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(- Frankfurt am Main, den 21. September 2006). Während die Bedeutung der Omega-3-Fettsäuren bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereits weiten Teilen der Bevölkerung bekannt ist, wissen noch immer zu wenige Menschen über die außergewöhnlich günstigen Effekte bei Rheuma Bescheid. Eine neue kostenlose Aufklärungsbroschüre der Deutschen Gesundheitshilfe bietet ausführliche Informationen.
Rheuma - eine Volkskrankheit In Deutschland leiden mehr als 4 Millionen Menschen an der Volkskrankheit Rheuma, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Rheuma ist eine Sammelbezeichnung für eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen.
Gemeinsamer Nenner sind Schmerzen der Bewegungsorgane und eine eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke. Die bekanntesten Formen sind das Entzündungsrheuma (rheumatoide Arthritis), das Verschleißrheuma (Arthrose) und das Weichteilrheuma (Fibromyalgie). Rheumatische Erkrankungen haben viele Ursachen. Als Auslöser kommen erbliche Faktoren, bakterielle oder virale Infektionen, Stoffwechselerkrankungen sowie mechanische Belastungen in Frage. Für die entzündlichen Prozesse, die bei Entzündungsrheuma auftreten, sind hormonähnliche Entzündungsvermittler, sogenannte Eicosanoide, verantwortlich. Die Menge der im Körper gebildeten entzündungsfördernden Eicosanoide (Botenstoffe) steht im engen Zusammenhang mit der Ernährung.
Achtung: Arachidonsäure! Rheumatiker sollten arachidonsäurereiche tierische Nahrungsmittel wie z.B. Fleisch und Wurstwaren möglichst meiden. Je mehr Arachidonsäure unser Körper mit der Nahrung aufnimmt, desto mehr entzündungsfördernde Botenstoffe (= Eicosanoide) werden im Körper gebildet.
Omega-3-Fettsäuren helfen Die Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA) - die in ausreichend großer Menge nur im fetten Öl von frei lebenden Kaltwasserfischen vorkommt - hemmt die Umwandlung von Arachidonsäure in stark entzündlich wirkende Eicosanoide. Sie ist sozusagen der Gegenspieler und steht in permanenter Konkurrenz zur Arachidonsäure. Rheumatiker profitieren daher von einer arachidonsäurearmen, aber an Omega-3-Fettsäuren (EPA) reichen Ernährung: geringere Schmerzen, weniger geschwollene Gelenke und bessere Beweglichkeit. Dies ist das Ergebnis zahlreicher Untersuchungen. Der vorteilhafte Effekt kann sich auch in einem geringeren Bedarf an entzündungshemmenden Medikamenten wiederspiegeln. Voraussetzung für den gewünschten Erfolg ist jedoch die regelmäßige und hoch dosierte Einnahme von Fischöl.
Neue Aufklärungsbroschüre informiert! Ausführliche Informationen bietet die neue Aufklärungsbroschüre Gesund bleiben mit Omega-3-Fettsäuren", die kostenlos angefordert werden kann: Deutsche Gesundheitshilfe e.V., Stichwort Gesund bleiben", Postfach 940303, 60461 Frankfurt am Main. Bitte einen mit EUR 0,90 frankierten und an sich selbst adressierten Rückumschlag DIN lang beilegen.
Pressekontakt: Deutsche Gesundheitshilfe e.V. Ansprechpartnerin: Sonja Roberti Hausener Weg 61 D-60489 Frankfurt am Main Telefon: 069-780042 Telefax: 069-787700 pressekontakt@gesundheitshilfe.de www.gesundheitshilfe.de
Die Deutsche Gesundheitshilfe e.V. ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation zur bundesweiten gesundheitlichen Aufklärung und Information. Der Verband erbringt seine Leistungen sowohl allgemein für die Öffentlichkeit als auch individuell für einzelne Patienten und gesundheitlich Interessierte. Zusätzlich ist die Deutsche Gesundheitshilfe fachorientiert tätig und richtet sich dabei an Ärzte, Apotheker und sonstige Heilberufe. Die Aktivitäten erstrecken sich auf unterschiedliche Indikationen und gesundheitliche Schwerpunktthemen.
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