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Reise zur CASA de DOM INACIO DE LOYOLA und Joao de Deus nach Brasilien / Abadiania
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Eine Reise zu Joao de Deus / John of God und der Casa de Don Ignacio nach Abadiania / Brasilien
mit persönlichem Reisebegleiter oder einer Kleingruppe
Reise zur
Casa de Dom Inacio und Joao de Deus


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Voyage à la Casa
Die nächste Gruppenreise

16. - 30. November 2008
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Mit Ihrem Reisebegleiter André Restau
unterwegs nach Brasilien!


André Restau lebt seit nunmehr zehn Jahren auf Korsika und hat mehrere Bücher in deutscher und französischer Sprache veröffentlicht, die einen etwas anderen Blick auf diese faszinierende Insel werfen, welche ihm zur zweiten Heimat geworden ist.
Ehemals Diplom-Ingenieur, schlug er bereits parallel zu seiner beruflichen Karriere einen spirituellen Weg ein. Es folgten mehrjährige Ausbildungen mit anschließender Tätigkeit als
Yi-Jin-Jing und Xi -Sui-Jing-Lehrer sowie als Reikimeister und Shiatsu-Therapeut.
Als Reiki-Lehrer und Seminarleiter empfängt er seit 1998 Gruppen zur Reiki-Ausbildung und zum Fastenwandern auf Korsika.
Sein Weg führte ihn über die langjährige Beschäftigung mit ganzheitlicher, energetischer und spiritueller Heilung schließlich auch zu dem weltbekannten Medium und Geistheiler João de Deus nach Südamerika. Die schwere Krankheit eines Freundes, von den Ärzten und der Schulmedizin zum Tode verurteilt, führte André während eines Deutschland-Aufenthaltes zum ersten Mal mit dem begnadeten Heiler zusammen. Äußerst beeindruckt von dieser Begegnung, wuchs in ihm der Wunsch, João bei sich zu Hause zu erleben, an dem Ort, an dem er seit Jahrzehnten lebt und arbeitet. Somit wurde die erste Reise nach Abadiânia geplant und durchgeführt.
Sie wurde zu einem einschneidenden Erlebnis und es sollte nicht bei dieser einen Reise bleiben. Als offizieller Führer der Casa de Dom Inacio bietet André Restau seitdem regelmäßig Gruppen- und Individualreisen an diesen wahrhaft wunderbaren Ort im Herzen des brasilianischen Hochlandes an.

André ist bestens vertraut mit den Lebensbedingungen und Gegebenheiten in Abadiânia, einer Kleinstadt mit typisch brasilianischem Lokalkolorit in einer vom Tourismus völlig ausgesparten Gegend. Inzwischen hat sich eine freundschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den dort lebenden Menschen entwickelt. Daher kann auf Wunsch, zum Beispiel bei chronischer Krankheit oder Bedarf an spezieller, fachkundiger Pflege wie beispielsweise regelmäßigem Pflasterwechsel sogar eine deutschsprachige Krankenschwester vor Ort organisiert oder im Zweifelsfall ärztliche Betreuung gewährleistet werden.

Wenn Sie sich André Restau für Ihre Reise nach Brasilien anvertrauen, ist Ihnen somit ein Großteil der organisatorischen Dinge abgenommen. Falls gewünscht, kann eine gründliche und offene Beratung per mail oder Telefon im Vorfeld der Reise Zweifel und Mißverständnisse ausräumen, um Ihnen ein klares Bild von dem Abenteuer, das Sie erwartet, zu vermitteln. Sie haben außerdem die Möglichkeit an einem auf Korsika stattfindenden Vorbereitungstreffen teilzunehmen.
Darüber hinaus ist es Andrés Anliegen, Ihnen nicht nur bei praktischen Fragen im Zuge der Reisevorbereitungen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen sowie bei der Buchung Ihres Flugtickets durch unsere erfahrene Agentur behilflich zu sein, sondern vor allem eine durchgehende Betreuung während und auch nach der gemeinsamen Reise zu gewährleisten. Für ihn ist es integraler Teil eines derartigen Unternehmens, Sie auch nach Ihrer Rückkehr nach Hause bei Ihrem Heilungsprozess weiterhin zu begleiten.
Immerhin handelt es sich um ein Erlebnis, das nicht nur einen Aufbruch auf einen anderen Kontinent, an einen Ihnen gänzlich unbekannten Ort, sondern auch eine Reise in Ihr eigenes Inneres darstellt;
Eine Reise, geeignet Sie mit Ihrem wahren Wesen vertraut zu machen.
Eine Reise zu verschütteten Erinnerungen und vergessenen Plätzen.
Eine Reise zu den Ursachen von Leid und Krankheit, auf der von Grund auf alles geheilt werden kann, was nicht heil und ganz ist.

André Restau möchte Sie bei dieser Erfahrung begleiten, die bei jedem Menschen anders verläuft und sich individuell sehr verschieden gestalten kann, bei der zugegen zu sein aber immer wieder spannend und erfüllend ist. Abgesehen von den körperlichen Symptomen, ist die wahre Heilung, die in der Casa de Don Ignatio stattfindet, die der Öffnung des Herzens und des Erwachens der bewußten Verbindung zur Seele.


Um ein wirklich persönliche, Ihren individuellen Bedürfnissen angemessene Unterstützung zu gewährleisten, werden die Gruppen bewußt klein gehalten; die Teilnehmerzahl ist auf maximal sechzehn Personen beschränkt. Häufig bestehen die Gruppen überwiegend aus Einzelreisenden, doch gibt es auch Paare, Elternteile mit Kind, sowie Freunde oder Familienangehörige, die gemeinsam reisen.
Erwähnt werden soll hier noch, dass keineswegs alle Teilnehmer körperlich krank sind, sondern viele der Wunsch nach spirituellem Wachstum bewegt und sie mit dieser Reise dem inneren Impuls folgen, auf diesem Weg einen gewaltigen Schritt vorwärts zu tun.
Zum Teil werden Menschen durch die unglaublichste »Zufälle« zu André geführt. Manche sind zunächst sehr zögerlich, da sie über keinerlei Erfahrung mit derartigen ganzheitlichen Ansätzen verfügen und bisher keinen Zugang zu spirituellen Heilmöglichkeiten hatten, nun aber durch eine Krankheit gezwungen sind neue Wege zu beschreiten und nach bisher unbekannten Möglichkeiten Ausschau zu halten. Das ganze Ausmaß dieser Chance wird den Beteiligten oft erst viel später bewußt.

Hier nun Näheres zum praktischen Ablauf, damit Sie davon eine bessere Vorstellung haben.

Die gemeinsame Reise beginnt normalerweise in Paris am internationalen Flughafen Charles de Gaulle, wo sich alle Teilnehmer von den eventuell verschiedenen Startflughäfen treffen.
Wer direkt aus Luxemburg, Deutschland, Österreich, der Schweiz oder anderen Ländern nach Brasilien fliegen möchte, stößt dann erst dort zur Gruppe.
Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit einer individuellen Anreise zu anderen Zeiten oder mit anderen Fluggesellschaften. In diesem Fall, also wenn Sie nicht gemeinsam mit allen anderen anreisen, kann auf Wunsch gerne ein Abholservice vor Ort arrangiert werden und sie treffen in Abadiânia mit André und den Teilnehmern Ihrer Gruppe zusammen.
Es ist nämlich nicht so einfach sich verständlich zu machen, wenn man die Landessprache nicht beherrscht. Wer fließend Spanisch spricht, wird auf diesem Umweg mit den portugiesischsprachigen Einheimischen leidlich kommunizieren können. Englisch wird auch an den großen internationalen Flughäfen nur von einzelnen Personen gesprochen, sogar in der Hauptstadt Brasilia kann es da schon eng werden, und mit Deutsch, Französisch usw. sollte man sich keine allzu großen Chancen auf Verständigung ausrechnen, es sei denn, man trifft zufällig auf jemanden, der aus diesen Ländern stammt, was aber Glückssache ist.

Die Abreisen von Andrés Gruppen fallen stets auf einen Montag. Warum? Eine beliebte Frage. Warum wird das Wochenende, das die meisten Menschen doch frei haben, nicht mit genutzt?
Die »Casa-Woche« beginnt am Mittwoch. Mittwochs, donnerstags und freitags finden die Konsultationen João de Deus' statt. Um dies bei einer 14-tägigen Reise voll ausnutzen zu können, sollte man also am Dienstag vor Ort sein und das bedeutet, dass am Montagabend in Paris abgeflogen wird. Normalerweise beinhaltet die Flugreise einmaliges Umsteigen, meist in São Paolo, es ist aber auch schon vorgekommen, dass die Maschine zweimal gewechselt werden mußte.

Was zunächst allen »Neulingen« etwas schwer vorstellbar ist, aber wohl wirklich so sein muß, da es sich immer wieder bestätigt: Bereits bei der Anreise, ja schon sobald man die Entscheidung zur Reise getroffen hat, wird man von den Entitäten unter ihre Fittiche genommen und hilfreich begleitet. Sicher ist es auch diesem Umstand zu verdanken, (und nicht nur dem allzeit kühlen Kopf Ihres Reiseleiters), dass immer alle wohlbehütet, wohlbehalten und sogar pünktlich am Ziel angekommen sind. Das Gleiche gilt übrigens auch für so manches bereits verloren geglaubte Gepäckstück, das sich dann wie durch ein Wunder wieder »materialisiert«…
Manchmal gibt es selbst für das Bordpersonal völlig unerklärliche Hilfe, indem sich beispielsweise ein Kranker auf drei freien Sitzen der ersten Klasse (die eigentlich alle hätten belegt sein sollen…!) gemütlich ausstrecken kann.
Aber auch der Hindernisse gibt es genug und manchmal sieht es geradezu aus, als solle die Gruppe nicht pünktlich und vollständig ankommen: vergessene Flugtickets, gemütlich zu Hause im Kühlschrank liegende scheinbar lebenswichtige Medikamente, plötzlich verschwundene Gruppenmitglieder, falsch reservierte oder doppelt belegte Plätze, verspätete, annullierte oder zu gänzlich unbekannten Provinzflughäfen umgeleitete Flüge, lang ist die Liste dessen, was alles nicht klappen kann. Auch wenn die Fluggesellschaft trotz mehrfacher Erinnerung Flughafentransfers vergessen hat oder lange vor Reiseantritt reservierte Rollstühle durch Abwesenheit glänzen, gelingt es André immer die Ruhe selbst zu bleiben und mit viel Humor und Gelassenheit auch unlösbar scheinende Probleme (die ja in Wirklichkeit gar keine Probleme, sondern nur Prüfungen sind…) zu lösen und der schier unglaublichsten Widrigkeiten Herr zu werden.

André hat an alle »Wehwehchen« gedacht: Ein über den Bauchnabel geklebtes Pflaster schützt vor der luftigen Variante der Seekrankheit; Notfalltropfen werden hervorgezaubert gegen etwaige Flugangst oder plötzlich auftretende Nervosität angesichts des nun unmittelbar bevorstehenden Aufbruchs ins Unbekannte; Korsisches Quellwasser, angereichert mit einem Schluck von der letzten Reise mitgebrachtem Casa-Wasser beruhigt aufgeregte Gemüter, die plötzlich felsenfest überzeugt sind wichtige Dinge vergessen zuhaben, die sich nach längerem Suchen dann genau dort anfinden, wo sie hingehören…

Immer wieder beeindruckend ist es dabei auch, wie gleich beim allerersten Zusammentreffen am Flughafen sofort gutes Einvernehmen herrscht, ein gemeinsamer Gruppengeist da ist trotz völlig verschiedener Altersklassen und gesundheitlicher Belastungen, wie alle bemüht sind sich untereinander zu helfen und wie reibungslos trotz manchmal verschiedener Sprachen die Verständigung unter den Teilnehmern klappt. Eventuelle Unstimmigkeiten werden rasch harmonisch und zur Zufriedenheit aller beigelegt. Erstaunlich ist auch immer wieder, wie gut alle die weite Reise überstehen, auch wenn Schwerkranke dabei sind, und wie auch Teilnehmer, die keine ausgesprochenen Gruppenmenschen sind, liebevoll aufgenommen und eingegliedert werden. Die Gruppe wächst schnell zusammen, sich durchaus bewußt, dass alle ein gemeinsames Anliegen haben und der Lern- und Heilungsprozess bereits unterwegs beginnt. Diese innere Verbundenheit strahlt auch nach außen hin aus.

Unterwegs im Flugzeug kann der Alltag hinter sich gelassen werden. André zieht Einzelgespräche öffentlichen Ansprachen vor, daher ist über dem Atlantik der Zeitpunkt gekommen mit jedem Einzelnen ein Gespräch zu führen, um mehr zu erfahren über Beweggründe der Reise, über Ziel und Sinn, sofern die jeweilige Person momentan darüber Auskunft geben möchte. Eventuelle Bedenken, Befürchtungen, Unklarheiten können besprochen und zumeist sofort aufgelöst werden und sodann hat André Gelegenheit näher auf das einzugehen, was uns am Zielort erwartet, was zu beachten ist. Im persönlichen Kontakt sind auch Erläuterungen zu spirituellen Zusammenhängen und zu Funktionsweise und Möglichkeiten spiritueller Heilung häufig sehr erwünscht.

Am nächsten Morgen steht die aufregende Landung auf einem anderen Kontinent bevor, mit nicht nur einem ganz anderen Klima, das den Reisenden »entgegenschwappt«, sondern auch mit gänzlich anderen Schwingungen. Nach dem für viele ersten Kontakt mit dem südamerikanischen Kontinent, steht noch ein gemütlicher Inlandsflug von knapp zwei Stunden bevor. Das Gepäck wird durchgecheckt (sofern alles klappt…) und die Stimmung ist trotz zeitweise aufflackernder Nervosität derjenigen, für die sehr viel von dieser Reise abhängt, gut, voller Vorfreude und positiver Erwartung, auch wenn man natürlich manche Nacht schon besser geschlafen hat als bei diesem Sprung über den »großen Teich«.

Es folgt die Ankunft in Brasilia, der geschäftigen, aber großzügig angelegten Hauptstadt des modernen Brasilien, des fünftgrößten Landes der Erde, das fast die Hälfte des südamerikanischen Kontinents bedeckt. Ein Land, das als traditionelle Hochburg des Spiritismus bezeichnet werden kann und das unzählige, anderswo verfolgte Menschen aufgenommen hat, um ihnen ein neues Zuhause zu geben. Ein riesiges Land, in dem knapp 190 Millionen Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft, Religion, Hautfarbe und Kultur friedlich miteinander leben, sich allesamt als Brasilianer verstehend.

Als der schon auf uns wartende Kleinbus mit Luciano, dem breit lächelnden und laut hupenden Fahrer, schließlich alle an Bord nimmt, ist die Gruppe so gut wie angekommen und alle lassen sich erleichtert in die Sitze fallen.
In zügiger, etwa eineinhalbstündiger Fahrt durch die scheinbar unendliche Weite der brasilianischen Zentralebene mit ihrer üppigen Vegetation, über der sich ein merkwürdig horizontlos anmutender Himmel mit gemächlich dahinsegelnden Wolkenschiffen wölbt, geht es nach Abadiânia, dem Reiseziel, wo André sich schon fast wie zu Hause fühlt.
Ein Gefühl, das auch die zum ersten Mal hierher Kommenden sehr bald nachempfinden können…
Der Taxifahrer setzt alle in ihrer Pousada ab, die am ehesten einer deutschen Familienpension vergleichbar ist mit ihrer herzlichen Aufnahme, angesichts derer der Gast sich schnell fast wie zur Familie gehörig fühlt.
Alle richten sich in ihren Zimmern ein und ruhen ein wenig aus (sofern man pünktlich angekommen ist, ansonsten muß dieser Tagesordnungspunkt verschoben werden), denn um 17.00 Uhr trifft die Gruppe sich wieder, um gemeinsam zur Casa zu gehen.
Eine Einführung und ein Rundgang mit André durch den wunderschönen Garten und auf die herrlich gelegene Panoramaterrasse zum Kennenlernen der Örtlichkeiten und der Abläufe stehen auf dem Programm. Die Gäste fühlen sich sehr angesprochen von dem schlichten, aber überaus ansprechenden Ambiente und sind beeindruckt von der dank sofort spürbarer Energien wunderbaren Atmosphäre.

Am Mittwochmorgen begleitet André seine Gruppe erneut zur Casa. Doch halt! Nein!
Zuerst gibt es natürlich Frühstück, wir sind ja hier nicht beim Fasten(wandern)!
Sollte wirklich noch nicht erwähnt worden sein, dass dreimal am Tag ein köstliches, reichhaltiges Büfett in der Pousada zur Verfügung steht mit vielen vielen brasilianischen und internationalen Spezialitäten aus herrlich frischen Zutaten? Schon der Geschmack frisch gepflückter Früchte ist himmlisch und überhaupt nicht zu vergleichen mit dem unreif geernteten, weit gereisten Obst in heimischen Supermärkten. Allein das satte Grün und der Umfang der Wassermelonen, die die Köchin mit großer Gelassenheit behutsam in ihre Küche hineinrollt, sind beeindruckend.
Und noch kennt niemand der Neuankömmlinge Andrés einschlägige Saftbars, wo so herrliche farbenfrohe Cocktails aus frischen, zum Teil unbekannten exotischen Früchten kredenzt werden, dass niemand je auf die Idee käme, den Blue Curaçao oder den Tequila darin zu vermissen!

Derart gestärkt für die Abenteuer des ersten Tages geht es also die knapp fünf Minuten über die sandige Straße hinüber zur Casa, wo André zunächst die Einteilung in die verschiedenen Warteschlangen vornimmt, je nachdem ob ein Besucher zum ersten oder zum wiederholten Male hier ist. Er besorgt die dafür notwendigen Tickets und sorgt dafür, dass niemand »aus der Reihe tanzt«, sondern sich alle da anstellen, wo sie hingehören.
Jeder Teilnehmer hat sodann die Möglichkeit kurz und präzise eine Frage zu formulieren (oder allerhöchstens zwei!) und aufzuschreiben. Meist wird diese Frage sein hauptsächliches Anliegen, also den Grund seines hierher Kommens oder die im Vordergrund stehende Krankheit betreffen.
André kümmert sich nunmehr darum, dass diese Fragen bei der späteren Konsultation Joãos bereits ins Portugiesische übersetzt vorliegen und dann beantwortet werden können. Ein bißchen Vorstellungskraft ist gefragt, denn manchmal werden Fragen auch innerhalb der nächsten Tage über Umwege, Gespräche mit anderen oder Boten beantwortet…
Warum aber dieses Aufschreiben und Übersetzen? Sollten die hier anwesenden, so machtvollen hohen Geistwesen etwa nicht mehrsprachig sein…?!
Dieser Umstand liegt keineswegs in Unzulänglichkeiten der Entitäten oder der geistigen Welt begründet, sondern in der körperlichen Begrenztheit aller Menschen, und somit auch Joãos. João de Deus ist ein Heilmedium, kein Sprachmedium. Wirkte er auch noch als Sprachmedium, würde dies viel zuviel Energie kosten. Davon abgesehen ist es sinnvoll für alle Besucher, ihr dringendstes Anliegen auf diese Weise zu formulieren und in die materielle Welt zu bringen, anstatt sich später während der Konsultation zu weitschweifigen Erläuterungen hinreißen zu lassen.

Sobald die Warteschlange den ersten Meditationsraum betritt, waltet absolute Ruhe, denn die energetische Vorreinigung und Einstimmung hat begonnen und alle spüren dies auf die eine oder andere Art.
André Restau begleitet jeden Teilnehmer während der Konsultation. Er sorgt dafür, dass die Gruppenmitglieder sich nicht direkt hintereinander in die Warteschlange einreihen, sondern immer einige andere Besucher, die nicht zur Gruppe gehören, zwischen ihnen plaziert sind. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt, da die Abläufe oft sehr zügig sind und André nicht nur alles was seine Gruppenmitglieder betrifft ins Deutsche übersetzt, sondern vorsichtshalber auch stets mitschreibt. Er notiert sorgfältig, wer wann für eine Operation vorgesehen ist und was für Maßnahmen darüber hinaus empfohlen werden, ob Besuche des Kristallbetts oder des Wasserfalls verordnet werden, kurz, alles was zu der betreffenden Person gesagt wird und für sie wichtig ist, was sie aber vielleicht vor Aufregung oder innerer Anspannung nicht ganz mitbekommt oder nicht vollständig im Gedächtnis behält.

Haben alle João in Entität passiert, trifft man sich wieder, damit André sich überzeugen kann, ob alles gut verstanden wurde und klar ist. Es wird besprochen was wichtig war und was nun jeder zu tun hat und dann dirigiert Ihr Reiseleiter Sie alle zu Ihren verschiedenen Behandlungen. Er hat stets das planning für die ganze Gruppe, so dass man sich im Zweifelsfall (aber natürlich nicht nur dann...) immer an ihn wenden kann.
André achtet wie eine Glucke auf das Einhalten der Genesungsregeln und sorgt auch dafür, dass nach allen Operationen die zur Erholung vorgeschriebenen Ruhezeiten strikt eingehalten und die auf ihre Zimmer Verbannten ihrem Appetit entsprechend mit stärkenden Mahlzeiten versorgt werden.
Zum Wasserfall geht es immer gemeinsam, soweit dies den Patienten verordnet wurde.
Beim Essen der Suppe am späten Vormittag sind alle froh sich wiederzutreffen und ein reger Austausch über das bisher Erlebte findet statt.

Nachmittags begleitet André zu einer eventuellen zweiten Konsultation und zu bereits anstehenden Operationen. Andere Gruppenmitglieder haben ihre erste Meditationssitzung in einem der Strömungsräume und benötigen dafür Anleitung. Inzwischen hat man die ersten Kontakte geschlossen und hat nicht mehr das Gefühl hier »neu« zu sein.
Später hat André viele Fragen zu beantworten oder einfühlsam Unterstützung zu geben, sollten bei jemandem psychische Dinge an die Oberfläche drängen und nach Hilfe und Klärung verlangen. Manch theoretisches Wissen wird nun bereits anschaulicher und verständlicher durch erste eigene Erfahrungen vor Ort. Und daraus entstehen neue, weiterführende Fragen, die oftmals nicht nur für die direkt Betroffenen wichtig und interessant sind.
Nachdem spätestens jetzt auch die in der Vorhalle laufenden Videos mit Aufzeichnungen der so spektakulären sichtbaren Operationen betrachtet und gebührend bewundert worden sind, (wobei vom verständnisvollen Lächeln bis über ungläubig aufgerissene Augen und fassungsloses Murmeln keine Reaktion fehlt), geht es zurück in die Pousada, also nach Hause, wie einige doch tatsächlich schon sagen!

Nach dem Essen bietet André oftmals noch eine gemeinsame Meditation oder einen Gesprächkreis an, oder aber es geht zurück in die Casa, wo sich alle, die daran teilnehmen möchten, zu einem gemeinsamen Gebet versammeln, das dort allabendlich in portugiesischer Sprache stattfindet. Am ersten Abend jedoch zieht es bald alle in ihre Zimmer.
In Deutschland ist es inzwischen schon weit nach Mitternacht und dementsprechend fühlen sich nun auch alle, angesichts der langen Reise; bisher gab es ja keinen Platz und keine Zeit für Müdigkeit.

Noch eine Anmerkung zu den „Casa-freien" Tagen, an denen diese übrigens keineswegs geschlossen ist, wie manchmal behauptet wird: Auch diese Tage werden von André selbstverständlich für die Gruppe gemeinsam gestaltet, soweit das erwünscht ist. Möglichst häufige Aufenthalte in der Casa auch in den Tagen, an denen João nicht (körperlich) dort anwesend ist, sind ohnehin zu empfehlen, so dass André auch dann dort gemeinsame Meditation anbietet.
Darüber hinaus bietet das »verlängerte Wochenende« Gelegenheit zu Einkäufen, bei denen Ihr Reiseleiter ebenfalls gerne behilflich ist. Wer zum Beispiel Kristalle oder Edelsteine in größerer Auswahl als im Laden der Casa erwerben möchte, hat nun die Möglichkeit in Ruhe auf die Suche zu gehen.
Die Gegend Abadiânias »auf der anderen Seite der Straße« wird erkundet und ein Ausflug zur dortigen, von der Casa unterhaltenen Suppenküche gemacht.
Wer zum Schwimmbecken oder zur Post möchte, wird dorthin dirigiert und bei Bedarf leitet André eine Fahrt nach Anapolis zur Bank in die Wege. Denken Sie bitte daran, dass es auf jeden Fall empfehlenswert ist, zwei Bankkarten dabeizuhaben!

Am Sonntagmorgen geht es zum dreisprachigen prayer-meeting in der Casa und am Dienstag…
…ja, am Dienstag sind ganz andere, eher praktisch-kulinarische Fähigkeiten gefragt, denn da beteiligt die Gruppe sich am Gemüseschneiden zur Zubereitung der gesegneten Suppe für die ganze Woche.
Je nach Lust und Laune, und natürlich auch dem Gesundheitszustand der Beteiligten entsprechend, besteht am Wochenende zudem die Möglichkeit eines Ausfluges zu einer benachbarten Hacienda, wobei im Fluß geschwommen werden kann und für Reitbegeisterte Pferde zur Verfügung stehen.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise erwartet alle Teilnehmer noch auf der Rückreise: Der Besuch der Don Bosco-Kathedrale in Brasilia sowie des berühmten „Temple of Goodwill", auch die Pyramide genannt, der eine ganz eigene Faszination ausstrahlt und ein würdiger Abschluß dieses Aufenthaltes ist, bevor die gemeinsame Heimkehr ansteht.
Viele haben nur den einen Gedanken: So bald wie möglich an diesen ungewöhnlichen Ort zurückzukehren, an dem man ganz tief in Liebe, Harmonie und Vertrauen eintauchen durfte und an dem so viel Wunderbares und Unglaubliches geschehen ist. Doch geht es nun darum, das angezündete Licht größer werden zu lassen und in den Alltag hineinzutragen, auf dass es heller und heller leuchten und auf andere abstrahlen möge. Dies ist nicht immer einfach und oft sehnt man sich hierher zurück, doch haben nun alle erfahren, dass sie nicht alleine auf ihrem Weg sind, dass der Kontakt zur geistigen Welt überall möglich ist und Hilfe jederzeit gerne gegeben wird, sofern man nur darum bittet…

Es sei noch gesagt, dass André Restau KEINE Reisen zu den Auslandsaufenthalten von João de Deus organisiert und begleitet, sei es in Deutschland oder anderswo. Auch wenn diese Veranstaltungen natürlich durchaus ihre Berechtigung haben, sind sie aus verschiedenen Gründen einem (mehrwöchigen, zumindest aber 14-tägigen) Aufenthalt an einem spirituellen Ort wie der Casa de Don Ignatio in Brasilien nicht vergleichbar.

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