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Die wichtigsten Schlankheitsmittel medizinisch bewertet (openPR)   -   Ernährungsmedizinerin   Dr.   med.   Jessica   Männel   vom fachärztlichen            Beratungsportal            qualimedic.de            hat Schlankheitsmittel     und     Diäten     unter     die     medizinische     Lupe genommen   und   bewertet.   Der   Frühling   und   der   Sommer   nahen und    die    Mode    mit    kurzen    Röcken    und    Hosen    entblößt    die    im Winter angesammelten Hüftpolster. Der    Bedarf    an    effektiven    Diäten    und    nach    Schlankheitsmitteln, wodurch   Übergewichtige   nebenbei   viele   Kilos   Fett   verlieren   und sich   zudem   nicht   einschränken   müssen,   ist   enorm.   Dies   machen sich   einige   Anbieter   von   Schlankheitsmitteln   zu   Nutze,   kritisiert Doktor    Männel    im    Interview    mit    Medizinpublizist    Sven-David Müller-Nothmann.   Oft   sehe   ich   in   den   Zeitschriften   Anzeigen   von bestimmten     Nahrungsergänzungsmitteln,     die     eine     mühelose Gewichtsreduktion   ohne   Ernährungsumstellungen   versprechen,   so Doktor    Männel.    Dies    funktioniert    nur    in    den    seltensten    Fällen, meist   tut   sich   ohne   begleitende   Diät   entweder   gar   nichts   oder Übergewichtige    nehmen    nur    ganz    wenig    ab,    bekommen    dafür aber   andere   Beschwerden   wie   Unruhe,   Herzrasen,   Unwohlsein, Bauchkrämpfe,   Durchfälle   und   vieles   mehr,   erläutert   die   erfahrene Ernährungsmedizinerin aus Düsseldorf. Sie hat verschiedene Schlankheitsmittel überprüft: Unter    der    Vielzahl    von    Schlankheitsmitteln,    die    eine    rasche Gewichtsabnahme   versprechen,   gibt   es   einige,   deren   Einnahme eine    Diät    durchaus    unterstützen    kann,    betont    Doktor    Männel. Grundsätzlich   sollte   auf   eine   ausgewogene   Ernährungsweise   auch bei   der   Reduktionsdiät   geachtet   werden,   denn   viele   Vitamine   und Mineralstoffe   haben   eine   wichtige   Funktion   für   den   Stoffwechsel, macht    Dr.    med.    Jessica    Männel,    die    bei    www.qualimedic.de wichtige Online-Sprechstunden betreut, deutlich. Beispielsweise   kann   eine   ausgewogene   Zufuhr   von   1000   bis   1500 Milligramm   Kalzium   in   Form   von   fettarmen   Milchprodukten   oder Ergänzungsprodukten   Übergewicht   vorbeugen.   Die   Substanz   L- Carnitin   kann   den   Fettstoffwechsel   unterstützen,   so   Männel.   L- Carnitin   ist   ein   bedingt   lebenswichtiger   Mikronährstoff,   da   er   vom Körper     selbst     synthetisiert     wird     undch     mit     der     Nahrung aufgenommen   wird.   L-Carnitin   soll   den   Fettstoffwechsel   ankurbeln und hilft die Fettmuskel-Relation zu verbessern. Diesen   Effekt   konnten   die   Professoren   Lurz   und   Fischer   in   einer Studie   nachweisen.   Mit   einer   hochdosierten   L-Carnitin   Einnahme von    zwei    bis    drei    Gramm    nahmen    die    Studien-Teilnehmer    bei gleichzeitiger   Reduktionskost   und   Sport   mehr   ab,   kommentiert   Dr. Männel.   L-Carnitin   eignet   sich   also   im   Rahmen   einer   gezielten Gewichtsabnahme,   ist   aber   kein   schlankmachendes   Wundermittel, so   die   Expertin.   Konjugierte   Linolsäure   (CLA)   kann   den   Fettabbau unterstützen.   Die   Linolsäure   ist   eine   der   essentiellen   Fettsäuren, die   unser   Körper   nicht   selbst   produzieren   kann   und   sie   deshalb   in ausreichender    Menge    mit    der    Nahrung    aufnehmen    muss.    In einigen   Tierversuchen   konnte   gezeigt   werden,   dass   eine   gezielte Substitution   von   CLA   auch   eine   Verringerung   von   Körperfett   und einer Zunahme der Muskelmasse bewirken kann. Dies   wurde   kürzlich   in   einer   schwedischen   Studie   bestätigt,   bei der     Männer     über     4     Wochen     lang     täglich     4     Gramm     CLA einnahmen.    Die    wichtigsten    CLA-reichen    Nahrungsquellen    sind neben   Fleisch   vor   allem   Milch,   Käse   und   Yoghurt.   Da   der   CLA- Gehalt     von     dem     Milchfett     abhängig     ist,     enthalten     fettarme Milchprodukte   nur   noch   wenig   CLA.   Wer   hier   schlankmachende Effekte     erzielen     möchte,     muss     konjugierte     Linolsäure     als Nahrungsergänzungsmittel   einnehmen,   empfiehlt   Dr.   med.   Jessica Männel. Doch   der   Markt   der   nicht   empfehlenswerten   Schlankheitsmittel   ist größer   als   der   der   effektiven.   Es   kommen   täglich   neue   Mittel   auf den   Markt,   die   mit   einer   schnellen   Gewichtsabnahme   werben.   Der Erfolg   ist   oft   individuell   unterschiedlich   oder   gar   nicht   gegeben.   Es gibt    beispielsweise    chitosanhaltige    Präparate,    die    eine    hohe Fettbindungskapazität    haben    sollen    und    die    Kalorienaufnahme von   selbst   auch   einschränken   sollen.   Oft   sind   die   Präparate   aber viel   zu   niedrig   dosiert   und   damit   ohne   deutliche   Effekte.   Manche Firmen   treten   mit   aggressiven   Werbekampagnen   in   online-   und Printmedien   auf   und   versprechen   die   Patentlösung   für   schnelle Gewichtsabnahme   -   mit   Erfahrungsberichten   von   Patienten   und der Geld-zurück-Garantie. In   den   letzten   Jahren   wurde   E phidril   600    so   vermarktet,   dieses Jahr   beispielsweise   D etoxycall .   Oft   wird   die   Zusammensetzung der Präparate nicht bekannt gegeben. Nach   Erfahrungsberichten   meiner   Patienten   zu   urteilen,   ist   der Erfolg   solcher   Produkte   aber   fraglich   -   neben   keinem   Effekt   warten viele    vergeblich    auf    Ihr    Geld,    wenn    Sie    das    Produkt    wieder zurückgeschickt    haben,    warnt    Dr.    Männel    vor    den    schwarzen Schafen         der         Schlankheitsmittelanbieter.         Aber         auch verschreibungspflichtige   Medikamente   sind   nach   ihrer   Sicht   nicht des   Rätsels   Lösung.   Bei   deutlichem   Übergewicht   mit   einem   BMI über     30     ohne     bisherige     Gewichtsabnahme     kann     der     Arzt Medikamente   verschreiben,   die   eine   Aufnahme   von   Fett   über   den Darm   reduzieren   oder   den   Appetit   hemmen.   Neben   dem   Wirkstoff Orlistat,    das    das    fettspaltende    Enzym    Lipase    im    Dünndarm blockiert,     wird     häufig     ein     Appetitzügler     mit     dem     Wirkstoff Sibutramin    verschrieben.    Unter    einer    Reduktionskost    können diese beiden Substanzen die Gewichtsabnahme unterstützen. Die    möglichen    Nebenwirkungen    sollten    aber    nicht    außer    Acht gelassen    werden    -    neben    einer    verminderten    Aufnahme    von fettlöslichen   Vitaminen   kann   es   zu   Fettstühlen,   Blähungen,   Bauch- und    Kopfschmerzen,    Herzrasen    und    vermehrte    Infektneigung kommen. Seit   Ende   2006   ist   ein   neues   Präparat   zur   Gewichtsreduktion   bei starkem   Übergewicht   mit   Diabetes   oder   Fettstoffwechselstörungen zugelassen   -   R imonabant   (Acomplia®) .   R imonabant   hemmt   als CB1-Blocker    die    Lust    auf    die    Nahrungsaufnahme,    was    das Gewicht    reduzieren    soll.    In    Studien    konnte    dieser    Effekt    bei begleitender    Diät    und    Sport    gezeigt    werden.    Aber:    wird    das Medikament abgesetzt, kommt es wieder zur Gewichtszunahme! Eine   geplante   Gewichtsabnahme   mehr   als   fünf   Kilogramm   ist   nur mit    einem    langfristig    angelegten    Programm,    das    neben    einer Ernährungsumstellung   auch   Sport   oder   ein   Bewegungsprogramm mit einbezieht, zu erreichen. Sinnvoll    wäre    eine    Ernährung    mit    reichlich    Gemüse    und    Obst sowie    fettarmen    Eiweiß.    Es    empfiehlt    sich    die    Reduktion    von tierischem   Fett   und   so   genannten   „leeren   Kohlenhydraten",   wie beispielsweise   Weißmehlprodukte,   Kuchen,   gezuckerte   Softdrinks und   andere   Süßigkeiten.   Denn   diese   Art   von   Kohlenhydraten   hat außer   Kalorien   meist   keine   für   den   Körper   wichtigen   Nährstoffe und    kann    durch    einen    schnellen    Blutzuckeranstieg    und    darauf folgender Insulinausschüttung den Heißhunger sogar schüren! Doktor   Männel   empfiehlt,   die   Kalorienaufnahme   nicht   zu   stark   zu reduzieren.   Ideal   sind   zwischen   1200   und   1600   Kilokalorien,   um eine      ausreichende      Versorgung      mit      Mikronährstoffen      zu gewährleisten.      Übergangsweise      ist      eine      Substitution      von Vitaminen   und   Mineralstoffen   sinnvoll,   so   Männel.   Sie   rät   zu   einer Gewichtsabnahme von bis zu einem Kilogramm pro Woche. Die   Gruppe   der   eiweißreichen   Diäten   wie Atkins-,   Hollywood-   oder South   Beach   Diät   versprechen   schnelles   Abnehmen   durch   viel Protein    und    wenig    Kohlenhydrate.    Studien    zeigen,    dass    die Gewichtsabnahme    am    Anfang    etwas    schneller    erfolgt    als    bei kohlenhydratbetonten      Diäten,      sich      aber      langfristig      wenig Unterschied   zeigt.   Dafür   können   die   proteinreichen   und   fettreichen Diäten    aber    den    Stoffwechsel    und    den    Säure-Basen-Haushalt belasten    und    zur    Erhöhung    der    Harnsäureproduktion    und    des Cholesterinspiegels führen. Fasten   ist   zur   Gewichtsreduktion   geeignet.   Es   gibt   eine   Vielzahl von     Ernährungs-     und     Diätprogrammen,     die     ein     langfristiges Abnehmprogramm     mit     Ernährungsumstellung     anbieten:     Ein besonders   gut   organisiertes   Programm   bietet   Weight   Watchers   an. Ernährungsmedizinerin   Dr.   med.   Jessica   Männel   hält   die   ärztlich begleiteten   Diätkonzepte   wie   Formmed,   Bodymed   oder   Precon, die   auch   für   stark   übergewichtige   Personen   mit   Erkrankungen,   die einer     medizinischen     Überwachung     bedürfen,     für     besonders empfehlenswert. Neben    dem    Ersatz    von    proteinmodifiziertem    Fasten    wird    eine Ernährungsberatung        angeboten        und        regelmäßig        die Körperzusammensetzung       zur       Erfolgskontrolle       gemessen. Grundsätzlich   scheinen   Schlankheitsmittel   nur   zu   wirken,   wenn gleichzeitig    eine    Reduktionskost    und    ein    Bewegungsprogramm durchgeführt    werden,    fasst    Sven-David    Müller-Nothmann    das Interview     mit     Frau     Dr.     med.     Jessica     Männel     zusammen. Individuelle       ernährungsmedizinische       Beratung       bietet       das fachärztliche Beratungsportal unter qualimedic.de kostenlos an. Qualimedic.com AG - Qualimedic - Ihr Arzt im Internet Sven-David     Müller-Nothmann,     Pressesprecher     -     Leiter     Presse-     und Öffentlichkeitsarbeit Brückenstraße 1 bis 3 - 50667 Köln T: 0221-2705212 - H: 0177-2353525 - F: 0221-2705555 presse@qualimedic.de , www.qualimedic.de Die    Qualimedic.com    AG    hat    ihren    Sitz    in    Köln.    Sie    ist    eine    nicht börsennotierte       Aktiengesellschaft,       die       im       Internet       fachärztliche Beratungsportale    betreibt.    Dazu    gehört    unter    anderem    auch    das    Portal www.qualimedic.de - medizinisch-bewertet.html Für   die   Inhalte   dieser   Meldung   ist   nicht   vitaminB   sondern   nur   der   jeweilige Autor verantwortlich.
Bitte   geben   Sie   immer   eine   gültige   E-mailadresse   an,   damit   wir   Ihre Nachricht   beantworten   können.   Die   Antwort   und   Ihr   Name   werden   hier nicht veröffentlicht. Leserkommentare und/oder -fragen: Gibt   es   RySlim   Grüner   Kaffee   Crema   wirklich   günstig   bei   www.naturpur- welt.com einzukaufen? Wo kann ich einen gratis download stoffwechselkur plan  finden? Können   sie   mir   eine   Webseite   empfeheln   wo   ich   möglichst   viele   Fragen   und Antworten zur 21 Tage Stoffwechselkur beantwortet bekomme?
Der Jungbrunnen für Darm und Verdauung Natürlich    Gewicht    verlieren    mit    Fasten    & Fastenwandern Mit   dem   Gesundheitsberater   und   langjährigen   Fasten- wanderleiter   Andre   Restau   unterwegs   auf   Korsika,   La Palma,   Lanzarote,   Mallorca   und   an   anderen   schönen Orten.       Abnehmen,       Fett       abbauen       und       die Vitalstoffreserven            auffüllen            mit            konsti- tutionstypgerechter     Fastenverpflegung     und     unter- stützenden     Vitalstoffen::     Früchtefasten,     Saftfasten, Suppenfasten, Vitalfasten, Buchingerfasten,  
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Der    Bedarf    an    effektiven    Diäten    und    nach    Schlankheitsmitteln, wodurch   Übergewichtige   nebenbei   viele   Kilos   Fett   verlieren   und sich   zudem   nicht   einschränken   müssen,   ist   enorm.   Dies   machen sich    einige   Anbieter    von    Schlankheitsmitteln    zu    Nutze,    kritisiert Doktor    Männel    im    Interview    mit    Medizinpublizist    Sven-David Müller-Nothmann.   Oft   sehe   ich   in   den   Zeitschriften   Anzeigen   von bestimmten     Nahrungsergänzungsmitteln,     die     eine     mühelose Gewichtsreduktion   ohne   Ernährungsumstellungen   versprechen,   so Doktor    Männel.    Dies    funktioniert    nur    in    den    seltensten    Fällen, meist   tut   sich   ohne   begleitende   Diät   entweder   gar   nichts   oder Übergewichtige   nehmen   nur   ganz   wenig   ab,   bekommen   dafür   aber andere     Beschwerden     wie     Unruhe,     Herzrasen,     Unwohlsein, Bauchkrämpfe,   Durchfälle   und   vieles   mehr,   erläutert   die   erfahrene Ernährungsmedizinerin aus Düsseldorf. Sie hat verschiedene Schlankheitsmittel überprüft: Unter    der    Vielzahl    von    Schlankheitsmitteln,    die    eine    rasche Gewichtsabnahme   versprechen,   gibt   es   einige,   deren   Einnahme eine    Diät    durchaus    unterstützen    kann,    betont    Doktor    Männel. Grundsätzlich   sollte   auf   eine   ausgewogene   Ernährungsweise   auch bei   der   Reduktionsdiät   geachtet   werden,   denn   viele   Vitamine   und Mineralstoffe   haben   eine   wichtige   Funktion   für   den   Stoffwechsel, macht   Dr.   med.   Jessica   Männel,   die   bei   qualimedic.de   wichtige Online-Sprechstunden betreut, deutlich. Beispielsweise   kann   eine   ausgewogene   Zufuhr   von   1000   bis   1500 Milligramm   Kalzium   in   Form   von   fettarmen   Milchprodukten   oder Ergänzungsprodukten   Übergewicht   vorbeugen.   Die   Substanz   L- Carnitin   kann   den   Fettstoffwechsel   unterstützen,   so   Männel.   L- Carnitin   ist   ein   bedingt   lebenswichtiger   Mikronährstoff,   da   er   vom Körper    selbst    synthetisiert    wird    und    auch    mit    der    Nahrung aufgenommen   wird.   L-Carnitin   soll   den   Fettstoffwechsel   ankurbeln und hilft die Fettmuskel-Relation zu verbessern. Diesen   Effekt   konnten   die   Professoren   Lurz   und   Fischer   in   einer Studie   nachweisen.   Mit   einer   hochdosierten   L-Carnitin   Einnahme von    zwei    bis    drei    Gramm    nahmen    die    Studien-Teilnehmer    bei gleichzeitiger   Reduktionskost   und   Sport   mehr   ab,   kommentiert   Dr. Männel.   L-Carnitin   eignet   sich   also   im   Rahmen   einer   gezielten Gewichtsabnahme,   ist   aber   kein   schlankmachendes   Wundermittel, so   die   Expertin.   Konjugierte   Linolsäure   (CLA)   kann   den   Fettabbau unterstützen.   Die   Linolsäure   ist   eine   der   essentiellen   Fettsäuren, die   unser   Körper   nicht   selbst   produzieren   kann   und   sie   deshalb   in ausreichender    Menge    mit    der    Nahrung    aufnehmen    muss.    In einigen   Tierversuchen   konnte   gezeigt   werden,   dass   eine   gezielte Substitution   von   CLA   auch   eine   Verringerung   von   Körperfett   und einer Zunahme der Muskelmasse bewirken kann. Dies   wurde   kürzlich   in   einer   schwedischen   Studie   bestätigt,   bei   der Männer   über   4   Wochen   lang   täglich   4   Gramm   CLA   einnahmen. Die   wichtigsten   CLA-reichen   Nahrungsquellen   sind   neben   Fleisch vor   allem   Milch,   Käse   und   Yoghurt.   Da   der   CLA-Gehalt   von   dem Milchfett   abhängig   ist,   enthalten   fettarme   Milchprodukte   nur   noch wenig   CLA.   Wer   hier   schlankmachende   Effekte   erzielen   möchte, muss      konjugierte      Linolsäure      als      Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, empfiehlt Dr. med. Jessica Männel. Doch   der   Markt   der   nicht   empfehlenswerten   Schlankheitsmittel   ist größer   als   der   der   effektiven.   Es   kommen   täglich   neue   Mittel   auf den   Markt,   die   mit   einer   schnellen   Gewichtsabnahme   werben.   Der Erfolg   ist   oft   individuell   unterschiedlich   oder   gar   nicht   gegeben.   Es gibt    beispielsweise    chitosanhaltige    Präparate,    die    eine    hohe Fettbindungskapazität   haben   sollen   und   die   Kalorienaufnahme   von selbst   auch   einschränken   sollen.   Oft   sind   die   Präparate   aber   viel zu    niedrig    dosiert    und    damit    ohne    deutliche    Effekte.    Manche Firmen   treten   mit   aggressiven   Werbekampagnen   in   online-   und Printmedien   auf   und   versprechen   die   Patentlösung   für   schnelle Gewichtsabnahme   -   mit   Erfahrungsberichten   von   Patienten   und der Geld-zurück-Garantie. In   den   letzten   Jahren   wurde   E phidril   600    so   vermarktet,   dieses Jahr    beispielsweise    D etoxycall .    Oft    wird    die    Zusammensetzung der Präparate nicht bekannt gegeben. Nach    Erfahrungsberichten    meiner    Patienten    zu    urteilen,    ist    der Erfolg   solcher   Produkte   aber   fraglich   -   neben   keinem   Effekt   warten viele    vergeblich    auf    Ihr    Geld,    wenn    Sie    das    Produkt    wieder zurückgeschickt    haben,    warnt    Dr.    Männel    vor    den    schwarzen Schafen         der         Schlankheitsmittelanbieter.         Aber         auch verschreibungspflichtige   Medikamente   sind   nach   ihrer   Sicht   nicht des   Rätsels   Lösung.   Bei   deutlichem   Übergewicht   mit   einem   BMI über     30     ohne     bisherige     Gewichtsabnahme     kann     der     Arzt Medikamente   verschreiben,   die   eine   Aufnahme   von   Fett   über   den Darm   reduzieren   oder   den   Appetit   hemmen.   Neben   dem   Wirkstoff Orlistat,    das    das    fettspaltende    Enzym    Lipase    im    Dünndarm blockiert,     wird     häufig     ein     Appetitzügler     mit     dem     Wirkstoff Sibutramin    verschrieben.    Unter    einer    Reduktionskost    können diese beiden Substanzen die Gewichtsabnahme unterstützen. Die    möglichen    Nebenwirkungen    sollten    aber    nicht    außer    Acht gelassen    werden    -    neben    einer    verminderten    Aufnahme    von fettlöslichen   Vitaminen   kann   es   zu   Fettstühlen,   Blähungen,   Bauch- und    Kopfschmerzen,    Herzrasen    und    vermehrte    Infektneigung kommen. Seit   Ende   2006   ist   ein   neues   Präparat   zur   Gewichtsreduktion   bei starkem   Übergewicht   mit   Diabetes   oder   Fettstoffwechselstörungen zugelassen   -   R imonabant   (Acomplia®) .   R imonabant   hemmt   als CB1-Blocker    die    Lust    auf    die    Nahrungsaufnahme,    was    das Gewicht    reduzieren    soll.    In    Studien    konnte    dieser    Effekt    bei begleitender    Diät    und    Sport    gezeigt    werden.    Aber:    wird    das Medikament abgesetzt, kommt es wieder zur Gewichtszunahme! Eine   geplante   Gewichtsabnahme   mehr   als   fünf   Kilogramm   ist   nur mit    einem    langfristig    angelegten    Programm,    das    neben    einer Ernährungsumstellung   auch   Sport   oder   ein   Bewegungsprogramm mit einbezieht, zu erreichen. Sinnvoll    wäre    eine    Ernährung    mit    reichlich    Gemüse    und    Obst sowie    fettarmen    Eiweiß.    Es    empfiehlt    sich    die    Reduktion    von tierischem   Fett   und   so   genannten   „leeren   Kohlenhydraten",   wie beispielsweise   Weißmehlprodukte,   Kuchen,   gezuckerte   Softdrinks und   andere   Süßigkeiten.   Denn   diese   Art   von   Kohlenhydraten   hat außer   Kalorien   meist   keine   für   den   Körper   wichtigen   Nährstoffe und    kann    durch    einen    schnellen    Blutzuckeranstieg    und    darauf folgender Insulinausschüttung den Heißhunger sogar schüren! Doktor   Männel   empfiehlt,   die   Kalorienaufnahme   nicht   zu   stark   zu reduzieren.   Ideal   sind   zwischen   1200   und   1600   Kilokalorien,   um eine      ausreichende      Versorgung      mit      Mikronährstoffen      zu gewährleisten.      Übergangsweise      ist      eine      Substitution      von Vitaminen   und   Mineralstoffen   sinnvoll,   so   Männel.   Sie   rät   zu   einer Gewichtsabnahme von bis zu einem Kilogramm pro Woche. Die   Gruppe   der   eiweißreichen   Diäten   wie Atkins-,   Hollywood-   oder South    Beach    Diät    versprechen    schnelles   Abnehmen    durch    viel Protein    und    wenig    Kohlenhydrate.    Studien    zeigen,    dass    die Gewichtsabnahme    am    Anfang    etwas    schneller    erfolgt    als    bei kohlenhydratbetonten      Diäten,      sich      aber      langfristig      wenig Unterschied   zeigt.   Dafür   können   die   proteinreichen   und   fettreichen Diäten    aber    den    Stoffwechsel    und    den    Säure-Basen-Haushalt belasten    und    zur    Erhöhung    der    Harnsäureproduktion    und    des Cholesterinspiegels führen. Fasten   ist   zur   Gewichtsreduktion   geeignet.   Es   gibt   eine   Vielzahl von     Ernährungs-     und     Diätprogrammen,     die     ein     langfristiges Abnehmprogramm     mit     Ernährungsumstellung     anbieten:     Ein besonders   gut   organisiertes   Programm   bietet   Weight   Watchers   an. Ernährungsmedizinerin   Dr.   med.   Jessica   Männel   hält   die   ärztlich begleiteten   Diätkonzepte   wie   Formmed,   Bodymed   oder   Precon, die   auch   für   stark   übergewichtige   Personen   mit   Erkrankungen,   die einer     medizinischen     Überwachung     bedürfen,     für     besonders empfehlenswert. Neben    dem    Ersatz    von    proteinmodifiziertem    Fasten    wird    eine Ernährungsberatung        angeboten        und        regelmäßig        die Körperzusammensetzung        zur        Erfolgskontrolle        gemessen. Grundsätzlich    scheinen    Schlankheitsmittel    nur    zu    wirken,    wenn gleichzeitig    eine    Reduktionskost    und    ein    Bewegungsprogramm durchgeführt    werden,    fasst    Sven-David    Müller-Nothmann    das Interview     mit     Frau     Dr.     med.     Jessica     Männel     zusammen. 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