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Reise zur CASA de DOM INACIO DE LOYOLA und Joao de Deus nach Brasilien / Abadiania
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Eine Reise zu Joao de Deus und der Casa de Don Ignacio nach Abadiania / Brasilien
mit persönlichem Reisebegleiter oder einer Kleingruppe
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Casa de Dom Inacio und Joao de Deus


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Voyage à la Casa
Die nächste Gruppenreise

16. - 30. November 2008
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VON ALLEN GUTEN GEISTERN VERLASSEN ?! ( 1 )

An dieser Stelle seien ein paar Anmerkungen gemacht zu Fragen, welche offenbar nicht wenige der Menschen beschäftigen, die mit dem Gedanken an eine Reise spielen; eine besondere Reise, welche sie zu dem Medium und geistigen Heiler João Teixeira Da Faria, genannt João de Deus, nach Abadiânia oder an einen ähnlichen Ort führen soll.
Ist man von allen guten Geistern verlassen, ist man verrückt, liefert man sich aus Verzweiflung irgendwelchen Scharlatanen aus, wenn man sich auf eine derartige Reise begibt?
Riskiert man seine Eigenverantwortung abzugeben, legt man seine Gesundheit in die Hände fragwürdiger Gurus, vertraut man sein Leben dubiosen Mächten und Personen an, wenn man sich an einen solchen Heiler wendet? Haben die Entsetzensschreie von Freunden und Verwandten und die Vorwürfe von Schwindelei und Entmündigung der Patienten ihre Berechtigung?
Eigenartigerweise kommen solche Anklagen meist aus den Reihen der etablierten Schulmediziner. Ist nicht aber die so genannte Schulmedizin - die ja erst seit sehr kurzer Zeit existiert - selbst das System, das den Patienten am meisten entmündigt, ihm jegliche Eigenverantwortung für seine Gesundheit und noch viel mehr für seine Krankheit abspricht, und die Existenz der natürlichen Selbstheilungskräfte aller Wesen sowie das Konzept der Krankheit als Lernhilfe auf dem Lebensweg nur sehr widerwillig zur Kenntnis nimmt?
Man wird kaum einen Heiler finden, mit welchem Ansatz und wo auch immer auf der Welt, der dem klassisch-engstirnigen Schulmediziner an Autoritätsanspruch und stark ausgeprägten Willen zur Bevormundung gleichkommt. Glücklicherweise wird er zunehmend abgelöst durch den aufgeklärten Arzt, der auch andere Möglichkeiten in Betracht zieht oder gar selbst ergänzend praktiziert, und dem es, wenn schon nicht um ganzheitliche Heilung, so oftmals doch wenigstens ernsthaft und aus gutem Willen um die Auskurierung der Symptome seiner Patienten geht, und nicht nur um die Verwaltung ihrer Krankheit.

So manch einer läßt sich also eventuell von den negativen Reaktionen seiner Umwelt auf eine derartige Idee von der geplanten Unternehmung abhalten. Für Menschen, die eine derartige Reise unternehmen möchten, jedoch mit starken inneren oder äußeren Widerständen zu tun haben, seien hier einige Zusammenhänge erläutert.

Viele Mensche, die bisher noch keinerlei Interesse für das weite Thema geistiges bzw.
energetisches Heilen verspürten und keinen Zugang hatten zu Spiritualität, also zur Annahme der Existenz einer geistigen Welt, werden durch Krankheit oder Leid darauf gestoßen sich damit auseinanderzusetzen. Der Impuls wird oft durch so genannte »äußere Umstände« gegeben. Dies gibt es in Wirklichkeit nicht, es gibt nur innere Umstände, denn alles was uns begegnet oder zustößt haben wir in unser Leben gerufen, auch wenn dies bei Schicksalsschlägen und schweren Krankheiten nicht immer leicht zu akzeptieren ist. Menschen werden also durch Krankheitssymptome geradezu gezwungen, stärker auf ihre innere Stimme, auf ihr Herz, auf ihre geistige Führung zu hören und sich dieser anzuvertrauen. Eine derartige geistige Führung ist jedem Menschen auf der Erde gegeben. Die »christliche« Kirche spricht hier ganz richtig von Schutzengeln, womit nicht etwa gesagt werden soll, dass man sich diese Wesen pausbäckig, mit Flügeln und blonden Löckchen, und pausenlos Harfe oder Flöte spielend vorzustellen hat. Dies sind Bilder, Metaphern aus dem Christentum, nicht mehr und nicht weniger wert als die anderer Religionen oder philosophischer Systeme. Die verschiedensten Völker und Kulturen verwenden über Jahrtausende hindurch natürlich eigene Bilder oder Bezeichnungen.
Ein Schutzengel oder Geistführer, wie sie neutraler und religionsübergreifend bezeichnet werden, ist etwas Wunderbares, aber im Grunde nichts Besonderes, es gibt sie wie Sand am Meer, denn jeder Mensch hat einen, zwei oder sogar mehrere, und selbstverständlich haben alle Menschen die Möglichkeit Zugang zu dieser inneren Führung aufzunehmen. Auch in unserer hoch technisierten, aber ansonsten stark unterentwickelten Gesellschaft haben manche Menschen diesen Zugang instinktiv seit ihrer Kindheit. Man könnte auch sagen, er ist ihnen nicht ausgetrieben worden von verständnislosen Erwachsenen oder aufgrund von Doktrinen, die sich mit derartigen Vorstellungen nicht vertragen.
Die Stimme unserer Geistführer wird oft ganz richtig als Stimme aus dem Bauch oder dem Herzen empfunden, sie hat also nicht zu tun mit dem permanenten Geplapper des ausschließlich rationalen und angeblich logischen Verstandes in unserem Kopf - der oft genug sehr unlogisches Zeug erzählt - sondern ist eher dem gesunden Menschenverstand und so etwas wie Intuition zuzuordnen. Dieser Stimme wird oft intuitiv, also gefühlsmäßig oder wie aus einer Eingebung heraus gefolgt, und nur allzu oft bewahrt sie den jeweiligen Menschen vor größeren oder kleineren Katastrophen. Wenn Sie darüber nachdenken, welche Entscheidungen in Ihrem Leben sie eher nach elend-langen Überlegungen und Abwägungen und welche - sei es spontan oder nicht spontan - aus dem Gefühl heraus getroffen haben, werden Sie sicherlich feststellen, dass letztere nicht die schlechtesten waren.
Fast jeder Mensch oder zumindest sehr viele erinnern sich, schon von dieser Stimme gewarnt und somit vor Übel bewahrt worden zu sein. Wir in unserer Zivilisation hören allerdings meistens nicht auf sie, es ist aufgrund unserer Erziehung und Bildung eine zumeist eher feine, eine zarte und leise Stimme, oftmals kaum wahrnehmbar und wenn wir sie einmal wahrnehmen, nehmen wir sie nicht für voll oder tun das Ganze als Einbildung ab. Tragischerweise werden bereits Kindern diese Wahrnehmungen und Fähigkeiten systematisch abgewöhnt, von Eltern oder anderen Erwachseen, die es durchaus gut meinen und nicht wollen, dass ein Kind in »Hirngespinste« oder »Lügengeschichten« abdriftet.

Soweit zu den alltäglichen Versuchen der anderen Welt, uns Menschen zur Hilfe zu kommen.
Im Zuge wachsender Spiritualität und eines gewaltigen Bewußtseinswandels, der sich gerade erst beginnt in seinem ganzen Ausmaß abzuzeichnen, haben oder suchen nun aber immer mehr Menschen auch unseres Kulturkreises diesen Kontakt und pflegen ihn, mit allerdings manchmal absonderlich anmutenden Auswüchsen.
Zu viele Informationen werden inzwischen verbreitet und zu viele Tatsachen bekanntgemacht, als dass die Existenz anderer Daseinsebenen auf die Dauer noch abzustreiten wäre. Dementsprechend groß ist natürlich auch die Geschäftemacherei in diesem Sektor, wie in allen anderen auch. Groß ist die Zahl der falschen Propheten und groß auch die Angst irgendeinem Scharlatan aufzusitzen, der mit den Schmerzen oder der Angst anderer Menschen sein Geschäft zu machen sucht. Über derartige Zweifel ist João de Deus weitgehend erhaben, da die Behandlung in der Casa de Don Ignatio ja kostenlos ist.
Dennoch haben viele Interessierte, die bei den entsprechenden Reiseleitern oder Reiseagenturen nach den Einzelheiten einer Reise anfragen oder diese individuell planen,
mit erheblichem Widerstand im Kreise ihrer Freunde und Angehörigen zu rechnen.
Dies nicht etwa, weil man den Kranken von einer Chance seinen Zustand erheblich zu verbessern abhalten möchte, sondern aus Ignoranz und Unkenntnis, aus Borniertheit und Selbstgerechtigkeit, aus einem tief verwurzelten und zutiefst mit eigenen Ängsten verknüpfen Gefühl, dass es nur das auf der Welt oder anderswo gibt und geben kann, was zu den wenigen Dingen gehört, die einem selbst zufällig bekannt sind.
Das ist schade, hält es doch so manchen davon ab, eine Reise nach zum Beispiel Brasilien zu unternehmen oder João zunächst bei einem seiner Deutschland-Aufenthalte zu erleben und sich somit selbst ein Bild zu machen. Dazu kommt die häufige Streuung von Gerüchten, sei es dass sie »zufällig« entstehen, sei es, dass sie aus bestimmten Gründen, die allesamt mit Geld oder Macht zu tun haben, absichtlich in Umlauf gebracht werden, und in denen die abstrusesten Abscheulichkeiten vorgebracht werden, meist anonym, damit bloß niemand dagegen vorgehen kann.

Falls Sie also eine Reise zu João de Deus planen oder in Erwägung ziehen, lassen Sie sich vor allem nicht verrückt machen von denen, die Sie für genau das halten.
Manchmal bekommt man zu hören oder zu lesen, man solle sich von Menschen, die dem Ganzen verständnislos oder verschlossen gegenüberstehen am besten direkt trennen bzw. sie aus seinem Leben entfernen, da sie auf dem spirituellen Weg nur behindern würden. Derartige Empfehlungen haben wenig mit der überall gepredigten Liebe zu tun und machen auch ansonsten wenig Sinn. Wenn Ihre Angehörigen im Kreis springen und sich die Haare raufen, versuchen Sie ruhig und sachlich mit ihnen zu diskutieren, sofern die Zeit und Ihr Gesundheitszustand dies zulassen. Besorgen Sie sich (und somit auch den anderen) ein Taschenbuch, das in einfacher und verständlicher Weise über wichtige Zusammenhänge aufklärt und die Funktionsweise der spirituellen Dimension beschreibt.
Am überzeugendsten ist natürlich immer der Zustand der Person nach ihrer Rückkehr aus Abadiania, die zumeist deutlich sichtbaren Veränderungen, die mit ihr vorgegangen sind, aber dafür muß man natürlich erst mal gereist sein.

Vielleicht hilft es weiter für ein gegenseitiges Verständnis, sich klarzumachen dass der Wunsch nach Kontakt zur geistigen Dimension uralt ist und aus dem Bewußtsein heraus entsteht, dass der Mensch selbst seinen Wurzeln, seiner Herkunft nach ein geistiges Wesen ist. Eigentlich findet sogar unser ganzes Leben in der geistigen Welt statt, denn der Körper und das Bewußtsein sind ja nur Manifestationen des Geistes. Ohne Bewußtheit und Geist bedeutet der Körper nichts.
Die Existenz der geistigen Welt hat nichts mit der Esoterik-Welle der letzten Jahrzehnte zu tun, diese Welt existiert mindestens ebenso lange wie die unsere, also seit Äonen von Jahren und seit ewigen Zeiten hat es Menschen gegeben, die zu ihr Zugang hatten. Folglich hat das energetische Heilen eine sehr lange Tradition.
Brasilien ist ein Land, in dem der Spiritismus seit jeher sehr stark ist und in dem Millionen Spiritisten leben. Viele namhafte französische und andere europäische Spiritisten mußten dorthin fliehen, da sie anderswo erbarmungslos verfolgt wurden.
Es sei hier kurz bemerkt, dass »Spiritist« nichts anderes bezeichnet als einen Menschen, der von der Existenz einer geistigen Dimension überzeugt ist und Kontakt zu dieser Ebene hat, egal mit welchen Mitteln er diesen herstellt (Karten, Meditation, Visionen, Träume, Traumreisen, Pendeln, die klassischen spiritistische Sitzungen usw. usw. usw.)
Die spiritistische Lehre ist eine Philosophie, eine Wissenschaft, sie hat nichts zu tun mit Teufelsanbetung, also Satanismus, mit satanischen Kulten überwiegend junger, verirrter Menschen, die einen Nervenkitzel, einen definitiven Kick suchen und die versuchen ihre innere Leere zu füllen bzw. den Mangel an solchen Werten auszugleichen, welche nichts mit Konsum zu tun haben und die man leider vergessen hat ihnen bei der Erziehung mitzugeben.
Spiritismus hat auch nichts mit okkulten Praktiken zu tun, die allesamt dazu dienen Menschen (oder auch andere Lebewesen) zu manipulieren. Ob diese Magie - die durchaus funktioniert, das ist gar nicht die Frage - dann schwarz oder weiß genannt wird, ist völlig gleichgültig,
der Unterschied liegt ohnehin nur in der Perspektive des Betrachters.
Es kann keine »weiße«, also gute Magie geben, derartige Unterscheidungen sind Augenwischerei, denn Magie bedeutet ja ein Wesen zu etwas zu bewegen, was es eigentlich gar nicht möchte. Alle Magie verstößt gegen das Gesetz des freien Willens. Früher oder später fallen daher - den karmischen Gesetzen entsprechend - sämtliche magischen Praktiken in der einen oder anderen Form auf den Anwender zurück. Man sollte sich also besser davor hüten und stattdessen den freien Willen jedes Lebewesens respektieren.

Spiritistische Sitzungen, also das so beliebte »Tischerücken«, das ja teilweise schon Volkssportcharakter angenommen hat, sind eine mit Vorsicht zu genießende Praxis.
Auch hier ist gar nicht die Frage, ob es funktioniert, natürlich tut es das. Deshalb ist es ja so faszinierend und so schwer wieder damit aufzuhören, wenn man erst mal damit angefangen hat. Es funktioniert, wenn man ein paar Grundregeln berücksichtigt, die man aber ja bei jeder Kommunikation zu berücksichtigen hat.
Das Pendeln und »Tischerücken« ist aber auch eine Methode der Spiritisten.
Worin liegt also der Unterschied?
Zwei wichtige Punkte sind zu berücksichtigen. Erstens, ob man sich mit der Funktionsweise der geistigen Welt, mit deren Strukturen und Gesetzen zumindest einigermaßen auskennt (viele Anwender wissen noch nicht einmal, dass dort (genau wie bei uns) auch munter gelogen werden darf und dass Namen nur Schall und Rauch sind, auch wie bei uns… Zweitens ist es wichtig, wer aus welchen Gründen den Kontakt zur geistigen Welt sucht.
Sie können von folgender Tatsache ausgehen: Falls es in diesem Leben, aus welchem Grund auch immer, zu Ihren Aufgaben gehören sollte direkten Kontakt zur geistigen Welt aufzubauen und zu pflegen, wird diese sich in irgendeiner Weise mit Ihnen in Verbindung setzen oder zumindest den Impuls dafür geben. Die umgekehrte Vorgehensweise aus bloßer Neugier ist nicht anzuraten. Ein langweiliger Winterabend mit schlechtem Fernsehprogramm sollte nicht ausschlaggebend sein für derartige Aktivitäten. Wer aus Neugier oder Langeweile die Geisterwelt »anzapft«, hat von vornherein schlechte Karten. Natürlich wird er Kontakt bekommen, Antworten erhalten und sich vielleicht sogar köstlich amüsieren.
Langfristig wird es allerdings eher so sein, dass man sich mit ihm amüsiert. Von niederen Beweggründen motiviert - wozu auch und vor allem Machtgier und die damit eng verbundene Neugier gehören! - wird man zwangsläufig niedere Wesen anziehen, im besten Fall Spaßgeister, gerne aber auch Übleres. Goethes Zauberlehrling läßt grüßen!
(Goethe kannte sich übrigens hervorragend mit der anderen Welt aus. Führen Sie ihn ruhig zu Ihrer »Verteidigung« an, man wird zögern ihn ebenfalls für verrückt zu erklären, er ist ja meist auch bei denjenigen über jeden Zweifel erhaben, die nie etwas von ihm gelesen haben).

Das Bewußtsein einer geistigen Welt setzt natürlich in der einen oder anderen Form den Glauben an oder das Wissen um ein Weiterleben nach dem Tode voraus. Wer in unserer Existenz auf der Erde keinerlei Sinn auszumachen vermag und wer nach dem körperlichen Tod nur ein großes schwarzes Loch vermutet, in das alle hineinfallen, plumps, und das war's dann, danke!, der wird natürlich zugegebenermaßen größere Schwierigkeiten haben sich eine geistige Welt vorzustellen oder diese Möglichkeit überhaupt in Betracht zu ziehen.
Wenn die Existenz in unserer Welt an sich schon völlig sinnlos sei, wozu sollte es dann noch andere Welten geben, deren Existenz folglich - wenn es sie denn wirklich gäbe… - genauso sinnlos wäre? Absurd, das stimmt schon! Das wäre sozusagen völlige Verschwendung von Seiten der Schöpfung, an die man aber ja sowieso auch nicht glaubt.
Man sollte sich also an derartigen Menschen, die sowieso an gar nichts glauben außer an die Macht des Geldes und an kurzfristiges Vergnügen, nicht im unpassenden Moment die Zähne ausbeißen und die Kommunikation mit ihnen (wenn man sie denn aufrechterhalten möchte, denn keiner ist dazu verpflichtet) auf andere Themen lenken. Vielleicht machen sie irgendwann Erfahrungen, die ihr Bewußtsein diesbezüglich erweitern, vielleicht haben sie in diesem Leben aber auch andere Aufgaben, die ausschließlich mit der materiellen Dimension verknüpft sind. Daran ist nichts minderwertig oder zu verurteilen, ein Punkt, den viele eifrige Esoterik-Fans außer acht lassen.

Fast alle wirklich großen Geister der Literatur und Philosophie haben indessen an die Existenz einer anderen Welt nicht nur geglaubt, sondern waren sogar felsenfest davon überzeugt. Wenn Sie beispielsweise die Literatur Süd- und Mittelamerikas lesen, werden Sie feststellen, dass dieser Glaube darin so fest verankert ist, dass er gar nicht explizit beschrieben wird, nein, er wird einfach vorausgesetzt. Man lebt mit Geistern, man weiß, dass die Verstorbenen um einen sind, und man weiß, dass die Verbindung zu einer anderen Seinsweise immer da ist, sei sie nun schwach oder stark, bewußt oder unbewußt, gewollt oder ungewollt. Gar nicht so selten findet dieser Kontakt von Seiten niedriger Geister ja für den Menschen unfreiwillig statt. So werden zunehmend Stimmen laut, darauf hinweisend dass zahlreiche Geisteskrankheiten oder mentale Störungen ihre eigentliche Ursache in der geistig-energetischen Dimension haben und dass das Wissen unserer Vorfahren darüber, häufig als dümmlicher Aberglaube abgetan, oftmals größer war als unser eigenes.
So sind zum Beispiel epileptische Anfälle laut schulmedizinischer Lehrmeinung anfallartige, gleichzeitige Entladungen von Neuronengruppen im Gehirn. Über die Gründe weiß man nichts. In Wirklichkeit dürfte es eher so sein, dass diese Entladungen Folge (und nicht etwa Ursache!) eines massiven Übergriffs auf das Energiefeld der betroffenen Person sind.
Schon der Name weist darauf hin, ist er doch vom lateinischen Verb »ergreifen, packen, anfallen« abgeleitet. Verfolgt man das Wort zu seinen griechischen Wurzeln zurück, wird der Zusammenhang noch offensichtlicher: Epilepsie bedeutet nichts anderes als »Übergriff«.
Bei der Volkskrankheit Schizophrenie, von der etwa ein Prozent der Bevölkerung direkt betroffen ist, haben die Kranken eine erstaunlich klare Eigenwahrnehmung dessen, was eigentlich mit ihnen los ist. Sie hören Stimmen, haben das Gefühl massiv fremdgesteuert zu sein, fühlen sich als völlig fremd empfundenen Gefühlen ausgeliefert und haben das Gefühl, dass ihre Handlungen und Impulse nicht von ihnen selbst stammen, nicht ihre eigenen sind bzw. dass Gedanken eingegeben oder entzogen werden. Diese Empfindungen werden als Wahnideen abgetan, statt zu fragen woher sie kommen. So wird zum Beispiel das leider völlig gerechtfertigte Gefühl verfolgt zu werden und niemals allein zu sein, als Verfolgungs»wahn« abgetan. Dabei sind die Betroffenen sich über ihr Krankheitsbild wesentlich besser im Klaren als die sie behandelnden Psychiater. Die derart zu Millionen zu Kranken abgestempelten und mit Psychopharmaka »ruhiggestellten« Menschen sind nach kurzer Behandlungszeit nur noch ein Schatten ihrer selbst. Über die Hintergründe ihres Zustandes tappen Psychiater seit vielen Jahrzehnten im Dunklen. Dabei könnte ihnen oftmals geholfen werden, indem man sie auf kompetente und einfühlsame Weise von den ihnen anhaftenden Energien oder schmarotzenden Wesenheiten befreit. Inzwischen gibt es bereits Ärzte, die zu diesem Zweck
mit hochkarätigen geistigen Heilern zusammenarbeiten.
...


...Fortsetzung


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