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Reise zur CASA de DOM INACIO DE LOYOLA und Joao de Deus nach Brasilien / Abadiania
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Casa de Dom Inacio und Joao de Deus


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Voyage à la Casa
Eine Reise zu Joao de Deus und der Casa de Don Ignacio nach Abadiania / Brasilien
mit persönlichem Reisebegleiter oder einer Kleingruppe
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16. - 30. November 2008
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Die Operationen in der Casa de Dom Inacio ( 2 )
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Nach Ihrer Operation werden Sie normalerweise nicht das Bedürfnis nach Kommunikation oder viel Kontakt zur Außenwelt haben. Sie werden sich in einem hochsensiblen Zustand befinden. Alles ist zu viel, zu laut, zu hektisch, zu äußerlich. Immerhin ist Ihre Aura, also Ihr Energiekörper geöffnet worden, denn es ist ja durch diese Schutzhülle hindurch an Ihrem materiellen Körper gearbeitet worden. Seien Sie sich dessen bewußt, auch wenn Sie es nicht so recht verstehen. Wie alle Gefühle und Empfindungen, so ist auch dieses schwer rein intellektuell nachzuvollziehen. Man muß es erlebt haben oder sich zumindest mit den Hintergründen ein wenig auskennen, um sich diese Empfindung einigermaßen vorstellen zu können, besonders da sie sich nicht nur auf den materiellen Körper bezieht. Es ist ein schwer zu beschreibendes Gefühl: Man fühlt sich merkwürdig hautlos, schutzlos gegen die sonst immer massenhaft auf uns einströmenden Einflüsse, und trotzdem absolut geborgen. Viele haben das Gefühl wie neugeboren zu sein, eine zweite Chance bekommen zu haben. Verdrängte Gefühle können an die Oberfläche strömen. Daher ist es wichtig sich nicht abzulenken, sondern mit der Aufmerksamkeit bei sich zu bleiben und in sich hineinzuspüren.
Genießen Sie diese Zeit! Der hektische Alltag holt Sie schnell genug wieder ein!
Gehen Sie in den nächsten vierundzwanzig Stunden auch keineswegs in die Casa. Ihr Energiefeld braucht eine Weile um sich wieder zu schließen. Sie sind in dieser Zeit empfindlich wie ein rohes Ei und können sich alle möglichen und unmöglichen Energien einfangen. Während Sie sich in Ihrem Zimmer ausruhen, sollten Sie sich auf sich konzentrieren. Lesen ist nicht angebracht. Es geht nicht darum die Zeit totzuschlagen, sondern sie zu nutzen. Schlafen Sie viel. Seien Sie dankbar für die Hilfe, die Ihnen zuteil geworden ist. Ihr Reiseführer André Restau sorgt dafür, dass Sie je nach Appetit mit leckeren Mahlzeiten vom Buffet versorgt werden. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Lernen Sie mit ihm zu kommunizieren. Was möchte er? Was braucht er? Was fühlt er? Was können Sie ihm helfen, damit er sich möglichst gut (ja: nicht möglichst schnell, sondern möglichst gut!) erholt? Sprechen Sie mit einzelnen Körperteilen. Das hört sich seltsam an, wenn man es noch nie gemacht hat. Versuchen Sie es dennoch. Entschuldigen Sie sich für Fehler und Versäumnisse und verzeihen Sie sich diese auch selbst. Ihr Körper wäre lieber gesund geblieben! Sie haben verursacht, was er nun auszubaden hat.

An dieser Stelle sei eine Anmerkung zu einem wichtigen Thema erlaubt. Bei nicht wenigen Menschen fällt sofort die Klappe, sie verschließen sich total und geraten in eine völlige Abwehrhaltung, in der nichts mehr geht, wenn sie mit derartigen Aussagen konfrontiert werden, sei es persönlich oder bei der Lektüre eines Textes. Noch vor einigen Jahren oder in einer Umgebung des alten Denkens war oder ist das einfacher. Man war krank und wurde immerhin dafür bedauert. Man konnte relativ sicher sein, auf Mitleid zu stoßen. Dies hat sich durch den Bewußtseinswandel der letzten Jahre geändert. Nun ist man nicht nur krank, man soll angeblich auch noch selbst schuld daran sein! (Die chinesische, tibetische und viele andere Medizinsysteme wissen dies übrigens schon seit vielen Jahrtausenden). Man leidet, hat Schmerzen und fühlt sich seit Jahren elend, man hat schon soviel ausprobiert, was alles nichts half, und nun wird man zu allem Überfluß noch beschuldigt (vielleicht gar von Menschen, denen es prächtig geht, die gar nicht wissen, was Schmerzen sind und die gar nicht verstehen wie man leidet!) selbst an allem Schuld zu sein. Prima! Danke! Dann kehrt man doch lieber zu altem Denken zurück, schluckt Tabletten, jammert, klagt, hofft auf Mitleid und läßt sich bedauern. Das Dumme ist nur, dass dieses Verhalten uns nicht weiterbringt. Diese Reaktion ist verständlich, aber trotzdem grundfalsch und sehr bedauerlich. Sie zeugt davon, dass das Ego die Überhand hat.
Sie sind nicht schuldig. Niemand ist schuldig, von einer höheren Perspektive aus gesehen.
Im Universum existiert keine Schuld, keine Sühne, keine Bestrafung. Dies sind menschliche Vorstellungen, menschliche Begriffe. In Wirklichkeit geht es nicht um Schuld, es geht um Eigenverantwortung und um das allgegenwärtige Gesetz von Ursache und Wirkung. Gott straft niemanden, weder mit Krankheit noch mit sonst irgend etwas, und auch Sie sind nicht schuld an Ihrer Krankheit. Sie haben sie jedoch verursacht. Statt Schuld gibt es nur Wachsen, Lernen, Begreifen und Entwicklung im Universum. Falls Ihnen der Unterschied schwer verständlich ist, zeigt dies, dass Sie tief in diesem Schuld-Unschuld-Denken verstrickt sind.
Erinnern Sie sich noch an den alten Paragraphen aus dem Familienrecht, der vor einigen Jahren endlich geändert wurde? Dort war bei einer Ehescheidung von »schuldigem« und »unschuldigem« Partner die Rede. Dieses einseitige Schuldprinzip kommt uns heute zu recht lächerlich vor. Es ist im kollektiven Bewußtsein begriffen worden, dass zwei zum Scheitern einer Partnerschaft beitragen, wie auch zu deren Gelingen. Das Schuldprinzip existiert aber immer noch, nur dass es nun auf beide Partner angewandt wird. Auch dies wird sich ändern.
In wenigen Jahren wird uns die Idee »Diese Person ist selbst schuld an ihrem Krebs« zu recht zynisch vorkommen. Sie ist nicht Schuld, doch hat sie ihn verursacht. Dies ist keine Wortspielerei, sondern es steckt ein völlig anderer Gedankenansatz dahinter.
Das Prinzip der Schuld ist in der gesamten Schöpfung nicht existent. Es gibt noch nicht einmal Fehler. Es gibt nur das für alle Wesen gleichermaßen gültige Gesetz von Ursache und Wirkung. Jeder unserer Gedanken, jede Handlung hat eine Auswirkung, ob uns das nun gefällt oder nicht, und alle Erfahrungen sind in unserem Körper, in unserem Zellgedächtnis gespeichert. Es gibt keine Ausnahmeregelung, für niemanden, und auch die Unkenntnis dieses Gesetzes setzt es nicht außer Kraft.
Nicht einmal ein Mörder ist nach diesen Gesetzen schuldig. Er macht nur eine Erfahrung, die er sich gemeinsam mit seinem Opfer ausgesucht hat, und wenn beide daraus lernen, werden sie diese Erfahrung nicht zu wiederholen haben: Weil sie es nicht wollen und weil sie lieber schönere Erfahrungen machen möchten.
All diese Zusammenhänge sind anfangs nicht leicht zu akzeptieren oder zu begreifen, besonders wenn die Gründe für eine Krankheit in der frühen Kindheit oder gar in vorigen Leben begründet liegen, und daher so gar nicht offensichtlich sind, weder für die betroffene Person selbst, noch für ihre Angehörigen. Dennoch sind sie gültig.

Zumindest acht Tage nach der Operation sollten Sie sich also so weit wie möglich schonen.
Sind Sie noch in Abadiânia, wird Ihr Reisebegleiter André Restau dafür sorgen. Achten Sie aber bitte auch selbst darauf, wenn Sie dann schon wieder zu Hause sind.
Falls Sie sich einer Augenoperation unterzogen haben, ist es darüber hinaus wichtig acht Tage weder zu lesen noch zu schreiben, um die Augen zu schonen und dauerhafte Umstellungen zu ermöglichen. Fernsehen und Computerarbeit strapazieren übrigens die Augen.
Vierzig Tage im Anschluß an die Operation ist Sexualität tabu. Sollten Sie mehrfach operiert worden sein, so zählen diese vierzig Tage vom Zeitpunkt der ersten Operation an und erstrecken sich auf mindestens acht Tage nach dem letzten Eingriff. Dabei geht es nicht nur um so genannten Geschlechtsverkehr in welcher Form auch immer, sondern um jegliche sexuelle Betätigung oder Stimulation. Vergegenwärtigen Sie sich, dass die Sexualenergie eine sehr starke Kraft ist, deren Aufsteigen die subtilen und vielschichtigen Heilungsprozesse in Ihrem Körper beeinträchtigen könnte. Sollte Ihr Partner diese Regel nicht einhalten wollen oder »können«, so ist dies eine wertvolle Hilfe und sehr aussagekräftig für Sie, verdeutlicht es doch anschaulich den Zustand Ihrer gegenseitigen Beziehungen.

Sieben Tage nach Ihrer Operation gibt es eine Revision, also eine Nachsorgeuntersuchung.
In der Nacht davor gehen Sie bitte vor Mitternacht in weißer Kleidung zu Bett. Dies gilt auch, wenn Sie sich schon wieder zu Hause befinden. Stellen Sie sich ein Glas Wasser ans Bett und bitten Sie Don Ignatio de Loyola die Fäden zu entfernen und die Operation zu einem guten Abschluß zu führen. Schlafen Sie bis mindestens fünf Uhr. Wenn Sie aufwachen, sprechen Sie ein Gebet und trinken Sie Ihr Wasser. Falls Sie sich noch in Abadiânia befinden, kommen Sie bitte an diesem Tag zur Casa und stellen sich in der Revisions-Linie an. Sind Sie schon wieder zu Hause, kehren jedoch ein anderes Mal nach Abadiânia zurück, so melden Sie sich dann zur Revision, bevor Sie sich in eine andere Warteschlange einreihen.
André hat all diese Daten notiert und wird Sie rechtzeitig in die richtige Linie einschleusen.

Bei den so spektakulären sichtbaren Operationen wird auch äußerlich ersichtlich geschnitten oder es werden anderweitige, eigentlich »unmögliche« Eingriffe in den menschlichen Körper vorgenommen, und zwar ebenfalls ohne klassische Betäubung oder Sterilisation. Diese Eingriffe finden unter gewissen Einschränkungen statt. Falls Sie eine solche Intervention wünschen, müssen Sie zwischen achtzehn und zweiundfünfzig Jahren alt sein. Sie dürfen nicht von bestimmten schweren Krankheiten wie Epilepsie oder AIDS befallen sein und nicht unter dem Einfluß von Anti-Depressiva oder Bluthochdruck-Medikamenten stehen. Erkundigen Sie sich im Einzelfall in der Casa und fragen Sie um Rat.
Zu Ihrer Beruhigung sei noch gesagt, dass die Hilfesuchenden immer die Wahl zwischen unsichtbarer oder sichtbarer Operation haben. Sie haben die Möglichkeit, vorab auf den in der Vorhalle häufig laufenden Videos einen Einblick in deren Ablauf zu bekommen.
Die sichtbaren Operationen werden nur nach Einwilligung des Patienten durchgeführt wird, und zwar meist auf der Tribüne in der Eingangshalle der Casa. Es kommt aber auch vor, dass João direkt in der Schlange der Wartenden, also im Strömungsraum vor der Entität, derart operiert. Es geschieht genau dasselbe wie bei den spirituellen Eingriffen, nur dass hier die Eingriffe auf einer für Menschen sichtbaren Ebene stattfinden. Auch die sichtbaren Operationen sind eine Form der spirituellen Chirurgie. Es gibt keinen Unterschied in der Wirksamkeit beider Verfahren. Ohnehin ist die Unterscheidung zwischen beiden Formen von Operationen nur für unser beschränktes menschliches Bewußtsein von so immenser Bedeutung. Die geistigen Wesen der anderen Dimension benötigen für ihre Heilarbeit keine sichtbaren Operationen. Diese dienen letztendlich nur dazu, den Menschen die Augen zu öffnen und ihnen vor Augen zu führen, dass die spirituelle Welt wirklich existiert. Auch für Menschen, die dies im Prinzip glauben, kann es nämlich (muß aber nicht) beeindruckend sein, eine sichtbare Operation anzuschauen und somit das, was man »eigentlich ja sowieso glaubt«, einmal mit eigenen Augen und somit bewiesen zu sehen. Daran ist nichts Böses. Es ist eben typisch menschlich, dass auch die, die glauben oder gar wissen, dass Wind und Elektrizität existieren, gern einmal einen Beweis dafür hätten, natürlich nur um anschließend noch fester zu glauben...
In dieser Hinsicht tragen die so spektakulären sichtbaren Operationen dazu bei, das Ego zurückzudrängen, welches durch derartige Begebenheiten an die Grenzen seiner Macht stößt und daher zumindest für begrenzte Zeit der Stimme des Herzens einen größeren Platz einräumen muß.
Es kann geradezu rührend sein zu beobachten, wenn z.B. durchaus wohlmeinende Ärzte oder Reporter, fest davon überzeugt, dass João ein Scharlatan sei, der mit dem Leid anderer sein Geschäft macht, zum ersten Mal eine solche Operation miterleben. Sie kommen sozusagen in bester Absicht nach Abadiânia, um die hiesigen Machenschaften aufzudecken, und erleben dann, dass es gar nichts aufzudecken gibt, jedenfalls nichts Negatives.
Der Anblick einer sichtbaren Operation übersteigt ihr Begriffsvermögen. Das Ego sagt: Das kann nicht sein, das gibt es nicht! Das Auge sagt: Ich seh' es aber, und wir sind zu zweit!
Eine Täuschung ist unmöglich, aber sie können keinen logischen Zusammenhang herstellen zwischen ihrem Wissen und dem, was sie dort erfahren. Für derartige ausschließlich materialistisch orientierte Menschen bricht ihr Weltbild zusammen. Alles, was sie bisher für klar und eindeutig und für die einzig mögliche Sichtweise der Realität hielten, gilt von einer Sekunde zur anderen nicht mehr und jede Gewißheit ist aufgelöst Sie befinden sich in einem tiefen Zwiespalt, aus dem sie erst nach und nach wieder herausfinden.
Ähnlich geht es allen Menschen, die nichts von der Existenz der geistigen Welt wissen oder wissen wollen, und aus diesem Grunde ist die spirituelle Chirurgie von großer Bedeutung, auch für den Heilungsprozeß der betreffenden Person. Sie ist sozusagen praktisch geleistete Überzeugungsarbeit. Für die Entitäten dagegen ist sie völlig nebensächlich. Oftmals findet sogar der eigentlich wichtige Eingriff im gleichen Moment unsichtbar an einer ganz anderen Körperstelle statt!
Aus all dem ergibt sich folgerichtig, weshalb zumeist diejenigen Menschen, welche die Zusammenhänge im Grunde gar nicht verstanden haben, so fasziniert von diesen Eingriffen sind, und weshalb sie für andere wiederum allenfalls einen Unterhaltungswert haben oder von gar keinem Interesse sind. Was soll an ihnen noch spektakulär sein, wenn man wirklich verstanden hat wie die energetische Welt funktioniert und ihre Wesen agieren?

Falls Ihnen diese Zusammenhänge alle sehr neu und fremd sind, sei noch gesagt, dass Ihr intellektuelles Verständnis des Ganzen sich weder auf den Erfolg der Operation noch auf den anschließenden Heilungsprozess auswirkt. Seien Sie sich einfach sicher, dass Sie sich in besten Händen befinden und dass alles so verläuft wie es von höherer Ebene aus gesehen am sinnvollsten ist. Sie brauchen nichts kontrollieren, beeinflussen oder verstehen. Lassen Sie sich tragen von den hohen, reinen Energien. Üben Sie sich in Hingabe und Demut, zwei unmodern gewordenen aber nichtsdestotrotz hochwichtigen Tugenden.

Übrigens, falls Sie während Ihres Aufenthaltes in der Casa überhaupt nicht operiert werden sollten, so seien Sie bitte nicht enttäuscht deswegen. Auch dafür gibt es Gründe. Sicherlich verbringen Sie trotzdem viel Zeit in den Meditations- oder Strömungsräumen. Viele Operationen finden »so ganz nebenbei« in diesen sehr wichtigen Räumen, im Garten der Casa oder sogar in den Pousadas statt. Die operativen Eingriffe sind nämlich keineswegs auf bestimmte Räumlichkeiten beschränkt. Davon abgesehen werden die Entitäten immer genau die Behandlungsform auswählen, die für Sie unter den gegebenen Umständen optimal ist. Dies können zum Beispiel auch Besuche des Wasserfalls, Sitzungen im Kristallbett, ausgiebige Meditationen oder die Einnahme der Passiflora-Kapseln sein.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen die nicht immer ganz einfachen Zusammenhänge verständlicher machen können. Helfen wir den Wesen der geistigen Welt uns zu helfen!


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Die Operationen in der Casa de Dom Inacio (1)

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