Die spirituelle Reise zu Joao de Deus  und der CASA de DOM INACIO DE LOYOLA
nach Abadiania in Brasilien mit André Restau Begleitete Reisen zu John of God mit persönlichem Reisebegleiter und / oder einer Reisegruppe Erfahrungen & Informationen zu Reisen zu Joao de Deus
Mit Reisebegleiter zu Joao de Deus
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Biografie von Joao de Deus João    Teixeira    da    Faria     wurde    am    24.Juni    1942    in    der    Kleinstadt Cachoeria   da   Fuaca   in   der   Provinz   Goiás   als   Sohn   eines   Schneiders in   eine   mittellose   Familie   hineingeboren.   Oftmals   reichte   das   magere Einkommen    des    Vaters    nicht    aus,    die    Familie    vor    Hunger    zu bewahren. Es   waren   schwierige   Zeiten,   nicht   nur   in   Brasilien,   aber   auch   dort.   Man schätzt,    dass    João    insgesamt    kaum    mehr    als    zwei    Jahre    auf    der Schulbank   verbracht   haben   dürfte.   Der   Schulbesuch   war   ein   Luxus, den   man   sich   in   seiner   Familie   nicht   leisten   konnte.   Schon   in   seiner Kindheit   sagte   João   Ereignisse   voraus,   stieß   damit   jedoch   auf   wenig Gegenliebe    in    seiner    näheren    Umgebung.    Er    erlernte    von    seinem Vater das Schneiderhandwerk. Gerade    sechzehn    Jahre    alt,    arbeitet    João    in    Campo    Grande    als Schneider,    als    er    an    einem    heißen   Tag    in    einem    Fluß    badete.    Er glaubte   seinen   Ohren   nicht   zu   trauen,   als   er   plötzlich   eine   Stimme seinen   Namen   sagen   hörte   und   schließlich   eine   Frauengestalt   in   den Bäumen über ihm entdeckte. Den   ersten   Unglauben   überwunden,   sprach   er   mehrere   Stunden   mit ihr.   Erst   in   der   folgenden   Nacht   wurde   ihm   klar,   dass   Santa   Rita   de Cassia,   die   Schutzpatronin   Brasiliens,   zu   ihm   gesprochen   hatte.   Den Kopf   voller   Fragen,   eilte   er   zu   der   Stelle   am   Flußlauf   zurück,   wo   er gebadet   und   die   Begegnung   stattgefunden   hatte.   Von   der   Erscheinung war   nichts   mehr   zu   erkennen   außer   einem   hellen   Lichtstreif   an   der Stelle, wo er sie wahrgenommen hatte. Eine   Stimme   teilte   ihm   mit,   er   solle   sich   zum   spirituellen   »Zentrum   des Erlösers«   in   Campo   Grande   begeben,   man   erwarte   ihn   dort.   Dann verschwand   der   Lichtstreif   mit   der   Stimme.   Mehr   war   nicht   zu   erfahren. Zögernd machte João sich auf den langen Fußmarsch. Am   Ziel   angekommen,   stellte   er   zu   seiner   großen   Überraschung   fest, dass   die   Stimme   recht   gehabt   hatte:   Ein   Mann   stand   am   Eingang, bestätigte   den   fremden   Wanderer   erwartet   zu   haben,   und   nahm   ihn freudig   in   Empfang.   An   die   folgenden   drei   Stunden   hat   João   bis   heute keinerlei   Erinnerung.   Er   erinnert   sich   nur,   dass   er   beim Aufwachen   von lächelnden     Menschen     umringt     war,     die     ihm     freudig     die     Hand schüttelten.   Kopfschüttelnd   vernahm   er,   er   sei   vom   Geist   des   Königs Salomon     inkorporiert     gewesen     und     habe     die     erstaunlichsten Operationen ausgeführt… Der   erste   Kontakt   zu   einer   der   Hauptwesenheiten,   die   João   de   Deus später   noch   so   oft   während   seiner   Heilsitzungen   verkörpern   sollte,   war somit   hergestellt.   João   hatte   das   erste   Mal   in   Volltrance   gearbeitet, ohne   auch   nur   im   Geringsten   zu   wissen,   was   dies   eigentlich   bedeutete und was es damit auf sich hatte. Nach    einigem    Zögern    blieb    ihm    nichts    anderes    übrig,    als    sich    mit seinen        offensichtlich        ungewöhnlichen        Begabungen        näher auseinanderzusetzen   und   sie   etwas   ernster   zu   nehmen.   Er   blieb   drei Monate   im   spirituellen   Zentrum   von   Campo   Grande,   machte   seine ersten    wertvollen    Erfahrungen    mit    spiritueller    Heilarbeit    und    erhielt dafür   Nahrung,   Kleidung   und   Unterkunft.   In   dieser   Zeit   wuchs   der   Wunsch   ihn   ihm   seiner   Bestimmung   zu folgen, ohne dass er sich indessen über die Folgen einer derartigen Entscheidung im Klaren gewesen wäre. Nachdem   João   das   Zentrum   verlassen   hatte,   wandte   er   sich   verschiedenen   Handwerken   zu,   um   seinen Lebensunterhalt   zu   verdienen   und   führte   nebenbei   spirituelle   Heilungen   nur   auf   Verlangen   aus.   Durch   die Mißbilligung   seiner   Familie   wurde   ihm   allmählich   klar,   welche   Opfer   er   zu   bringen   haben   würde,   wollte   er wirklich   seiner   Berufung   folgen,   das   Leid   anderer   zu   lindern   und   ihnen   Heilung   zu   bringen.   Verfolgungen   und Verhaftungen   wegen   unerlaubter   Heiltätigkeit   waren   in   den   nächsten   Jahren   an   der   Tagesordnung.   Ein Großteil   der   Nachstellungen   und   Anklagen   gingen   von   Ärzten   und   Pastoren   aus,   die   sich   durch   sein   Wirken in ihrem Machtmonopol beeinträchtigt sahen. Nach   acht   Jahren   des   Umherziehens   auf   der   Flucht   vor   Nachstellungen   und   auf   der   Suche   nach   dem nächsten    Broterwerb,    verbrachte    er    schließlich    weitere    neun    Jahre    in    einer    Kaserne    in    Brasilia    als Militärschneider,   wobei   er   das   Personal   und   ihre   Familien   zu   deren   großer   Zufriedenheit   ebenfalls   heilend betreute.    Diese    verhältnismäßig    konfliktfreie    Zeit    seines    Lebens    nahm    ein    Ende,    als    die    sich    in    ihm verkörpernden   Entitäten   ihm   klarmachten,   dass   er   seine   Fähigkeiten   nicht   länger   nur   in   den   Dienst   einiger weniger Privilegierter stellen dürfe. Mit   den   Ersparnissen   seiner   »Militärzeit«   erwarb   João   also   eine   kleine   Farm,   deren   Boden   zwar   nicht   sehr fruchtbar, dafür aber smaragdhaltig war, wie sich später herausstellte. Dieser   Umstand   erlaubte   João,   den   Grundstein   zu   legen   für   ein   erstes   kleines   Heilungszentrum   neben   der Autostraße   in   Abadiânia,   an   dem   Ort   also,   den   er   mit   Hilfe   seines   hellsichtigen   Freundes,   des   berühmten Heilers   Chico   Xavier,   ausfindig   gemacht   hatte   und   an   dem,   wenn   auch   an   anderer   Stelle,   später   die   Casa   de Dom   Inacio   entstehen   sollte.   Die   Casa   wurde   benannt   nach   Don   Ignatio   de   Loyola,   der,   aus   spanischem Hochadel   stammend,   den   Jesuitenorden   gründete   und   eine   der   Wesenheiten   ist,   die   durch   João   de   Deus operiert. Fast    zehn    Jahre    arbeitete    João    bereits    in    seinem    spirituellen    Zentrum,    als    im    Jahr    1987    dramatische Ereignisse   für   Wirbel   in   Presse   und   Medien   sorgten   und   den   internationalen   Bekanntheitsgrad   der   Casa drastisch   erhöhten.   Mit   nur   fünfundvierzig   Jahren   erlitt   der   Heiler,   der   so   vielen   Menschen   geholfen   hatte, einen   heftigen   Schlaganfall.   Er   wurde   umgehend   ins   Krankenhaus   nach   Bela   Horizonte   transportiert,   wo merkwürdigerweise    just    in    dem    Augenblick    als    die    Untersuchungen    beginnen    sollten,    ein    kompletter Stromausfall,   ausgelöst   durch   einen   mysteriösen   Kurzschluß,   das   gesamte   Hospital   stillegte.   Während   die Ärzte   schon   seine   Operation   vorbereiteten,   nutzte   João   die   Gelegenheit,   um   aus   dem   Krankenhaus   zu verschwinden und in die Casa zurückzukehren. Sein   Zustand   war   wenig   erfreulich:   Eine   Körperhälfte   hing   schief,   sein   Körper   war   halbseitig   gelähmt,   die Hände   waren   steif   und   ein   Auge   war   schwer   in   Mitleidenschaft   gezogen.   Dennoch   versuchte   er   seine Heilarbeit   fortzusetzen,   in   der   Hoffnung   durch   seinen   behinderten   Körper   zumindest   einige   eingeschränkte Operationen   durchführen   zu   können.   Zur   allgemeinen   Verblüffung   seiner   Assistenten   und   Patienten   wirkte sein   Körper   kerngesund   sobald   er   von   einer   Entität   bewohnt   war   und   zeigte   keinerlei Anzeichen   auch   nur   der geringsten   Behinderung.   Leider   verschwand   dieser   beeindruckende   Effekt,   sobald   die   verkörperte   Wesenheit sich zurückzog, und sein Körper war ebenso beeinträchtigt wie zuvor. Dieser   Zustand   dauerte   einige   Monate   an,   bis   ihm   schließlich   von   den   Entitäten   nahegelegt   wurde…   -   sich selbst zu operieren! Ein   Datum   wurde   festgelegt:   Unter   großer   Anteilnahme   der   Medien   und   vor   laufenden   Kameras   führte   João in   Trance   einen   drei   Zentimeter   großen   Schnitt   direkt   unter   seinem   Herzen   durch.   Er   fuhr   mit   den   Fingern   in die   Öffnung   und   holte   Gewebe   heraus,   bevor   er   die   Wunde   vernähte.   Nach   wenigen   Minuten   war   alles vorbei. Nachdem   die   Wesenheit   anschließend   Joãos   Körper   verlassen   hatte,   war   jegliche   Lähmung   verschwunden und   ihm   nicht   mehr   die   geringste   Beeinträchtigung   anzumerken,   ein   Zustand   bei   dem   es   glücklicherweise auch   blieb.   Die   Heilarbeit   in   der   Casa   de   Dom   Inacio   konnte   fortgesetzt   werden,   beeinträchtigt   nur   hier   und da   durch   Gerichtsprozesse.   Letztendlich   ging   João   aus   allen   Attacken   -   stets   angeführt   von   Mitgliedern   des Klerus   und   der   Ärzteschaft,   die   um   ihre   Pfründe   fürchteten   -   unbehelligt   hervor:   Die   Unterstützung   aus   der Bevölkerung   war   enorm   und   die   Anzahl   derer,   die   er   geheilt   hatte,   erstreckte   sich   inzwischen   bis   in   die höchsten Kreise. In   den   folgenden   Jahren   wurde   seine Arbeit   zunehmend   ergänzt   durch Auslandsaufenthalte.   Nicht   immer   war die   dortige   Heiltätigkeit   geplant.   So   fühlte   João   sich   beispielsweise   während   eines   kurzen   Urlaubs   in   Portugal verpflichtet   -   nachdem   sein   Aufenthaltsort   bekannt   geworden   war   und   Tausende   von   Menschen   ihn   um   Hilfe ersuchten   -   Heilsitzungen   im   Blindenzentrum   von   Lissabon   abzuhalten,   was   fast   zu   seiner   Verhaftung   aus den üblichen Gründen bzw. Vorwänden geführt hätte. Die   Organisation   von   Heilungsreisen   in   andere   Länder   war   und   bleibt   ein   schwieriges   Unterfangen,   wobei   die Organisation   der   eigentlichen   Reise   für   João   und   seine   Equipe   noch   am   einfachsten   ist.   Darüber   hinaus müssen   zahllose   Genehmigungen   eingeholt   werden,   eine   Erlaubnis   der   jeweiligen   Regierung   ist   unerläßlich und   Widerstand   aus   den   Reihen   von   Kirche   und   Medizin   zu   überwinden.   Die   persönliche   Sicherheit   des Heilers    muß    garantiert    werden,    nicht    etwa    wegen    zu    befürchtender    Attentate,    sondern    wegen    des unabsehbaren Ansturms Hilfesuchender. Ungeachtet   all   dieser   Hindernisse   wurden   ab   Mitte   der   80er   Jahre   zunehmend   Aufenthalte   in   anderen Ländern organisiert, zunächst in Bolivien, Paraguay, Argentinien und Peru. Der   erste   Aufenthalt   in   Peru   im   Jahre   1991   sorgte   für   Aufsehen   und   machte   den   brasilianischen   Heiler   weit über   die   Grenzen   Südamerikas   bekannt. Auf   Betreiben   der   peruanischen   Ärztevereinigung   wurde   er   verhaftet und    eingesperrt.    Nicht    nur    die    Unterstützung    der    Bevölkerung    und    die    Fürsprache    von    vierzehn renommierten   peruanischen   Medizinern,   die   von   ihm   behandelt   worden   waren,   sondern   vor   allem   die   nähere Untersuchung    seiner   Arbeitsweise    sorgten    dafür,    dass    er    freigelassen    und    darüber    hinaus    offiziell    als authentisches Heilmedium anerkannt wurde. Zu   diesem   Zeitpunkt   wütete   gerade   eine   verheerende   Cholera-Epidemie   in   weiten   Teilen   Perus.   Laut   France Presse   behandelte   João   de   Deus   in   14   Tagen   ca.   20   000   Patienten,   größtenteils   in   Sportstadien,   von   denen mindestens die Hälfte mit Cholera infiziert war. Unter   den   Patienten   befand   sich   auch   der   peruanische   Präsident   Fujimori,   von   einem   Muskelschwund   an beiden   Händen   befallen,   mit   seinem   Sohn,   welcher   an   einem   schwerwiegenden   mentalen   Problem   litt.   Als Dank für ihre Heilung verlieh der Präsident João die Ehrenmedaille. Wenige   Wochen   später   ersuchten   drei   an   Cholera   erkrankte   Peruaner   in   der   Casa   de   Dom   Inacio   um   Hilfe. Sie   hatten   zwei   Wochen   für   die   Reise   gebraucht   und   berichteten,   dass   noch   Dutzende   weitere   Kranker unterwegs    seien.    Der    brasilianische    Gesundheitsminister    erschien    vor    Ort    und    ließ    sich    von    João überzeugen,    dass    er    diese    Kranken    heilen    könne    und    dass    keinerlei    Risiko    einer    Anstreckung    oder Ausbreitung der Seuche bestünde, womit er völlig recht behalten sollte. Weitere Reisen nach Peru, aber auch in die USA , nach Europa  und Neuseeland  folgten. João   Teixeira   da   Faria   wohnt   heute   mit   seiner   Familie   auf   seiner   Farm   bei   Anapolis   und   lebt   von   den Einkünften der Farm und seines Speditionsunternehmens. Die Arbeit   in   der   Casa   de   Dom   Inacio   nimmt   ihn   drei   Tage   der   Woche   voll   in Anspruch.   Den   Rest   seiner   Zeit verbringt   er   teilweise   mit   Aufenthalten   in   anderen   Gegenden   Brasiliens,   um   Menschen   zu   behandeln,   die nicht   zu   ihm   kommen   können,   da   sie   nicht   über   die   nötigen   Mittel   für   eine   so   weite   Reise   verfügen.   Es werden   immer   mehr   Zentren   in   ganz   Brasilien   gegründet,   in   denen   er   regelmäßig   mitarbeitet,   da   durch   die enorme   Geldentwertung   in   Brasilien   die   weite   Reise   nach   Abadiânia   gerade   für   die   Armen   des   Landes zunehmend   unerschwinglich   wird   und   die   Entitäten   stets   betonen,   dass   ihre   Arbeit   auch   und   gerade   den Ärmsten zugute kommen soll    
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"Wunder geschehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu dem, was wir von der Natur wissen."
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