,   deren   Boden   zwar nicht    sehr    fruchtbar,    dafür    aber    smaragdhaltig war, wie sich später herausstellte. Dieser   Umstand   erlaubte   João,   den   Grundstein zu   legen   für   ein   erstes   kleines   Heilungszentrum neben   der   Autostraße   in   Abadiânia,   an   dem   Ort also,     den     er     mit     Hilfe     seines     hellsichtigen Freundes,   des   berühmten   Heilers   Chico   Xavier, ausfindig   gemacht   hatte   und   an   dem,   wenn   auch an    anderer    Stelle,    später    die    Casa    de    Dom Inacio   entstehen   sollte.   Die   Casa   wurde   benannt nach      Don      Ignatio      de      Loyola,      der,      aus spanischem        Hochadel        stammend,        den Jesuitenorden       gründete       und       eine       der Wesenheiten     ist,     die     durch     João     de     Deus operiert. Fast   zehn   Jahre   arbeitete   João   bereits   in   seinem spirituellen      Zentrum,      als      im      Jahr      1987 dramatische   Ereignisse   für   Wirbel   in   Presse   und Medien      sorgten      und      den      internationalen Bekanntheitsgrad   der   Casa   drastisch   erhöhten. Mit   nur   fünfundvierzig   Jahren   erlitt   der   Heiler,   der so     vielen     Menschen     geholfen     hatte,     einen heftigen   Schlaganfall.   Er   wurde   umgehend   ins Krankenhaus   nach   Bela   Horizonte   transportiert, wo   merkwürdigerweise   just   in   dem   Augenblick als    die    Untersuchungen    beginnen    sollten,    ein kompletter   Stromausfall,   ausgelöst   durch   einen mysteriösen   Kurzschluß,   das   gesamte   Hospital stillegte.     Während     die     Ärzte     schon     seine Operation      vorbereiteten,      nutzte      João      die Gelegenheit,     um     aus     dem     Krankenhaus     zu verschwinden und in die Casa zurückzukehren. Sein     Zustand     war     wenig     erfreulich:     Eine Körperhälfte     hing     schief,     sein     Körper     war halbseitig   gelähmt,   die   Hände   waren   steif   und ein Auge   war   schwer   in   Mitleidenschaft   gezogen. Dennoch       versuchte       er       seine       Heilarbeit fortzusetzen,     in     der     Hoffnung     durch     seinen behinderten         Körper         zumindest         einige eingeschränkte     Operationen     durchführen     zu können.     Zur     allgemeinen     Verblüffung     seiner Assistenten    und    Patienten    wirkte    sein    Körper kerngesund   sobald   er   von   einer   Entität   bewohnt war   und   zeigte   keinerlei   Anzeichen   auch   nur   der geringsten     Behinderung.     Leider     verschwand dieser      beeindruckende      Effekt,      sobald      die verkörperte   Wesenheit   sich   zurückzog,   und   sein Körper war ebenso beeinträchtigt wie zuvor. Dieser   Zustand   dauerte   einige   Monate   an,   bis ihm    schließlich    von    den    Entitäten    nahegelegt wurde… - sich selbst zu operieren! Ein     Datum     wurde     festgelegt:     Unter     großer Anteilnahme    der    Medien    und    vor    laufenden Kameras     führte     João     in    Trance     einen     drei Zentimeter    großen    Schnitt    direkt    unter    seinem Herzen    durch.    Er    fuhr    mit    den    Fingern    in    die Öffnung   und   holte   Gewebe   heraus,   bevor   er   die Wunde    vernähte.    Nach    wenigen    Minuten    war alles vorbei. Nachdem    die    Wesenheit    anschließend    Joãos Körper    verlassen    hatte,    war    jegliche    Lähmung verschwunden   und   ihm   nicht   mehr   die   geringste Beeinträchtigung   anzumerken,   ein   Zustand   bei dem     es     glücklicherweise     auch     blieb.     Die Heilarbeit    in    der    Casa    de    Dom    Inacio    konnte fortgesetzt   werden,   beeinträchtigt   nur   hier   und da    durch    Gerichtsprozesse.    Letztendlich    ging João   aus   allen   Attacken   -   stets   angeführt   von Mitgliedern   des   Klerus   und   der   Ärzteschaft,   die um   ihre   Pfründe   fürchteten   -   unbehelligt   hervor: Die    Unterstützung    aus    der    Bevölkerung    war enorm   und   die   Anzahl   derer,   die   er   geheilt   hatte, erstreckte   sich   inzwischen   bis   in   die   höchsten Kreise. In    den    folgenden    Jahren    wurde    seine    Arbeit zunehmend   ergänzt   durch   Auslandsaufenthalte. Nicht   immer   war   die   dortige   Heiltätigkeit   geplant. So    fühlte    João    sich    beispielsweise    während eines   kurzen   Urlaubs   in   Portugal   verpflichtet   - nachdem   sein   Aufenthaltsort   bekannt   geworden war   und   Tausende   von   Menschen   ihn   um   Hilfe ersuchten   -   Heilsitzungen   im   Blindenzentrum   von Lissabon     abzuhalten,     was     fast     zu     seiner Verhaftung    aus    den    üblichen    Gründen    bzw. Vorwänden geführt hätte. Die   Organisation   von   Heilungsreisen   in   andere Länder      war      und      bleibt      ein      schwieriges Unterfangen,      wobei      die      Organisation      der eigentlichen    Reise    für    João    und    seine    Equipe noch   am   einfachsten   ist.   Darüber   hinaus   müssen zahllose   Genehmigungen   eingeholt   werden,   eine Erlaubnis       der       jeweiligen       Regierung       ist unerläßlich   und   Widerstand   aus   den   Reihen   von Kirche      und      Medizin      zu      überwinden.      Die persönliche      Sicherheit      des      Heilers      muß garantiert      werden,      nicht      etwa      wegen      zu befürchtender    Attentate,    sondern    wegen    des unabsehbaren Ansturms Hilfesuchender. Ungeachtet    all    dieser    Hindernisse    wurden    ab Mitte   der   80er   Jahre   zunehmend   Aufenthalte   in anderen      Ländern      organisiert,      zunächst      in Bolivien, Paraguay, Argentinien und Peru. Der    erste    Aufenthalt    in    Peru    im    Jahre    1991 sorgte       für      Aufsehen       und       machte       den brasilianischen    Heiler    weit    über    die    Grenzen Südamerikas      bekannt.      Auf      Betreiben      der peruanischen       Ärztevereinigung       wurde       er verhaftet      und      eingesperrt.      Nicht      nur      die Unterstützung      der      Bevölkerung      und      die Fürsprache        von        vierzehn        renommierten peruanischen   Medizinern,   die   von   ihm   behandelt worden    waren,    sondern    vor    allem    die    nähere Untersuchung   seiner   Arbeitsweise   sorgten   dafür, dass   er   freigelassen   und   darüber   hinaus   offiziell als authentisches Heilmedium anerkannt wurde. Zu     diesem     Zeitpunkt     wütete     gerade     eine verheerende   Cholera-Epidemie   in   weiten   Teilen Perus.   Laut   France   Presse   behandelte   João   de Deus     in     14     Tagen     ca.     20     000     Patienten, größtenteils      in      Sportstadien,      von      denen mindestens die Hälfte mit Cholera infiziert war. Unter    den    Patienten    befand    sich    auch    der peruanische     Präsident     Fujimori,     von     einem Muskelschwund   an   beiden   Händen   befallen,   mit seinem         Sohn,         welcher         an         einem schwerwiegenden    mentalen    Problem    litt.    Als Dank   für   ihre   Heilung   verlieh   der   Präsident   João die Ehrenmedaille. Wenige     Wochen     später     ersuchten     drei     an Cholera   erkrankte   Peruaner   in   der   Casa   de   Dom Inacio   um   Hilfe.   Sie   hatten   zwei   Wochen   für   die Reise    gebraucht    und    berichteten,    dass    noch Dutzende   weitere   Kranker   unterwegs   seien.   Der brasilianische   Gesundheitsminister   erschien   vor Ort   und   ließ   sich   von   João   überzeugen,   dass   er diese   Kranken   heilen   könne   und   dass   keinerlei Risiko   einer   Anstreckung   oder   Ausbreitung   der Seuche   bestünde,   womit   er   völlig   recht   behalten sollte. Weitere    Reisen    nach    Peru,    aber    auch    in    die USA , nach Europa  und Neuseeland  folgten. João   Teixeira   da   Faria   wohnt   heute   mit   seiner Familie   auf   seiner   Farm   bei   Anapolis   und   lebt von     den     Einkünften     der     Farm     und     seines Speditionsunternehmens. Die   Arbeit   in   der   Casa   de   Dom   Inacio   nimmt   ihn drei   Tage   der   Woche   voll   in   Anspruch.   Den   Rest seiner   Zeit   verbringt   er   teilweise   mit Aufenthalten in   anderen   Gegenden   Brasiliens,   um   Menschen zu   behandeln,   die   nicht   zu   ihm   kommen   können, da   sie   nicht   über   die   nötigen   Mittel   für   eine   so weite   Reise   verfügen.   Es   werden   immer   mehr Zentren   in   ganz   Brasilien   gegründet,   in   denen   er regelmäßig    mitarbeitet,    da    durch    die    enorme Geldentwertung   in   Brasilien   die   weite   Reise   nach Abadiânia    gerade    für    die    Armen    des    Landes zunehmend      unerschwinglich      wird      und      die Entitäten   stets   betonen,   dass   ihre   Arbeit   auch und gerade den Ärmsten zugute kommen soll    
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