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Nach dem Fasten - wieder zu Hause

Die AUFBAUTAGE

"Fasten kann jeder Narr, aber nur der Weise fastet richtig, denn wer richtig fastet, das zeigt sich beim Fastenbrechen und an den anschliessenden Aubautagen."

Das bewuste Beachten der Aufbautage nach dem Fasten hilft JoJo-Effekte zu vermeiden und Schäden vorzubeugen. darum sind diese Tage so wichtig und ein bedeutender Bestandteil des Fastenprozesses. Sie sollten von der Zeit her mindestens einem drittel der reinen Fastentage entsprechen und im Idealfall den gleichen Zeitrahmen umfassen.
Ihr Organismus benötigt Zeit um sich langsam und schonend an die Nahrungsaufnahme von aussen zu geöhnen. Die Verdauungstätigkeit muss wieder voll aktiviert werden und damit auch die Menge und Qualität der Verdauugssäfte (Verdauungsenzyme).

Ein ruckartiges Anfahren des Sytems von 0 auf 100 könnte ihr Körper mit Magenkrämpfen, Bauchchmerzen, Darmverschluss oder sogar gravierenden Schädigungen der beteiligten Organe in rechnung stellen. Das alte Gewicht und die alten unguten Gewohnheiten würden sich schnell wieder einstellen.


Denken Sie daran, dass die Aufbautage entscheidend daran beteiligt sind, ob ihre Fastenauszeit für Sie ein Erfolg oder ein Misserfolg sein werden. Gerade während der Aufbautage können Sie sich noch einmal bewusst, im Alltag, unter "Einkaufsbedingungen" mit ihrer zukünftigen gesunden Ernährungsweise auseinandersetzen und ihre Erkentnisse und Informationen aus dem Fastenkurs, oder dem Fastenwandernseminar in den Wochenplan einbauen. Vitalkost mag hier als Stichwort genügen.


Beherzigen Sie für die Aufbautage bitte folgende Hilfen:

Trinken Sie nicht während des Essens, immer nur davor oder danach, um die Verdauungssäfte nicht zu verdünnen. - Das wird Sie auch dazu motivieren gründlicher und länger zu kauen!

Trinken Sie auch in den Aufbautagen mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder Kräutertee, aber keinen Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee oder zuckerhaltige Getränke.

Behalten Sie während der Aufbautage Ihr im Fastenkurs eingeübtes morgendliches Bewegungsprogramm, mit tiefen Atemzügen und Körperübungen im Freien, oder bei geöffnetem Fenster bei.

Denken Sie an die Informationen die Ihnen André, Ihr Fastenleiter, zum Yoga der Ernährung gegebn hat. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Nahrungsaufnahme, ohne Ablenkungen durch Lesen, Gespräche oder Fernsehen und genießen Sie Ihr Essen mit all Ihren Sinnen: sehen, riechen, schmecken und tasten.

Essen Sie ballaststoffreich mit viel Gemüse und Obst, Kräutern und Salaten ( Ergänzen sie ruhig weiterhin mit ihrem vital99plus Vitalstoffpaket um den Aufbau der Darmflora zu fördern ). Wählen Sie alte Getreidesorten (Buchweizen, Dinkel...) und bevorzugen Sie Vollkornmehl und -produkte. Nehmen Sie milde und frisch zubereitete Kartoffel- und Gemüsesuppen zu sich. Meiden Sie mindestens die ersten drei Tage tierische Eiweisse. Geben Sie Fisch (bio) den Vorzug vor Fleisch und Wurst.

Verwenden Sie während der Aufbautage kein Salz und keine Geschmacksverstärker zur Zubereitung ihrer Speisen. ( Vorsicht vor "Industriefood" und Restaurant in dieser Zeit ) Trinken Sie auch keine salzigen Säfte (Tomatensaft. Salz bindet Wasser und dadurch würde das Gewebe aufschwemmen. Ihre Geschmackszellen auf der Zunge haben sich während des Fastens regeneriert und sind wieder sensibilisiert für die feinen Geschmacksnuancen unserer natürlichen Nahrung. Profitieren Sie also von der Vielfalt statt zu salzen!

Essen Sie in kleinen Portionen, denn ihr Magen hat sich während des Fastens verkleinert. Achten Sie darauf wie schnell sich ein Sättigungsgefühl bei Ihnen einstellt.... und dann aufhören zu essen!

Nehmen Sie keine zu heissen oder zu kalten Speisen und Getränke zu sich. Ihr Magen wird es ihnen danken.

Wenn Sie sich an die Hilfen halten wird Ihr Darm seine Funktionen ganz natürlich ausführen. Sie sollten keine weiteren Einläufe machen, da Sie dadurch die sich aufbauende Darmflora schädigen.
Der natürliche Stuhlgang erfolgt spätestens am 3. Tag, wenn Sie nicht zuckerhaltige Kost, Weissmehlprodukte oder tierisches Eiweiss zu sich genommen haben
Sie können den Darm motivieren indem Sie morgens ein Glas sehr warmes Wasser trinken. Sollten Sie Blähungen haben trinken Sie Fenchel- oder Anistee um den Darm zu beruhigen.


Auch während der Aufbautage sollten Sie sich wenn möglich Ruhepausen nach den Mahlzeiten gönnen, legen Sie sich ruhig eine halbe Stunde zur Verdauung hin.

Achten Sie auf regelmässige Bewegung ohne sich zu verausgaben - spazierengehen, wandern, walking, schwimmen, radfahren. Üben Sie sich von nun an darin Stress und psychische Belastungen zu meiden oder wenden Sie die im Fastenseminar erlernten Übungen und Techniken an um ihn abzubauen.

Schlafen Sie ausreichend (ca. 8 Stunden)


Kontakt zu konstitutions-typ-gerechtes Fasten & Fastenwandern mit André Restau