Reisebegleitung zu Joao de Deus  und der CASA de DOM INACIO DE LOYOLA
nach Abadiania in Brasilien mit André Restau Begleitete Reisen zu John of God mit persönlichem Reisebegleiter und / oder einer Reisegruppe Erfahrungen & Informationen zu Reisen zu Joao de Deus
Mit Reisebegleiter zu Joao de Deus
CORSICAREIKI André Restau Guide de La Casa de Dom Inacio / Accompagnateur touristique Allée des Magnolias F-20213 Folelli Corse / France Europe Phone: 0033 638 791 143 E-Mail : andre . restau (at) corsicareiki . com Web Site : http:// www.corsicareiki.com/casa/ Numero Siret 529 174 963 00023 Copyright (C) 2009 - 2016 by André Restau Impressum   Datenschutz    AGB
Der nächste Termin November 2017
Reisebegleitung / accompagnateur touristique
Wie   ist   es   mit   dem   offiziellem   Guide   der   Casa   de   Dom Inacio unterwegs nach und in Brasilien zu sein? André   Restau   lebt   seit   nunmehr   über   20   Jahren   auf   Korsika   und   hat mehrere   Bücher   in   deutscher   und   französischer   Sprache   veröffentlicht, die   einen   etwas   anderen   Blick   auf   diese   faszinierende   Insel   werfen, welche ihm zur zweiten Heimat geworden ist. Ehemals     Diplom-Ingenieur,     schlug     er     bereits     parallel     zu     seiner beruflichen   Karriere   einen   spirituellen   Weg   ein.   Es   folgten   mehrjährige Ausbildungen   mit   anschließender   Tätigkeit   als   Yi-Jin-Jing   und   Xi   -Sui- Jing-Lehrer sowie als Reikimeister und Shiatsu-Therapeut. Als   Reiki-Lehrer   und   Seminarleiter   empfängt   er   seit   1998   Gruppen   zur Reiki-Ausbildung und zum Fastenwandern auf Korsika. Sein     Weg     führte     ihn     über     die     langjährige     Beschäftigung     mit ganzheitlicher,   energetischer   und   spiritueller   Heilung   schließlich   auch zu   dem   weltbekannten   Medium   und   Geistheiler   João   de   Deus   nach Südamerika.   Die   schwere   Krankheit   eines   Freundes,   von   den   Ärzten und   der   Schulmedizin   zum   Tode   verurteilt,   führte André   während   eines Deutschland-Aufenthaltes   zum   ersten   Mal   mit   dem   begnadeten   Heiler zusammen.   Äußerst   beeindruckt   von   dieser   Begegnung,   wuchs   in   ihm der   Wunsch,   João   bei   sich   zu   Hause   zu   erleben,   an   dem   Ort,   an   dem er   seit   Jahrzehnten   lebt   und   arbeitet.   Somit   wurde   die   erste   Reise nach Abadiânia geplant und durchgeführt. Sie   wurde   zu   einem   einschneidenden   Erlebnis   und   es   sollte   nicht   bei dieser   einen   Reise   bleiben.   Als   offizieller   Führer   der   Casa   de   Dom Inacio     bietet    André     Restau     seitdem     regelmäßig     Gruppen-     und Individualreisen   an   diesen   wahrhaft   wunderbaren   Ort   im   Herzen   des brasilianischen Hochlandes an. André     ist     bestens     vertraut     mit     den     Lebensbedingungen     und Gegebenheiten      in      Abadiânia,      einer      Kleinstadt      mit      typisch brasilianischem      Lokalkolorit      in      einer      vom      Tourismus      völlig ausgesparten   Gegend.   Inzwischen   hat   sich   eine   freundschaftliche   und vertrauensvolle    Zusammenarbeit    mit    den    dort    lebenden    Menschen entwickelt.    Daher    kann    auf    Wunsch,    zum    Beispiel    bei    chronischer Krankheit     oder     Bedarf     an     spezieller,     fachkundiger     Pflege     wie beispielsweise        regelmäßigem        Pflasterwechsel        sogar        eine deutschsprachige    Krankenschwester    vor    Ort    organisiert    oder    im Zweifelsfall ärztliche Betreuung gewährleistet werden. Wenn     Sie     sich     André     Restau     für     Ihre     Reise     nach     Brasilien anvertrauen,   ist   Ihnen   somit   ein   Großteil   der   organisatorischen   Dinge abgenommen.    Falls    gewünscht,    kann    eine    gründliche    und    offene Beratung    per    mail    oder    Telefon    im    Vorfeld    der    Reise    Zweifel    und Mißverständnisse    ausräumen,    um    Ihnen    ein    klares    Bild    von    dem Abenteuer,   das   Sie   erwartet,   zu   vermitteln.   Sie   haben   außerdem   die Möglichkeit   an   einem   auf   Korsika   stattfindenden   Vorbereitungstreffen teilzunehmen. Darüber   hinaus   ist   es Andrés Anliegen,   Ihnen   nicht   nur   bei   praktischen Fragen   im   Zuge   der   Reisevorbereitungen   mit   Rat   und   Tat   zur   Seite   zu stehen   sowie   bei   der   Buchung   Ihres   Flugtickets   durch   unsere   erfahrene   Agentur   behilflich   zu   sein,   sondern vor   allem   eine   durchgehende   Betreuung   während   und   auch   nach   der   gemeinsamen   Reise   zu   gewährleisten. Für   ihn   ist   es   integraler   Teil   eines   derartigen   Unternehmens,   Sie   auch   nach   Ihrer   Rückkehr   nach   Hause   bei Ihrem Heilungsprozess weiterhin zu begleiten. Immerhin   handelt   es   sich   um   ein   Erlebnis,   das   nicht   nur   einen   Aufbruch   auf   einen   anderen   Kontinent,   an einen Ihnen gänzlich unbekannten Ort, sondern auch eine Reise in Ihr eigenes Inneres darstellt; Eine Reise, geeignet Sie mit Ihrem wahren Wesen vertraut zu machen. Eine Reise zu verschütteten Erinnerungen und vergessenen Plätzen. Eine   Reise   zu   den   Ursachen   von   Leid   und   Krankheit,   auf   der   von   Grund   auf   alles   geheilt   werden   kann,   was nicht heil und ganz ist. André   Restau   möchte   Sie   bei   dieser   Erfahrung   begleiten,   die   bei   jedem   Menschen   anders   verläuft   und   sich individuell   sehr   verschieden   gestalten   kann,   bei   der   zugegen   zu   sein   aber   immer   wieder   spannend   und erfüllend   ist.   Abgesehen   von   den   körperlichen   Symptomen,   ist   die   wahre   Heilung,   die   in   der   Casa   de   Don Ignatio stattfindet, die der Öffnung des Herzens und des Erwachens der bewußten Verbindung zur Seele. Um   ein   wirklich   persönliche,   Ihren   individuellen   Bedürfnissen   angemessene   Unterstützung   zu   gewährleisten, werden    die    Gruppen    bewußt    klein    gehalten;    die    Teilnehmerzahl    ist    auf    maximal    sechzehn    Personen beschränkt.   Häufig   bestehen   die   Gruppen   überwiegend   aus   Einzelreisenden,   doch   gibt   es   auch   Paare, Elternteile mit Kind, sowie Freunde oder Familienangehörige, die gemeinsam reisen. Erwähnt   werden   soll   hier   noch,   dass   keineswegs   alle   Teilnehmer   körperlich   krank   sind,   sondern   viele   der Wunsch   nach   spirituellem   Wachstum   bewegt   und   sie   mit   dieser   Reise   dem   inneren   Impuls   folgen,   auf   diesem Weg einen gewaltigen Schritt vorwärts zu tun. Zum   Teil   werden   Menschen   durch   die   unglaublichste   »Zufälle«   zu André   geführt.   Manche   sind   zunächst   sehr zögerlich,   da   sie   über   keinerlei   Erfahrung   mit   derartigen   ganzheitlichen Ansätzen   verfügen   und   bisher   keinen Zugang   zu   spirituellen   Heilmöglichkeiten   hatten,   nun   aber   durch   eine   Krankheit   gezwungen   sind   neue   Wege zu   beschreiten   und   nach   bisher   unbekannten   Möglichkeiten   Ausschau   zu   halten.   Das   ganze   Ausmaß   dieser Chance wird den Beteiligten oft erst viel später bewußt. Hier nun Näheres zum praktischen Ablauf, damit Sie davon eine bessere Vorstellung haben. Die    gemeinsame    Reise    beginnt    normalerweise    in    Lissabon    am    internationalen    Flughafen   Aeroporto    de Lisboa (auch Aeroporto da Portela genannt) , wo sich alle Teilnehmer von den eventuell verschiedenen Startflughäfen treffen. Wer   direkt   aus   Luxemburg,   Deutschland,   Österreich,   der   Schweiz   oder   anderen   Ländern   nach   Brasilien fliegen möchte, stößt dann erst dort zur Gruppe. Darüber   hinaus   besteht   natürlich   die   Möglichkeit   einer   individuellen   Anreise   zu   anderen   Zeiten   oder   mit anderen   Fluggesellschaften.   In   diesem   Fall,   also   wenn   Sie   nicht   gemeinsam   mit   allen   anderen   anreisen, kann   auf   Wunsch   gerne   ein Abholservice   vor   Ort   arrangiert   werden   und   sie   treffen   in Abadiânia   mit André   und den Teilnehmern Ihrer Gruppe zusammen. Es   ist   nämlich   nicht   so   einfach   sich   verständlich   zu   machen,   wenn   man   die   Landessprache   nicht   beherrscht. Wer   fließend   Spanisch   spricht,   wird   auf   diesem   Umweg   mit   den   portugiesischsprachigen   Einheimischen leidlich    kommunizieren    können.    Englisch    wird    auch    an    den    großen    internationalen    Flughäfen    nur    von einzelnen   Personen   gesprochen,   sogar   in   der   Hauptstadt   Brasilia   kann   es   da   schon   eng   werden,   und   mit Deutsch,   Französisch   usw.   sollte   man   sich   keine   allzu   großen   Chancen   auf   Verständigung   ausrechnen,   es sei denn, man trifft zufällig auf jemanden, der aus diesen Ländern stammt, was aber Glückssache ist. Die   Abreisen   von   Andrés   Gruppen   fallen   stets   auf   einen   Montag.   Warum?   Eine   beliebte   Frage.   Warum   wird das Wochenende, das die meisten Menschen doch frei haben, nicht mit genutzt? Die   »Casa-Woche«   beginnt   am   Mittwoch.   Mittwochs,   donnerstags   und   freitags   finden   die   Konsultationen João   de   Deus'   statt.   Um   dies   bei   einer   14-tägigen   Reise   voll   ausnutzen   zu   können,   sollte   man   also   am Dienstag   vor   Ort   sein   und   das   bedeutet,   dass   am   Montagabend   in   Lissabon   abgeflogen   wird.   Um   ein Umsteigen,   meist   in   São   Paolo   oder   Rio   de   Janeiro,   zu   vermeiden   wird   die   Fluganreise   der   Gruppe   über Lissabon nach Brasilia bevorzugt. Was   zunächst   allen   »Neulingen«   etwas   schwer   vorstellbar   ist,   aber   wohl   wirklich   so   sein   muß,   da   es   sich immer   wieder   bestätigt:   Bereits   bei   der   Anreise,   ja   schon   sobald   man   die   Entscheidung   zur   Reise   getroffen hat,   wird   man   von   den   Entitäten   unter   ihre   Fittiche   genommen   und   hilfreich   begleitet.   Sicher   ist   es   auch diesem   Umstand   zu   verdanken,   (und   nicht   nur   dem   allzeit   kühlen   Kopf   Ihres   Reiseleiters),   dass   immer   alle wohlbehütet,   wohlbehalten   und   sogar   pünktlich   am   Ziel   angekommen   sind.   Das   Gleiche   gilt   übrigens   auch   für so    manches    bereits    verloren    geglaubte    Gepäckstück,    das    sich    dann    wie    durch    ein    Wunder    wieder »materialisiert«… Manchmal    gibt    es    selbst    für    das    Bordpersonal    völlig    unerklärliche    Hilfe,    indem    sich    beispielsweise    ein Kranker   auf   drei   freien   Sitzen   der   ersten   Klasse   (die   eigentlich   alle   hätten   belegt   sein   sollen…!)   gemütlich ausstrecken kann. Aber   auch   der   Hindernisse   gibt   es   genug   und   manchmal   sieht   es   geradezu   aus,   als   solle   die   Gruppe   nicht pünktlich   und   vollständig   ankommen:   vergessene   Flugtickets,   gemütlich   zu   Hause   im   Kühlschrank   liegende scheinbar   lebenswichtige   Medikamente,   plötzlich   verschwundene   Gruppenmitglieder,   falsch   reservierte   oder doppelt   belegte   Plätze,   verspätete,   annullierte   oder   zu   gänzlich   unbekannten   Provinzflughäfen   umgeleitete Flüge,    lang    ist    die    Liste    dessen,    was    alles    nicht    klappen    kann.   Auch    wenn    die    Fluggesellschaft    trotz mehrfacher   Erinnerung   Flughafentransfers   vergessen   hat   oder   lange   vor   Reiseantritt   reservierte   Rollstühle durch   Abwesenheit   glänzen,   gelingt   es   André   immer   die   Ruhe   selbst   zu   bleiben   und   mit   viel   Humor   und Gelassenheit   auch   unlösbar   scheinende   Probleme   (die   ja   in   Wirklichkeit   gar   keine   Probleme,   sondern   nur Prüfungen sind…) zu lösen und der schier unglaublichsten Widrigkeiten Herr zu werden. André   hat   an   alle   »Wehwehchen«   gedacht:   Ein   über   den   Bauchnabel   geklebtes   Pflaster   schützt   vor   der luftigen   Variante   der   Seekrankheit;   Notfalltropfen   werden   hervorgezaubert   gegen   etwaige   Flugangst   oder plötzlich   auftretende   Nervosität   angesichts   des   nun   unmittelbar   bevorstehenden   Aufbruchs   ins   Unbekannte; Korsisches   Quellwasser,   angereichert   mit   einem   Schluck   von   der   letzten   Reise   mitgebrachtem   Casa-Wasser beruhigt   aufgeregte   Gemüter,   die   plötzlich   felsenfest   überzeugt   sind   wichtige   Dinge   vergessen   zuhaben,   die sich nach längerem Suchen dann genau dort anfinden, wo sie hingehören… Immer   wieder   beeindruckend   ist   es   dabei   auch,   wie   gleich   beim   allerersten   Zusammentreffen   am   Flughafen sofort    gutes    Einvernehmen    herrscht,    ein    gemeinsamer    Gruppengeist    da    ist    trotz    völlig    verschiedener Altersklassen   und   gesundheitlicher   Belastungen,   wie   alle   bemüht   sind   sich   untereinander   zu   helfen   und   wie reibungslos    trotz    manchmal    verschiedener    Sprachen    die    Verständigung    unter    den    Teilnehmern    klappt. Eventuelle   Unstimmigkeiten   werden   rasch   harmonisch   und   zur   Zufriedenheit   aller   beigelegt.   Erstaunlich   ist auch   immer   wieder,   wie   gut   alle   die   weite   Reise   überstehen,   auch   wenn   Schwerkranke   dabei   sind,   und   wie auch    Teilnehmer,    die    keine    ausgesprochenen    Gruppenmenschen    sind,    liebevoll    aufgenommen    und eingegliedert    werden.    Die    Gruppe    wächst    schnell    zusammen,    sich    durchaus    bewußt,    dass    alle    ein gemeinsames   Anliegen   haben   und   der   Lern-   und   Heilungsprozess   bereits   unterwegs   beginnt.   Diese   innere Verbundenheit strahlt auch nach außen hin aus. Unterwegs    im    Flugzeug    kann    der    Alltag    hinter    sich    gelassen    werden.    André    zieht    Einzelgespräche öffentlichen   Ansprachen   vor,   daher   ist   über   dem   Atlantik   der   Zeitpunkt   gekommen   mit   jedem   Einzelnen   ein Gespräch   zu   führen,   um   mehr   zu   erfahren   über   Beweggründe   der   Reise,   über   Ziel   und   Sinn,   sofern   die jeweilige    Person    momentan    darüber    Auskunft    geben    möchte.    Eventuelle    Bedenken,    Befürchtungen, Unklarheiten   können   besprochen   und   zumeist   sofort   aufgelöst   werden   und   sodann   hat   André   Gelegenheit näher   auf   das   einzugehen,   was   uns   am   Zielort   erwartet,   was   zu   beachten   ist.   Im   persönlichen   Kontakt   sind auch   Erläuterungen   zu   spirituellen   Zusammenhängen   und   zu   Funktionsweise   und   Möglichkeiten   spiritueller Heilung häufig sehr erwünscht. Am   nächsten   Morgen   steht   die   aufregende   Landung   auf   einem   anderen   Kontinent   bevor,   mit   nicht   nur   einem ganz    anderen    Klima,    das    den    Reisenden    »entgegenschwappt«,    sondern    auch    mit    gänzlich    anderen Schwingungen.   Nach   dem   für   viele   ersten   Kontakt   mit   dem   südamerikanischen   Kontinent,   steht   noch   ein gemütlicher    Inlandsflug    von    knapp    zwei    Stunden    bevor.    Das    Gepäck    wird    durchgecheckt    (sofern    alles klappt…)   und   die   Stimmung   ist   trotz   zeitweise   aufflackernder   Nervosität   derjenigen,   für   die   sehr   viel   von dieser   Reise   abhängt,   gut,   voller   Vorfreude   und   positiver   Erwartung,   auch   wenn   man   natürlich   manche   Nacht schon besser geschlafen hat als bei diesem Sprung über den »großen Teich«. Es   folgt   die   Ankunft   in   Brasilia,   der   geschäftigen,   aber   großzügig   angelegten   Hauptstadt   des   modernen Brasilien,   des   fünftgrößten   Landes   der   Erde,   das   fast   die   Hälfte   des   südamerikanischen   Kontinents   bedeckt. Ein    Land,    das    als    traditionelle    Hochburg    des    Spiritismus    bezeichnet    werden    kann    und    das    unzählige, anderswo   verfolgte   Menschen   aufgenommen   hat,   um   ihnen   ein   neues   Zuhause   zu   geben.   Ein   riesiges   Land, in   dem   knapp   190   Millionen   Menschen   völlig   unterschiedlicher   Herkunft,   Religion,   Hautfarbe   und   Kultur friedlich miteinander leben, sich allesamt als Brasilianer verstehend. Als   der   schon   auf   uns   wartende   Kleinbus   mit   Luciano,   dem   breit   lächelnden   und   laut   hupenden   Fahrer, schließlich   alle   an   Bord   nimmt,   ist   die   Gruppe   so   gut   wie   angekommen   und   alle   lassen   sich   erleichtert   in   die Sitze fallen. In    zügiger,    etwa    eineinhalbstündiger    Fahrt    durch    die    scheinbar    unendliche    Weite    der    brasilianischen Zentralebene   mit   ihrer   üppigen   Vegetation,   über   der   sich   ein   merkwürdig   horizontlos   anmutender   Himmel   mit gemächlich   dahinsegelnden   Wolkenschiffen   wölbt,   geht   es   nach   Abadiânia,   dem   Reiseziel,   wo   André   sich schon fast wie zu Hause fühlt. Ein Gefühl, das auch die zum ersten Mal hierher Kommenden sehr bald nachempfinden können… Der   Taxifahrer   setzt   alle   in   ihrer   Pousada   ab,   die   am   ehesten   einer   deutschen   Familienpension   vergleichbar ist mit ihrer herzlichen Aufnahme, angesichts derer der Gast sich schnell fast wie zur Familie gehörig fühlt. Alle   richten   sich   in   ihren   Zimmern   ein   und   ruhen   ein   wenig   aus   (sofern   man   pünktlich   angekommen   ist, ansonsten   muß   dieser   Tagesordnungspunkt   verschoben   werden),   denn   um   17.00   Uhr   trifft   die   Gruppe   sich wieder, um gemeinsam zur Casa zu gehen. Eine    Einführung    und    ein    Rundgang    mit   André    durch    den    wunderschönen    Garten    und    auf    die    herrlich gelegene    Panoramaterrasse    zum    Kennenlernen    der    Örtlichkeiten    und    der    Abläufe    stehen    auf    dem Programm.   Die   Gäste   fühlen   sich   sehr   angesprochen   von   dem   schlichten,   aber   überaus   ansprechenden Ambiente und sind beeindruckt von der dank sofort spürbarer Energien wunderbaren Atmosphäre. Am Mittwochmorgen begleitet André seine Gruppe erneut zur Casa. Doch halt! Nein! Zuerst gibt es natürlich Frühstück, wir sind ja hier nicht beim Fasten(wandern)! Sollte   wirklich   noch   nicht   erwähnt   worden   sein,   dass   dreimal   am Tag   ein   köstliches,   reichhaltiges   Büfett   in   der Pousada   zur   Verfügung   steht   mit   vielen   vielen   brasilianischen   und   internationalen   Spezialitäten   aus   herrlich frischen   Zutaten?   Schon   der   Geschmack   frisch   gepflückter   Früchte   ist   himmlisch   und   überhaupt   nicht   zu vergleichen   mit   dem   unreif   geernteten,   weit   gereisten   Obst   in   heimischen   Supermärkten.   Allein   das   satte Grün   und   der   Umfang   der   Wassermelonen,   die   die   Köchin   mit   großer   Gelassenheit   behutsam   in   ihre   Küche hineinrollt, sind beeindruckend. Und   noch   kennt   niemand   der   Neuankömmlinge   Andrés   einschlägige   Saftbars,   wo   so   herrliche   farbenfrohe Cocktails   aus   frischen,   zum   Teil   unbekannten   exotischen   Früchten   kredenzt   werden,   dass   niemand   je   auf   die Idee käme, den Blue Curaçao oder den Tequila darin zu vermissen! Derart   gestärkt   für   die   Abenteuer   des   ersten   Tages   geht   es   also   die   knapp   fünf   Minuten   über   die   sandige Straße   hinüber   zur   Casa,   wo André   zunächst   die   Einteilung   in   die   verschiedenen   Warteschlangen   vornimmt, je    nachdem    ob    ein    Besucher    zum    ersten    oder    zum    wiederholten    Male    hier    ist.    Er    besorgt    die    dafür notwendigen Tickets   und   sorgt   dafür,   dass   niemand   »aus   der   Reihe   tanzt«,   sondern   sich   alle   da   anstellen,   wo sie hingehören. Jeder Teilnehmer   hat   sodann   die   Möglichkeit   kurz   und   präzise   eine   Frage   zu   formulieren   (oder   allerhöchstens zwei!)   und   aufzuschreiben.   Meist   wird   diese   Frage   sein   hauptsächliches   Anliegen,   also   den   Grund   seines hierher Kommens oder die im Vordergrund stehende Krankheit betreffen. André   kümmert   sich   nunmehr   darum,   dass   diese   Fragen   bei   der   späteren   Konsultation   Joãos   bereits   ins Portugiesische   übersetzt   vorliegen   und   dann   beantwortet   werden   können.   Ein   bißchen   Vorstellungskraft   ist gefragt,   denn   manchmal   werden   Fragen   auch   innerhalb   der   nächsten   Tage   über   Umwege,   Gespräche   mit anderen oder Boten beantwortet… Warum   aber   dieses   Aufschreiben   und   Übersetzen?   Sollten   die   hier   anwesenden,   so   machtvollen   hohen Geistwesen etwa nicht mehrsprachig sein…?! Dieser   Umstand   liegt   keineswegs   in   Unzulänglichkeiten   der   Entitäten   oder   der   geistigen   Welt   begründet, sondern   in   der   körperlichen   Begrenztheit   aller   Menschen,   und   somit   auch   Joãos.   João   de   Deus   ist   ein Heilmedium,   kein   Sprachmedium.   Wirkte   er   auch   noch   als   Sprachmedium,   würde   dies   viel   zuviel   Energie kosten.   Davon   abgesehen   ist   es   sinnvoll   für   alle   Besucher,   ihr   dringendstes   Anliegen   auf   diese   Weise   zu formulieren    und    in    die    materielle    Welt    zu    bringen,    anstatt    sich    später    während    der    Konsultation    zu weitschweifigen Erläuterungen hinreißen zu lassen. Sobald   die   Warteschlange   den   ersten   Meditationsraum   betritt,   waltet   absolute   Ruhe,   denn   die   energetische Vorreinigung und Einstimmung hat begonnen und alle spüren dies auf die eine oder andere Art. André     Restau     begleitet     jeden     Teilnehmer     während     der     Konsultation.     Er     sorgt     dafür,     dass     die Gruppenmitglieder   sich   nicht   direkt   hintereinander   in   die   Warteschlange   einreihen,   sondern   immer   einige andere   Besucher,   die   nicht   zur   Gruppe   gehören,   zwischen   ihnen   plaziert   sind.   Diese   Vorgehensweise   hat sich   bewährt,   da   die   Abläufe   oft   sehr   zügig   sind   und   André   nicht   nur   alles   was   seine   Gruppenmitglieder betrifft   ins   Deutsche   übersetzt,   sondern   vorsichtshalber   auch   stets   mitschreibt.   Er   notiert   sorgfältig,   wer   wann für   eine   Operation   vorgesehen   ist   und   was   für   Maßnahmen   darüber   hinaus   empfohlen   werden,   ob   Besuche des   Kristallbetts   oder   des   Wasserfalls   verordnet   werden,   kurz,   alles   was   zu   der   betreffenden   Person   gesagt wird   und   für   sie   wichtig   ist,   was   sie   aber   vielleicht   vor   Aufregung   oder   innerer   Anspannung   nicht   ganz mitbekommt oder nicht vollständig im Gedächtnis behält. Haben   alle   João   in   Entität   passiert,   trifft   man   sich   wieder,   damit   André   sich   überzeugen   kann,   ob   alles   gut verstanden   wurde   und   klar   ist.   Es   wird   besprochen   was   wichtig   war   und   was   nun   jeder   zu   tun   hat   und   dann dirigiert   Ihr   Reiseleiter   Sie   alle   zu   Ihren   verschiedenen   Behandlungen.   Er   hat   stets   das   planning   für   die   ganze Gruppe, so dass man sich im Zweifelsfall (aber natürlich nicht nur dann...) immer an ihn wenden kann. André   achtet   wie   eine   Glucke   auf   das   Einhalten   der   Genesungsregeln   und   sorgt   auch   dafür,   dass   nach   allen Operationen   die   zur   Erholung   vorgeschriebenen   Ruhezeiten   strikt   eingehalten   und   die   auf   ihre   Zimmer Verbannten ihrem Appetit entsprechend mit stärkenden Mahlzeiten versorgt werden. Zum Wasserfall geht es immer gemeinsam, soweit dies den Patienten verordnet wurde. Beim   Essen   der   Suppe   am   späten   Vormittag   sind   alle   froh   sich   wiederzutreffen   und   ein   reger Austausch   über das bisher Erlebte findet statt. Nachmittags    begleitet    André    zu    einer    eventuellen    zweiten    Konsultation    und    zu    bereits    anstehenden Operationen.   Andere   Gruppenmitglieder   haben   ihre   erste   Meditationssitzung   in   einem   der   Strömungsräume und   benötigen   dafür Anleitung.   Inzwischen   hat   man   die   ersten   Kontakte   geschlossen   und   hat   nicht   mehr   das Gefühl hier »neu« zu sein. Später    hat    André    viele    Fragen    zu    beantworten    oder    einfühlsam    Unterstützung    zu    geben,    sollten    bei jemandem   psychische   Dinge   an   die   Oberfläche   drängen   und   nach   Hilfe   und   Klärung   verlangen.   Manch theoretisches   Wissen   wird   nun   bereits   anschaulicher   und   verständlicher   durch   erste   eigene   Erfahrungen   vor Ort.   Und   daraus   entstehen   neue,   weiterführende   Fragen,   die   oftmals   nicht   nur   für   die   direkt   Betroffenen wichtig und interessant sind. Nachdem    spätestens    jetzt    auch    die    in    der    Vorhalle    laufenden    Videos    mit    Aufzeichnungen    der    so spektakulären    sichtbaren    Operationen    betrachtet    und    gebührend    bewundert    worden    sind,    (wobei    vom verständnisvollen    Lächeln    bis    über    ungläubig    aufgerissene    Augen    und    fassungsloses    Murmeln    keine Reaktion fehlt), geht es zurück in die Pousada, also nach Hause, wie einige doch tatsächlich schon sagen! Nach   dem   Essen   bietet André   oftmals   noch   eine   gemeinsame   Meditation   oder   einen   Gesprächkreis   an,   oder aber   es   geht   zurück   in   die   Casa,   wo   sich   alle,   die   daran   teilnehmen   möchten,   zu   einem   gemeinsamen   Gebet versammeln,   das   dort   allabendlich   in   portugiesischer   Sprache   stattfindet.   Am   ersten   Abend   jedoch   zieht   es bald alle in ihre Zimmer. In   Deutschland   ist   es   inzwischen   schon   weit   nach   Mitternacht   und   dementsprechend   fühlen   sich   nun   auch alle, angesichts der langen Reise; bisher gab es ja keinen Platz und keine Zeit für Müdigkeit. Noch   eine Anmerkung   zu   den   „Casa-freien" Tagen,   an   denen   diese   übrigens   keineswegs   geschlossen   ist,   wie manchmal   behauptet   wird: Auch   diese   Tage   werden   von André   selbstverständlich   für   die   Gruppe   gemeinsam gestaltet,   soweit   das   erwünscht   ist.   Möglichst   häufige   Aufenthalte   in   der   Casa   auch   in   den   Tagen,   an   denen João   nicht   (körperlich)   dort   anwesend   ist,   sind   ohnehin   zu   empfehlen,   so   dass   André   auch   dann   dort gemeinsame Meditation anbietet. Darüber   hinaus   bietet   das   »verlängerte   Wochenende«   Gelegenheit   zu   Einkäufen,   bei   denen   Ihr   Reiseleiter ebenfalls   gerne   behilflich   ist.   Wer   zum   Beispiel   Kristalle   oder   Edelsteine   in   größerer   Auswahl   als   im   Laden der Casa erwerben möchte, hat nun die Möglichkeit in Ruhe auf die Suche zu gehen. Die   Gegend Abadiânias   »auf   der   anderen   Seite   der   Straße«   wird   erkundet   und   ein Ausflug   zur   dortigen,   von der Casa unterhaltenen Suppenküche gemacht. Wer   zum   Schwimmbecken   oder   zur   Post   möchte,   wird   dorthin   dirigiert   und   bei   Bedarf   leitet André   eine   Fahrt nach Anapolis   zur   Bank   in   die   Wege.   Denken   Sie   bitte   daran,   dass   es   auf   jeden   Fall   empfehlenswert   ist,   zwei Bankkarten dabeizuhaben!  Am Sonntagmorgen geht es zum dreisprachigen prayer-meeting in der Casa und am Dienstag… …ja,   am   Dienstag   sind   ganz   andere,   eher   praktisch-kulinarische   Fähigkeiten   gefragt,   denn   da   beteiligt   die Gruppe sich am Gemüseschneiden zur Zubereitung der gesegneten Suppe für die ganze Woche. Je   nach   Lust   und   Laune,   und   natürlich   auch   dem   Gesundheitszustand   der   Beteiligten   entsprechend,   besteht am   Wochenende   zudem   die   Möglichkeit   eines   Ausfluges   zu   einer   benachbarten   Hacienda,   wobei   im   Fluß geschwommen werden kann und für Reitbegeisterte Pferde zur Verfügung stehen. Ein   weiterer   Höhepunkt   der   Reise   erwartet   alle   Teilnehmer   noch   auf   der   Rückreise:   Der   Besuch   der   Don Bosco-Kathedrale   in   Brasilia   sowie   des   berühmten   „Temple   of   Goodwill",   auch   die   Pyramide   genannt,   der eine    ganz    eigene    Faszination    ausstrahlt    und    ein    würdiger   Abschluß    dieses   Aufenthaltes    ist,    bevor    die gemeinsame Heimkehr ansteht. Viele   haben   nur   den   einen   Gedanken:   So   bald   wie   möglich   an   diesen   ungewöhnlichen   Ort   zurückzukehren, an   dem   man   ganz   tief   in   Liebe,   Harmonie   und   Vertrauen   eintauchen   durfte   und   an   dem   so   viel   Wunderbares und   Unglaubliches   geschehen   ist.   Doch   geht   es   nun   darum,   das   angezündete   Licht   größer   werden   zu   lassen und   in   den   Alltag   hineinzutragen,   auf   dass   es   heller   und   heller   leuchten   und   auf   andere   abstrahlen   möge. Dies   ist   nicht   immer   einfach   und   oft   sehnt   man   sich   hierher   zurück,   doch   haben   nun   alle   erfahren,   dass   sie nicht   alleine   auf   ihrem   Weg   sind,   dass   der   Kontakt   zur   geistigen   Welt   überall   möglich   ist   und   Hilfe   jederzeit gerne gegeben wird, sofern man nur darum bittet… Es   sei   noch   gesagt,   dass   André   Restau   weiterhin   Reisen   zu   João   de   Deus   als   Reisebegleiter   und   Casa Guide      begleitet.      Er      begleitet      keine      Reisen      nach      Deutschland      oder      anderswohin      zu      Joaos Auslandsaufenthalten..   Auch   wenn   diese   Veranstaltungen   natürlich   durchaus   ihre   Berechtigung   haben,   sind sie   aus   verschiedenen   Gründen   einem   (mehrwöchigen,   zumindest   aber   14-tägigen)   Aufenthalt   an   einem spirituellen Ort wie der Casa de Don Ignatio in Brasilien nicht vergleichbar.    
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"Wunder geschehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu dem, was wir von der Natur wissen."
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